Schulterluxation

Zusammenfassung

  • Definition: Der Humeruskopf löst sich aus der Gelenkpfanne, entweder durch ein Trauma, bei Schulterinstabilität oder habituell
  • Epidemiologie: Eine der häufigstenLuxationen der großen Gelenke. 90–95 % der Schulterluxationen sind vordere Luxationen.
  • Symptome: Schmerzen, Bewegungseinschränkung. Nerven- und Gefäßverletzungen kommen vor.
  • Befund: Vordere Luxation: Der Arm wird in einer leicht abduzierten und nach außen rotierten Position gehalten. Im Schultergürtel ist eine Vertiefung zu sehen, und das Akromion tritt hervor.
  • Diagnostik: Röntgen
  • Therapie:Reposition. Ggf. chirurgischer Eingriff.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei einer Luxation löst sich der Humeruskopf vollständig aus der Gelenkpfanne, während bei einer Subluxation noch Kontakt zwischen den Gelenkflächen besteht.
  • Bei der vorderen Schulterluxation liegt der Kopf vor der Gelenkpfanne,1 bei der hinteren Schulterluxation liegt der Kopf hinter der Gelenkpfanne und bei der Luxation nach unten liegt der Kopf unter der Gelenkpfanne.
  • Es gibt traumatische, rezidivierende posttraumatische Schulterluxationen und habituelle Schulterluxationen.2
  • Von Instabilität der Schulter spricht man, wenn der Humeruskopf durch einen laxen Bandapparat nicht sicher in der Pfanne gehalten wird.3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Illustrationen