Scheuermann-Krankheit

Zusammenfassung

  • Definition: Osteochondritis deformans juvenilis dorsi: Im Jugendalter auftretende Wachstumsstörung an Grund- und Deckplatten der Brust- und/oder Lendenwirbelsäule, wobei 3 oder mehr Wirbelkörper eine keilförmige Neigung von 5 Grad oder mehr haben; es kommt zu einer thorakalen, teilfixierten verstärkten Kyphose oder Verminderung der Lordose.
  • Häufigkeit: Tritt in der Regel bei Jungen zwischen 12 und 16 Jahren am Ende der Wachstumsphase auf.
  • Symptome: Die meisten Patienten haben kaum Schmerzen oder Beschwerden, gehen aber wegen der „schlechten Haltung“ oder des Rundrückens zum Arzt.
  • Befunde: Es kommt zu einer verstärkten thorakalen Kyphose, die am besten sichtbar ist, wenn sich der Patient nach vorne beugt. Eine flache Lumballordose wird ebenfalls beobachtet.
  • Diagnostik: Röntgen bestätigt die Diagnose.
  • Therapie: Es ist keine heilende Therapie bekannt, Physiotherapie wird jedoch empfohlen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Krankheit wird auch juvenile Kyphose genannt.
  • Bei der Osteochondritis deformans juvenilis dorsi haben 3 oder mehr Wirbelkörper eine keilförmige Neigung von 5 Grad oder mehr.1
  • Thorakal kommt es dadurch zu einer Kyphose, während es lumbal zu einer flachen Lordose kommt.
  • Die Krankheit kann sich auf einzelne Wirbelkörper beschränken oder größere Teile der Wirbelsäule umfassen.
  • Die Scheuermann-Krankheit tritt am häufigsten in der Pubertät am Ende der Wachstumsphase auf.
  • Die Erkrankung ist nach dem dänischen Röntgenarzt Holger Werfel Scheuermann benannt, der sie im Jahre 1921 erstmals beschrieb.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen