Achondroplasie (Kleinwuchs)

Achondroplasie ist eine der häufigsten Formen von Kleinwuchs, bei der das Wachstum der Arme und Beine stark eingeschränkt ist. Die Erkrankung wird durch einen Gendefekt (Genmutation) verursacht.

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Was ist Achondroplasie?

Achondroplasie ist eine der häufigsten Formen von Kleinwuchs, bei der das Wachstum der Arme und Beine stark eingeschränkt ist. Die Erkrankung wird durch eine Veränderung in einem ganz bestimmten Gen (Genmutation) verursacht. Diese krankheitsauslösende Mutation kann spontan auftreten: „Spontan“ bedeutet in diesem Fall, dass sich das Gen aus ungeklärter Ursache während der frühen Entwicklung des Embryos verändert und damit die Krankheit verursacht. In solchen Fällen ist der Gendefekt also nicht von den Eltern geerbt. Viele Fälle der Achondroplasie sind jedoch auch durch Vererbung bedingt. In beiden Fällen handelt es sich um eine angeborene Krankheit.

Es wird geschätzt, dass 1 Krankheitsfall einer Achondroplasie pro 26.000 bis 28.000 Lebendgeburten auftritt. Weltweit sind etwa 250.000 Menschen von Achondroplasie betroffen. Die Krankheit ist eine der häufigsten Ursachen für eine Fehlentwicklung des Knochenskeletts.

Ursachen

Mutationen im Gen FGFR3 (Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor 3) sind für die Entwicklung der Krankheit ausschlaggebend. Derzeit erforschte Therapiemöglichkeiten, die in Zukunft möglicherweise zum Einsatz kommen, werden zum Ziel haben, die Folgen dieser Genveränderung abzumildern oder zu verhindern.

Achondroplasie ist eine sogenannte autosomal-dominant vererbte Erkrankung. Das bedeutet, dass Personen mit Achondroplasie mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % die Krankheit an ihre Kinder vererben. Mehr als 95 % der an Achondroplasie Erkrankten sind von der gleichen Mutation im FGFR3-Gen betroffen. Mehr als 80 % dieser Mutationen treten beim betroffenen Kind neu auf, sie wurden also nicht von den Eltern vererbt. Das Risiko für eine solche Neumutation nimmt mit steigendem Alter des Vaters zu, insbesondere ab 35 Jahren.

Die Mutation führt zu einer erhöhten Aktivität des FGFR3-Gens und wirkt sich zwar vor allem auf das Knorpel- und Knochenwachstum aus, betrifft dadurch aber auch viele Organe. Am offensichtlichsten sind die Auswirkungen auf das Wachstum der Knorpel im wachsenden Skelett: Die sogenannten Wachstumsfugen am Ende der Knochen schließen sich frühzeitig, wodurch vor allem die langen Knochen der Extremitäten nicht mehr weiter wachsen können.  Zudem treten verschiedene andere Komplikationen auf: Zum Beispiel sind neurologische Beschwerden bei jungen Kindern und Erwachsenen mit Achondroplasie eine mögliche Folge eines verringerten Wachstums der Schädelbasis und von Teilen der Rückenwirbel. Eine enge Zahnstellung ist auf ein reduziertes Wachstum der Gesichtsmitte zurückzuführen. Enge Ohrtrompeten und damit verbundene wiederholte Mittelohrentzündungen können zu einem reduzierten Hörvermögen führen.

Typische Merkmale

Typisch für Achondroplasie sind ein langer, relativ schmaler Oberkörper sowie kurze Arme und Beine, insbesondere kurze Oberschenkel und Oberarme. Der Kopf ist groß mit vorstehender Stirn, aber die mittlere Gesichtshälfte ist kleiner als normal. Oft ist der Nasenrücken deutlich eingedrückt. Die Knie- und Handgelenke sind überbeweglich. Die Fähigkeit, das Ellbogengelenk zu strecken und zu drehen, ist hingegen häufig reduziert. Die Hände sind kurz und breit. Auch die Fähigkeit, die Hüfte zu strecken, ist beeinträchtigt, und im Laufe der Zeit kann ein Hohlkreuz entstehen. Die Neugeborenen haben oft einen Rundrücken. Leicht bis mäßig schlaffe Muskeln (Muskelhypotonie) treten häufig im Säuglingsalter auf, oft als Folge eines vermehrten Drucks auf das Rückenmark (das die Nerven beinhaltet, die vom Gehirn zu den Muskeln verlaufen) in der Halswirbelsäule. Dadurch kann die motorische Entwicklung verzögert werden, wie zum Beispiel die Fähigkeit zu sitzen, zu stehen, zu gehen und zu laufen.

Die Betroffenen erreichen meist eine Größe von 124 cm (Frauen) bis zu 131 cm (Männer).

