Skaphoidfraktur

Zusammenfassung

    • Definition: Das Scaphoideum (Kahnbein) ist einer der Handwurzelknochen. Die bedeutendste Komplikation der Skaphoidfraktur ist die Ausbildung einer Pseudarthrose. 
    • Häufigkeit: Kommt bei jüngeren Menschen häufig vor, am stärksten betroffen sind Männer im Alter von 15–30 Jahren. 60–90 % aller Handwurzelfrakturen sind Skaphoidfrakturen.
    • Symptome: Trauma durch einen Sturz oder Schlag auf die Hand. Verursacht Druckempfindlichkeit und Schmerzen im Bereich der Handwurzel.
    • Befund: Die Fovea radialis (Tabatière), wo der Knochen direkt unter der Haut liegt, ist bei Palpation empfindlich und schmerzhaft. Bewegungen des Handgelenks sind schmerzhaft und können Knacken oder Krepitationen hervorrufen.
    • Diagnostik: Indizierte Untersuchungen sind Röntgen (Indikation großzügig stellen), Szintigrafie, MRT, CT.
    • Therapie: Eine frühzeitige Diagnose und die richtige Immobilisation reduzieren das Risiko eines schlechten Ergebnisses. Das Risiko einer avaskulären Nekrose spricht für eine lange Immobilisationsphase. Operation ist eine Alternative.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Das Os scaphoideum (Kahnbein) ist einer der Handwurzelknochen.
  • Es gibt drei Arten von Skaphoidfrakturen:
    • distale Tuberkelfrakturen
    • mittige Frakturen
    • proximale Frakturen.
  • Die Diagnose wird oft spät gestellt.
  • Skaphoidfrakturen sind wichtig, da eine verzögerte Diagnose eine Reihe ungünstiger Folgen haben kann, zum Beispiel unzureichendes Zusammenwachsen der Fraktur, verzögerte Heilung, geschwächte Greifkraft, verringerte Beweglichkeit und Arthroseentwicklung im Radiokarpalgelenk.1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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