Fraktur eines Metatarsalknochens

Zusammenfassung

  • Definition: Fraktur eines Metatarsalknochens (Mittelfußknochens).
  • Häufigkeit: Metatarsalfrakturen gehören zu den häufigsten Frakturen; laut amerikanischen Untersuchungen machen sie 5–6 % aller Frakturen in der Primärversorgung aus.
  • Symptome: Schmerzen und Schwellungen über den Metatarsalknochen. Ermüdungsfrakturen treten häufig auf nach einer sich über längere Zeit wiederholenden Aktivität oder nach einer plötzlichen Aktivitätssteigerung.
  • Befunde: Schwellungen und an den Metatarsalknochen lokalisierte Schmerzen, die sich bei Palpation verstärken.
  • Diagnostik: Röntgen.
  • Therapie: Die Behandlung dieser Frakturen hängt von der Art der Fraktur ab. In Fehlstellungen verheilte Frakturen führen häufig zu starken Schmerzen. Fehlstellungen sollten vermieden werden. Ermüdungsfrakturen werden mit einer Entlastung über 3–4 Wochen behandelt.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Fraktur eines Metatarsalknochens (Mittelfußknochens)
  • Synonyme: Mittelfußfraktur, Mittelfußbruch
  • Drei Frakturarten machen einen Großteil der akuten traumatischen Frakturen aus:
    1. Abrissfraktur an der Basis des 5. Metatarsalknochens
    2. Diaphysefrakturen (Schaftfrakturen) von Metatarsalknochen
    3. subkapitale Metatarsalfrakturen im distalen Teil des 1.–4. Metatarsalknochens.
  • Mit Marschfraktur wird ein Ermüdungsbruch eines Metatarsalknochen bezeichnet.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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