Diagnostik

Die Diagnose ist in der Regel leicht zu stellen. In einigen Fällen deuten sich die typischen Auffälligkeiten schon in der Ultraschalluntersuchung in der letzten Phase der Schwangerschaft an; ein Bluttest mit genetischer Untersuchung kann die Diagnose dann bestätigen. Bei Geburt sind die sichtbaren Merkmale bei Achondroplasie meist eindeutig, nur selten wird die Krankheit erst später entdeckt. In Röntgenbildern des Skeletts lassen sich typische Auffälligkeiten erkennen; heutzutage führen Ärzte jedoch in der Regel einen Gentest durch, um die Diagnose ganz sicher stellen zu können. Es gibt einige Krankheiten, die zunächst ähnliche Symptome hervorrufen. 

Komplikationen

Komplikationen bei Achondroplasie wirken sich auf viele Organsysteme aus und sind meist auf das veränderte Knochenwachstum zurückzuführen. Die meisten dieser Komplikationen treten zu einem vorhersehbaren Zeitpunkt auf und können häufig durch Vorsorge und frühzeitige Behandlung verhindert oder in ihren Folgen begrenzt werden. Die häufigsten Komplikationen sind:

  • Wasserkopf, Hydrozephalus
  • Druck auf das Rückenmark im Bereich der Halswirbelsäule zählt zu den häufig auftretenden Komplikationen und kann eine Operation im Säuglingsalter oder in der frühen Kindheit erforderlich machen, um das Rückenmark zu entlasten. Wird das Rückenmark in diesem Bereich stark eingeengt, kann dies lebensgefährlich sein. 
  • Hals-Nasen-Ohren-Beschwerden: Entzündungen im Mittelohr treten häufig bei Säuglingen auf und entwickeln sich manchmal zu einer chronischen Mittelohrentzündung, verbunden mit reduziertem Hörvermögen. Sprachschwierigkeiten und Probleme mit enger Zahnstellung kommen ebenfalls häufig vor.
  • Herz-/Lungenbeschwerden
  • Fehlstellung der Unterschenkel (O-Beine)
  • Druck auf das Rückenmark im unteren Bereich des Spinalkanals (Spinalkanalstenose) und Anzeichen von Druck auf die Nerven. Diese Beschwerden treten häufig bei älteren Kindern und Erwachsenen auf und können durch altersbedingte Veränderungen oder Fehlstellungen im Rückenbereich verursacht werden, vor allem bei Patienten Fehlstellung der Wirbelsäule (z. B. Hohlkreuz, Rundrücken).
  • Risiko für Übergewicht

Therapie und Verlaufskontrolle

Bei der Verlaufskontrolle und Pflege von Kindern und Erwachsenen mit Achondroplasie ist es wichtig, bekannte Komplikationen in gewissen Altersgruppen vorherzusehen bzw. darauf zu testen.

Kopf: Der Kopf ist bei Neugeborenen groß und der Übergang zwischen Kopf und Halswirbelsäule verengt. Blutgefäße, die venöses Blut aus dem Gehirn führen, können leicht eingeklemmt werden, was ein erhöhtes Blutvolumen und damit eine gesteigerte Flüssigkeitsmenge im Schädel verursacht. Damit geht eine Schwellung einher, der sogenannte Wasserkopf oder Hydrozephalus. Während der ersten Lebensjahre sollte die Entwicklung des Kopfumfangs sorgfältig überwacht werden. Ein schnelles Wachstum kann ein Anzeichen für die Entwicklung eines Wasserkopfs sein. Die Diagnose wird mithilfe von Ultraschall und eventuell auch Magnetresonanztomografie (MRT) gestellt. Die anschließende Behandlung erfolgt in Form von Drainage (Shunt) oder operativer Verbreiterung der Öffnungen in der Schädelbasis.

Verengte Schädelbasis: Das Rückenmark wird aus Nervensträngen aus dem Gehirn gebildet und verläuft durch ein großes Loch in der Schädelbasis, das Foramen magnum. Aufgrund des reduzierten Wachstums der Schädelbasis bei Achondroplasie ist das Loch enger als normalerweise. Dadurch kann im Bereich der Halswirbelsäule Druck auf das Rückenmark entstehen. Manchmal muss das Loch chirurgisch erweitert werden, um den Druck zu reduzieren. In der Regel verbessern sich die Beschwerden mit zunehmendem Wachstum des Kindes, da das Loch schneller im Durchmesser wächst als das Rückenmark. Allerdings nehmen die Komplikationen eines Drucks auf das Rückenmark (Spinalkanalstenose) im Erwachsenenalter an anderer Stelle trotzdem zu, da das Rückenmark dann auch weiter unten im Rücken eingeklemmt werden kann. Besteht der Verdacht auf solche Beschwerden, wird eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Bei etwa einem Drittel aller Patienten muss aufgrund neurologischer Beschwerden (also z. B. Taubheitsgefühl, Muskelschwäche, Schmerzen) eine druckentlastende Operation durchgeführt, eine sogenannte lumbale Laminektomie.

