Verletzung des vorderen Kreuzbands

Diese Verletzung tritt oft dann auf, wenn beim Sport Schuhe mit guter Bodenhaftung getragen werden und dann das Bein bei blockiertem Fuß gedreht wird. Typisch sind z. B. Handball, Fußball, Basketball oder Bergsport.

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Was ist das vordere Kreuzband?

Das Kniegelenk ist die Verbindung zwischen Schienbein (Tibia), Oberschenkelknochen (Femur) und Kniescheibe (Patella). Das Gelenk wird durch das innere (mediale) und äußere (laterale) Kollateralband (Ligamentum collaterale) sowie durch das vordere und hintere Kreuzband stabilisiert. Zwei Knorpelplatten, die Menisken, wirken als Stoßdämpfer und sorgen dafür, dass das Gewicht im Gelenk gleichmäßig verteilt wird.

Die Kreuzbänder befinden sich im Inneren des Kniegelenks. Sie haben die Aufgabe, das Knie zu stützen und zu stabilisieren. Es gibt zwei Kreuzbänder: das vordere und das hintere. Die Hauptaufgabe des vorderen Kreuzbands ist zu verhindern, dass das Schienbein im Verhältnis zum Oberschenkelknochen nach vorn rutscht, und dafür zu sorgen, dass keine übermäßigen Innendrehungen des Unterschenkels im Verhältnis zum Oberschenkel erfolgen. Das hintere Kreuzband wiederum verhindert, dass sich das Schienbein nach hinten bewegt.

Ursache

Etwa 90 % aller Kreuzbandverletzungen sind Schäden am vorderen Kreuzband. Diese Verletzung tritt meist dann auf, wenn beim Sport Schuhe mit guter Bodenhaftung getragen werden und dann das Bein bei blockiertem Fuß gedreht wird. Typisch sind z. B. Handball, Fußball, Basketball oder Bergsport. Die Verletzung kann isoliert auftreten, allerdings kommt es häufiger zu kombinierten Schäden, bei denen andere Strukturen im Knie ebenfalls verletzt sind, beispielsweise Meniskus, Kollateralband, Gelenkkapsel oder Gelenkknorpel.

Bei einer Verletzung des vorderen Kreuzbands kann das Band vollständig oder teilweise abgerissen sein.

Symptome

Eine akute Verletzung macht sich sofort bemerkbar. Der Schmerz tritt unmittelbar auf, und in kürzester Zeit schwillt das Knie an. Die Schmerzen sind oft so stark, dass es unmöglich ist, das Knie zu bewegen oder zu belasten.

Bei einigen Menschen kann eine Verletzung des vorderen Kreuzbands eine chronische Instabilität verursachen. In der Regel ist dies auf eine frühere Kreuzbandverletzung zurückzuführen, die nicht behandelt wurde bzw. nicht ausgeheilt ist. Die betroffenen Personen empfinden dies so, als würde das Knie häufig „nachgeben“. Bei dieser Art von Verletzung ist der Schmerz normalerweise nicht so stark.

Diagnostik

Diese Verletzung ist meist so eindeutig, dass sie sich mit einfachen Untersuchungen nachweisen lässt. In der akuten Phase kann es aufgrund der starken Schmerzen schwierig oder unmöglich sein, das Knie zu untersuchen. In diesem Fall muss die Untersuchung nach einigen Tagen oder Wochen nachgeholt werden.

Zur Bestätigung der Diagnose und Feststellung des Ausmaßes der Verletzung wird eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Knies durchgeführt. Die MRT-Aufnahmen zeigen meistens deutlich, ob das Kreuzband gerissen ist, und in vielen Fällen lassen sich auch eventuelle Veränderungen an anderen Bändern oder an den Menisken feststellen. Knorpelschäden werden dagegen bei MRTs leicht übersehen.

Die endgültige Diagnose wird nach einer Untersuchung gestellt, bei der ein Endoskop in das Knie eingeführt wird (Arthroskopie). Diese Untersuchung wird im Krankenhaus durchgeführt.

