Schenkelhalsfraktur, Femurfraktur

Zusammenfassung

  • Definition:Eine Femurfraktur ist intrakapsulär (zervikal) oder extrakapsulär (trochantär). Die zervikalen Frakturen können disloziert oder nicht-disloziert sein. Die trochantären Frakturen können stabil oder instabil sein.
  • Häufigkeit:Das Risiko, eine Schenkelhalsfraktur zu erleiden, steigt mit dem Alter.
  • Symptome:Schmerzen in der Hüftregion bei eingeschränkter Fähigkeit zur aktiven Bewegung des Beins nach Sturz oder Bagatelltrauma.
  • Befunde:Das betroffene Bein ist häufig luxiert, verkürzt und nach außen rotiert,  Schmerzen in der Hüftregion.
  • Diagnostik:Klinischer Verdacht, der durch Röntgen bestätigt wird. In Zweifelsfällen: MRT oder CT.
  • Therapie:Operativ.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Hüftfrakturen umfassen:
    • Fractura colli femoris (Schenkelhalsfraktur: 55 %), eine intrakapsuläre oder zervikale Fraktur
    • Fractura pertrochanterica femoris (pertrochantere Oberschenkelfraktur) (45 %), die eine extrakapsuläre oder trochantäre Fraktur ist.
  • Es gibt zahlreiche Einteilungen der verschiedenen Frakturen. Für den klinischen Gebrauch wird empfohlen, die Schenkelhalsfrakturen in solche mit und ohne Fehlstellung, dislozierte oder nicht-dislozierte Frakturen, und intra- oder extrakapsuläre Frakturen einzuteilen und die trochantären in instabile und stabile. Einige der zervikalen Frakturen (ca. 15 %) sind eingekeilt (nicht disloziert).
  • Eine Hüftfraktur ist ein dramatisches Ereignis für den Betroffenen und trägt das Risiko eines Funktionsverlusts und einer Pflegebedürftigkeit mit sich.1-2
  • Pathologische Frakturen bei Malignomen oder Metastasen

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Illustrationen

Quellen