Rhabdomyolyse

Zusammenfassung

  • Definition: Akute Nekrose der Muskelzellen mit Austritt des intrazellulären Inhalts, z. B. CPK, Myoglobin und anderer Komponenten, in das Blut. Es gibt zahlreiche Ursachen, am häufigsten ist jedoch eine akute Überlastung.
  • Häufigkeit: Die Erkrankung ist nicht ungewöhnlich. Exakte Zahlenangaben zur Häufigkeit existieren jedoch nicht.
  • Symptome: Es kommt zu Schwellungen, Schmerzen und Schwäche in den betroffenen Muskelgruppen. Es kann auch zu Allgemeinsymptomen wie Fieber, Lethargie und evtl. einer verringerten Urinproduktion kommen.
  • Befunde: Die geschädigte Muskulatur ist schmerzempfindlich und geschwollen, evtl. leicht verfärbt. Der Urin färbt sich durch die Ausscheidung von Myoglobin dunkel. Es kann zu akutem Nierenversagen kommen.
  • Diagnostik: Die Muskelschädigung führt zu einem starken Anstieg von CPK im Blut.
  • Therapie: Es sind eine Hospitalisierung sowie eine intensive Flüssigkeitszufuhr, in schweren Fällen auch eine Dialyse, notwendig.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Als Rhabdomyolyse bezeichnet man die Schädigung quergestreifter Muskelfasern.
  • Dabei kommt es zum Austritt des intrazellulären Inhalts in das Blut, u. a. von Elektrolyten, Myoglobin und anderen sarkoplasmatischen Proteinen (Kreatinkinase, Aldolase, Laktatdehydrogenase, Alanin-Aminotransferase und Aspartat-Aminotransferase).1-2
  • Unabhängig von der Ursache kann es bei der Rhabdomyolyse zu akuten Nierenschäden kommen und die Prognose ist bei akutem Nierenversagen deutlich schlechter.
  • Mehr als 100 verschiedene Entitäten gehen mit dem Syndrom der Rhabdomyolyse einher.
  • Bei weniger schweren Formen der Rhabdomyolyse oder bei chronischem oder intermittierendem Muskelabbau zeigen die Patienten in der Regel wenige Symptome ohne Nierenversagen.
  • Eine frühzeitige Diagnose und Intervention kann lebenswichtig und ausschlaggebend für die Prognose sein.2

Diagnostik

Therapie

Überwachung

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen