Oberschenkelhalsbruch

Von einer Hüftfraktur sind meist ältere Menschen betroffen. Das Durchschnittsalter für Personen mit einem Oberschenkelhalsbruch ist ca. 80 Jahre und 70 % davon sind Frauen.

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Oberschenkelhals

Der Oberschenkelknochen (Femur) besteht aus Gelenkkopf, Oberschenkelhals, Knochenschaft und Kondylen im Kniegelenk (siehe Abbildung). Der Gelenkkopf ist kugelförmig und liegt in der halbmondförmigen Gelenkpfanne des Hüftknochens (Hüftpfanne). Das Oberteil del Oberschenkelknochens ist zum Becken hin angewinkelt. Der Oberschenkelhals ist der Bereich zwischen der Hüftkugel und den starken Muskelansätzen, die die äußere Begrenzung der Hüfte darstellen. Die durch den Oberschenkelhals oder die Muskelansätze verlaufenden Brüche nennt man Hüftfraktur.

Hüftfraktur

Hüftfrakturen werden verschieden eingestuft, je nachdem in welchem Bereich sich der Bruch befindet. Die grundlegende Unterteilung erfolgt in Frakturen mit oder ohne Fehlstellung.

Manchmal verkeilen sich die Knochenenden ineinander und machen den Knochenbruch somit verhältnismäßig stabil. Daher kann man eventuell mit seinem verletzten Bein noch einige Schritte laufen.

Für wen besteht das Risiko einer Hüftfraktur?

Von einer Hüftfraktur werden meist ältere Menschen betroffen. Das Durchschnittsalter für Personen mit einem Oberschenkelhalsbruch ist ca. 80 Jahre und 70 % davon sind Frauen. Hüftfrakturen sind bei Personen unter 50 Jahren eher selten. Im Alter bis 60 Jahre sind 4 % der Patienten betroffen, von denen die meisten einen oder mehrere Risikofaktoren für geringe Knochendichte und/oder eine Tendenz zum Stürzen aufweisen.

Bei älteren Personen entstehen die meisten Frakturen durch Stürze im eigenen Haus. Es gibt mehrere Faktoren, die dazu beitragen, dass eine ältere Person einen Hüftbruch erleidet: Ältere stürzen häufiger und viele haben Knochenschwund (Osteoporose). Chronische Krankheiten wie Diabetes und Demenz, Missbrauch und nachteilige Kombination von Medikamenten erhöhen das Risiko weiter. Dazu kommen erbliche Faktoren, Kortisonbehandlung oder andere Medikation sowie bestimmte Krankheiten, die eine Osteoporose fördern. Das Risiko für Stürze und Osteoporose steigt für Personen, die körperliche Betätigung vermeiden.

Dass Frauen mehr als Männer betroffen sind, ist wahrscheinlich eine Kombination aus dem erhöhten Osteoporose-Risiko für Frauen und einer höherer Lebenserwartung. In den letzten Jahrzehnten ist der Anteil der Männer jedoch auch angestiegen.

Anzeichen einer Hüftfraktur

Die Beschreibung des Unfalls ist oft recht typisch. Eine ältere Person ist gestürzt und hat Schmerzen in der einen Hüfte. Bei einer Fehlstellung in der Fraktur ist das verletzte Bein verkürzt und nach außen gedreht. Beim Bewegen des Beins schmerzt der Hüftbereich. Wenn man den Fuß von unten anklopft, schmerzt die Hüfte.

Manchmal liegen Patienten mit einer Hüftfraktur mehrere Stunden allein, bis Hilfe eintrifft. Sie können daher sehr geschwächt sein und es besteht die Gefahr, dass sich Druckgeschwüre bilden.

Diagnostik

Mithilfe einer Röntgenuntersuchung kann in den meisten Fällen eine sichere Diagnose gestellt werden. Das Röntgenbild gibt auch Auskunft über die Art der Fraktur und wie diese am besten zu behandeln ist. Üblicherweise werden Patienten mit Hüftfrakturen operiert. Man führt vor der Operation eine Elektrokardiografie (EKG) und die gängigen Blutuntersuchungen durch. In manchen Fällen sind vor der Operation weitere Untersuchungen notwendig. Eine Operation ist immer eine Beanspruchung für den menschlichen Körper und es muss vorher geklärt werden, dass ihr keine anderen Krankheiten im Wege stehen.

Möglicherweise zeigt das Röntgenbild der Hüfte keine Indikation der vorhandenen Fraktur. Dies kann bei eingestauchten Frakturen der Fall sein. Bei starkem Verdacht auf eine Hüftfraktur und normalem Röntgenbild untersucht man die Hüfte mithilfe Magnetresonanztomografie (MRT).

Behandlung

Die Behandlung hat das Ziel, die Knochen wieder in die richtige Lage zu bringen und stabil zusammenzufügen. Dies verringert den Schmerz und erleichtert die Rehabilitation. Dazu ist eine Operation notwendig. In den meisten Fällen ist es wünschenswert, die Operation innerhalb eines Tages durchzuführen. In Einzelfällen kann ein Patient so krank sein, dass die Operation warten muss, bis sich sein Zustand stabilisiert hat. Die Operation wird von Orthopäden und Anästhesisten gemeinsam ausgeführt, manchmal werden weitere Spezialisten hinzugezogen.

Es kommen verschiedene Formen der Narkose zum Einsatz. Eine Spinalanästhesie (Rückenmarkbetäubung) wird in den meisten Fällen für älteren Menschen schonender angesehen als eine Narkose. Die Betäubung wird rund um die Nervenwurzeln im Steißbereich gespritzt. Man spricht dabei von einer Spinal- oder Periduralanästhesie. Der Patient kann während der gesamten Operation wach bleiben oder ein leichtes Beruhigungsmittel erhalten.

Bei vielen Arten von Hüftfrakturen werden Nägel, Schrauben und Platten einoperiert. Dies trifft vor allem auf Oberschenkelhalsbrüche zu, die sich in der richtigen Lage befinden, sowie für Frakturen durch die Muskelansätze der Hüftaußenseite. Bei fehlgestellten Frakturen des Oberschenkelhalses wird in erster Linie ein künstliches Hüftgelenk (Hüftgelenkersatz) eingesetzt. Es gibt verschiedene Formen von Hüftgelenkersatz und der Arzt entscheidet anhand des allgemeinen Gesundheitszustands des Patienten, welche Form zum Einsatz kommen soll. Bei jüngeren Patienten mit einer Hüftfraktur erfolgt eine individuelle Beurteilung der Vor- und Nachteile verschiedener Operationsmethoden.

Alle Patienten mit Hüftbruch sollten so früh wie möglich mit Training beginnen. Bewegung verringert das Risiko der häufigsten Komplikationen (Blutgerinnsel, Lungenentzündung und Druckgeschwüre). Diese Komplikationen enden im schlimmsten Fall tödlich, daher ist es lebenswichtig, schnell aus dem Krankenbett herauszukommen.

Frakturen des Oberschenkelknochens in der Nähe des Gelenkkopfes können die Blutversorgung zum Gelenkkopf beeinträchtigen. Das hat zur Folge, dass die Fraktur nicht heilt. Wenn der Schmerz innerhalb von wenigen Monaten nach der Operation nicht verschwindet, sondern sich noch verschlimmert, ist eventuell eine weitere Operation notwendig, bei der ein Hüftgelenkersatz eingesetzt wird.

Rehabilitation

Spätestens am Tage nach der Operation wird dem Patienten aus dem Krankenbett geholfen, damit er auf den Beinen steht. Wenn der Patient liegen oder sitzen bleibt, erhöht sich das Risiko eines Blutgerinnsels beträchtlich. Durch Bewegung wirkt man der Bildung von Blutgerinnseln, sowie Lungenentzündung und Druckgeschwüren entgegen. Indem man das Bein belastet, heilt auch die Fraktur schneller. Um schneller wieder auf die Beine zu kommen, ist Training hilfreich.

Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus muss der Patient unbedingt aktiv bleiben. Patient sollten sowohl mit Physiotherapeuten als auch alleine trainieren. Die Angehörigen haben die Aufgabe, die Patienten bei ihrer Rehabilitation zu unterstützen.

Prognose

Moderne orthopädische Betreuung stellt die Grundlage für eine weitere Rehabilitation nach einer Hüftfraktur dar. Es können jedoch Komplikationen auftreten, die eine Genesung verzögern. Ein Zustand der Verwirrung kann beispielsweise plötzlich auftreten, selbst bei Menschen, die vor dem Hüftschaden einen klaren Kopf hatten. Ein solcher Verwirrungszustand ist vorübergehend, jedoch für die betroffene Person und Angehörige unangenehm. Um das Risiko von Komplikationen zu senken, werden verschiedene vorbeugende Maßnahmen veranlasst. Die schlimmsten Komplikationen können lebensbedrohlich sein.

Da viele Patienten mit einer Hüftfraktur unter schweren chronischen Erkrankungen leiden, sterben ein Viertel von ihnen während des ersten Jahres. Wer jedoch im Übrigen gesund ist und aktiv lebt, läuft im Vergleich zu Gleichaltrigen bei einem Hüftbruch weniger Gefahr.

Mithilfe von regelmäßigem Training kann man in Verlauf eines Jahres nach dem Hüftschaden stetige Fortschritte erzielen. Daher wird großer Wert auf einen Langzeittraining mit schrittweiser Leistungssteigerung gelegt. Die Unterstützung durch einen Physiotherapeuten ist dabei genauso wichtig wie Spaziergänge im Freien mit einem Angehörigen. Eine große Bedeutung hat auch, dass man das Selbstvertrauen beibehält und Aktivitäten, die vor dem Bruch möglich waren, wieder aufnimmt. Viele Patienten fühlen sich nach einem Hüftschaden entmutigt und deprimiert. Es kann erleichternd sein, mit jemandem darüber zu sprechen.

Die Heilungschancen sind davon abhängig, wie gesund der Patient vor dem Unfall war, von der Art der Fraktur und dem Alter des Patienten. Dass die Hüfte selbst zu Komplikationen führt, ist inzwischen relativ ausgeschlossen. Wenn der Schmerz nach vier Monaten nicht abgeklungen ist oder nach einer kurzen Besserungszeit wiederkehrt, sollte man den Arzt aufsuchen. Es erfolgt dann meistens eine erneute Röntgenuntersuchung. Ein Gespräch mit dem Physiotherapeuten kann ebenso hilfreich sein.

Prävention

  • Stürze innerhalb der eigenen vier Wände lassen sich durch Anpassen der Wohnumgebung vorbeugen: Man kann z. B. Türschwellen und Bodenmatten entfernen, für gute Brillen und richtige Beleuchtung sorgen oder Tagestraining machen (siehe unten). Man muss auch die Einnahme seiner Medikamente befolgen.
    • Einer Osteoporose kann man vorbeugen durch: Kalziumreiches Kost (Milch, Käse und andere Molkereiprodukte). Für ältere Personen ist eine tägliche Einnahme von Kalzium und Vitamin D sinnvoll, insbesondere wenn das Essen wenig Kalzium enthält. Wenn Sie sich fast nie im Freien aufhalten, können Sie einen Mangel an Vitamin D bekommen.
  • Sportliche Aktivitäten, die das Skelett belasten, sind vorteilhaft für Skelett, Muskeln und Gleichgewicht. Geeignete Aktivitäten sind auch Spaziergänge, Tanzen, Gymnastik und anderer Sport. Wenn man sich im Freien bewegt, nimmt der Körper Vitamin D über das Sonnenlicht auf. Es wird empfohlen, an 5 Tagen der Woche je 30 Minuten lang aktiv zu sein.
  • Vermeiden Sie das Rauchen und größere Mengen Alkohol. Bestimmte Medikamente erhöhen die Gefahr für Osteoporose oder Stürze. Lassen Sie sich vom Arzt beraten!
  • Wenn Sie Osteoporose haben, kann diese mit Medikamenten behandelt werden.

Weiterführende Informationen

Illustrationen

Oberschenkel, Hüfte und Becken
Oberschenkel, Hüfte und Becken
Fraktur im Collum femoris, leichte Dislokation
Fraktur im Collum femoris, leichte Dislokation
 
Fraktur im Collum femoris, Vorderseite
Fraktur im Collum femoris, Vorderseite

Autoren

  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Schenkelhalsfraktur, Femurfraktur. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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