Da in der Hälfte der Fälle weitere Verletzungen im Knie vorliegen, müssen diese ebenfalls diagnostiziert und mit in die Überlegungen bezüglich der geeigneten Behandlung einbezogen werden.

Therapie

Unmittelbar nach der Verletzung sind Erste-Hilfe-Maßnahmen erforderlich, um die Schmerzen zu lindern und das Ausmaß der Verletzung zu begrenzen. Ein gerissenes Kreuzband lässt sich nur mit einem operativen Eingriff ersetzen; jedoch ist nicht in jedem Fall eine Operation notwendig. Früher wurde die Operation vor allem bei jüngeren Menschen durchgeführt und bei Personen, die physisch hochanstrengende Berufe ausübten, z. B. Profisportler und Handwerker. Doch dank den Fortschritten in der Chirurgie kann ein Eingriff heute bei viel mehr Menschen durchgeführt werden.

Laut einer schwedischen Studie aus dem Jahr 2010, die Verletzungen des vorderen Kreuzbands bei jungen Sportlern untersuchte, benötigten 2 von 3 der Betroffenen keine Operation, wenn sie ein strukturiertes Reha-Programm einhielten.

Erste Hilfe am Unfallort

In der akuten Phase ist es wichtig, dass Sie die so genannte „PECH-Regel“ befolgen:

  • P – Pause: Unterbrechen Sie Ihre Aktivität und legen Sie sich nach Möglichkeit auf den Rücken.
  • E – Eis: Legen Sie Eis auf das Knie, um den Bereich zu kühlen und die Verletzung zu begrenzen. Um Kälteschäden zu vermeiden, darf das Eis nicht direkt auf die Haut gelegt werden.
  • C – Kompression (englisch: Compression): Legen Sie einen Druckverband um das Knie an.
  • H – Hochlagern: Lagern Sie das Knie nach Möglichkeit hoch.

Erste Hilfe beim Arzt

Beim Arzt erhalten Sie entzündungshemmende Medikamente, die ebenfalls die Verletzung eingrenzen. Die richtige Behandlung kann den Schaden begrenzen, die Heilungsphase verkürzen und den Schmerz lindern.

Wenn das Band nur teilweise gerissen ist, wird nach der akuten Phase mit einem stufenweisen Training begonnen, bei dem die Muskulatur um das Knie gestärkt wird, vor allem die Muskeln auf der Oberschenkelrückseite.

Operative Therapie

Ob Sie operiert werden wollen, können Sie nach ausführlicher ärztlicher Information der Vor- und Nachteile in Ruhe entscheiden. Es besteht keine Notwendigkeit zu einer schnellen Operation. Frühe Übungen und Rehabilitation können vielfach ausreichen und eine Operation überflüssig machen.

Sollte eine Operation doch notwendig sein, ist als Ersatz für das beschädigte Kreuzband ein Transplantat erforderlich. In den meisten Fällen werden die Sehnen von zwei der Oberschenkelmuskeln verwendet (Musculus gracilis und Musculus semitendinosus). Neue chirurgische Verfahren und eine durchdachte Schmerztherapie nach dem Eingriff haben dazu geführt, dass die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands als ambulanter Eingriff durchgeführt werden kann. Sie finden sich am Morgen in der Klinik ein und dürfen meist einige Stunden nach der Operation wieder nach Hause gehen.

Der Eingriff wird in drei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase wird das Kniegelenk gründlich untersucht, unter anderem per Arthroskopie. In der zweiten Phase wird das Transplantat entnommen. In der dritten Phase wird das neue Kreuzband eingesetzt. Mithilfe von Präzisionsinstrumenten werden Löcher in Schienbein und Oberschenkelknochen gebohrt und das Transplantat durch die Öffnungen befestigt.

Nach der Operation passt sich das Transplantat an seine neue Funktion an; eine normale Gelenkbandfunktion wird allerdings frühestens nach einem halben Jahr erreicht. In der Erholungsphase ist unter fachmännischer physiotherapeutischer Anleitung ein Reha-Programm zu absolvieren. Dieses Programm ist so anzupassen, dass das Transplantat nicht überlastet wird; gleichzeitig sind Mobilität, Muskelkraft und Gleichgewicht rasch wiederherzustellen. Die meisten Reha-Programme sehen ein 10- bis 12-wöchiges intensives Krafttraining vor, doch kann die vollständige Gesundung bis zu ein Jahr beanspruchen.

Ergebnis der Operation

Die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands sorgt für Stabilität im Kniegelenk und erlaubt in der Regel, dass die sportlichen Aktivitäten auf gleichem Niveau wie zuvor wieder aufgenommen werden können. 85–90 % der Patienten haben im Anschluss ein normal funktionierendes Knie.

Bei 10–15 % der operierten Patienten wird keine vollständig normale Funktion erreicht. Ein Grund hierfür können Begleitverletzungen sein, vor allem an Meniskus und Knorpeln, aber auch an den anderen Bändern des Knies. Ein nicht zufriedenstellendes Resultat kann auch auf eine fehlerhafte Platzierung des Kreuzband-Transplantats zurückzuführen sein. Für eine korrekte Platzierung ist nicht nur die richtige Ausrüstung erforderlich, sondern auch ein erfahrener Chirurg.

Früher war man bei Patienten über 40 Jahren sowie bei Patienten mit erheblichen Verschleißerscheinungen im Knie zurückhaltend mit einer Rekonstruktion. Jetzt gibt es keine absolute Altersgrenze mehr.

Bei Kindern ist es empfehlenswert, eine eventuelle Operation zu verschieben, bis die Wachstumsphase abgeschlossen ist. Kinder werden mit aktiver Rehabilitation und Physiotherapie behandelt. Ihnen wird das Tragen einer Schiene bei Aktivitäten empfohlen, bei denen es zu einem Verdrehen oder Belasten des Knies kommen kann. Bei Kindern mit anhaltender Instabilität des Knies wird eine Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands vorgenommen, wenn der Wachstumsprozess abgeschlossen ist oder wenn währenddessen Meniskusschäden auftreten, die eine Behandlung erfordern.

Vorbeugung von Verletzungen

Für Risikosportarten wurden spezielle Trainingsprogramme entwickelt, die die Gefahr von Kreuzbandverletzungen reduzieren sollen. In Studien wurde nachgewiesen, dass dies zu einer deutlichen Verringerung solcher Verletzungen führt. Die Trainingsprogramme konzentrieren sich auf Krafttraining und Gleichgewichtsübungen.

Prognose

Die Prognose nach der Operation ist gut. Die meisten Menschen sind zufrieden mit der Funktion und haben keine nennenswerten Beschwerden. Über die langfristigen Aussichten lässt sich derzeit nichts Eindeutiges sagen, da das angewandte Operationsverfahren noch relativ neu ist. Auf längere Sicht gibt es eine Tendenz dazu, dass mehr Menschen Probleme mit einer erneuten Instabilität im Knie haben, vor allem jene, die Risikosportarten wie z. B. Handball betreiben.

Eine Kreuzbandverletzung ist mit einem erhöhten Risiko für Kniearthrose verbunden. Dass die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands einer Arthrose vorbeugt, ist nicht wissenschaftlich belegt, doch der Eingriff reduziert die Gefahr einer Verletzung des Meniskus und verbessert die Heilung eines geschädigten Meniskus.

Weitere Informationen

Autoren

  • Marie-Christine Fritzsche, Ärztin, Freiburg

Illustrationen

Knie mit Kreuzband, Menisken und Knie-Seitenband
Knie mit Kreuzband, Menisken und Knie-Seitenband
Knie, Ruptur aller Fasern im vorderen Kreuzband
Knie, Ruptur aller Fasern im vorderen Kreuzband
 

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Kreuzbandverletzung, vorderes Kreuzband. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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