Hals-Nasen-Ohren: Als Folge der Unterentwicklung der mittleren Gesichtspartie sind die Ohrtrompeten und der Rachen klein, aber die Mandeln und Polypen sind im Verhältnis zum Platzangebot im Rachen groß. Dies führt zu häufigen Ohrenentzündungen, was sich durch den Einsatz von sogenannten Paukenröhrchen bessern lässt. Besteht über lange Zeit eine Schwerhörigkeit, lernen die Kinder oft nicht verständlich zu sprechen. Daher ist es wichtig, Ohrinfekten vorzubeugen. Die Artikulation kann zudem durch einen zu engen Kiefer oder eine Zahnfehlstellung erschwert werden, sodass chirurgische Eingriffe zur Korrektur von Biss- und Zahnfehlstellungen erforderlich sein können.

Atmung: Achondroplasie erhöht das Risiko für Schlafprobleme wegen des engen Rachenraums. Schnarchen und Atemaussetzer sind sowohl tagsüber als auch während des Nachtschlafs weit verbreitet. Aktuell gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten von Nasenspray zur Abschwellung der Schleimhäute bis zu einer mechanischen Atemunterstützung per Sauerstoffmaske. Der kleine Brustkorb kann im Säuglingsalter ein Problem sein, führt aber im Erwachsenenalter selten zu Beschwerden.

Rücken: Das Auftreten eines Rundrückens im Bereich der Brustwirbelsäule (Kyphose) wird mit der schlaffen Rumpfmuskulatur in Verbindung gebracht. Diese verbessert sich normalerweise, wenn das Baby 12–18 Monate alt wird. Die Fehlstellung kann sich selbst zurückbilden, aber bis die Muskulatur stark genug ist, sollten Kinder mit Achondroplasie nicht ohne gute Stütze in eine sitzende Position gebracht werden.

Unterschenkel: Einige Kinder mit Achondroplasie haben schon im Alter von 5 Jahren gekrümmte Unterschenkel (O-Beine). Diese Fehlstellung nimmt nach der Kindheit an Häufigkeit zu und betrifft mehr als 90 % der Erwachsenen mit Achondroplasie, sofern sie nicht behandelt wird. Über eine Operation zur Begradigung der Krümmung (Osteotomie) sollte schon während der Kindheit entschieden werden, da die Fehlstellung der Beine häufig auch zu einer Fehlstellung der Hüfte führt und damit das Auftreten frühzeitiger Arthrose begünstigt.

Andere Risiken: Viele Menschen mit Achondroplasie sind offensichtlich anfällig für Übergewicht, wenn sie nicht stark darauf achten, ihr Gewicht zu halten. Die Fruchtbarkeit scheint bei Männern und Frauen normal entwickelt zu sein, aber Frauen müssen sich bei der Geburt aufgrund des kleinen Beckens in der Regel einem Kaiserschnitt unterziehen.

Wachstum: Um die Körperlänge zu erhöhen, wurde die Therapie mit Wachstumshormonen (Somatotropin) getestet. Die regelmäßige Gabe kann bereits im Kleinkindalter begonnen werden, wird meist 10 Jahre beibehalten und erhöht die Körperlänge durchschnittlich um 2,6 % bei Jungen und 2,1 % bei Mädchen.

Chirurgische Eingriffe zur Verlängerung der Beine sind möglich, aber sehr zeitaufwendig. Durch einen solchen Eingriff kann die Körperlänge um bis zu 30 cm erhöht werden. Die Eingriffe an den Knochen der Arme und Beine können ab dem Kleinkindalter begonnen werden, sind aber auch noch möglich, wenn die Patientin/der Patient bereits ihre/seine volle Körpergröße erreicht hat. Bei den Operationen werden die langen Röhrenknochen zertrennt und mit Drähten oder einem Nagel so fixiert, dass sie millimeterweise über längere Zeit sehr kontrolliert auseinandergezogen werden. In den künstlich hergestellten Lücken bildet sich dann neuer Knochen.

Allgemeines: Eine konservative Therapie, kompensierende Techniken, Anpassungen im Lebensumfeld und technische Hilfsmittel können den Beschwerden vorbeugen und den Alltag erleichtern.

Physiotherapie: Kindererfahrene Physiotherapeuten sollten Eltern, Kindergärten und Schulen zur Seite stehen, um den betroffenen Kindern die bestmögliche motorische Entwicklung sowie Beteiligung an Sport und Spiel zu ermöglichen. Jugendliche und Erwachsene können bei der Suche nach alternativen Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung von Hilfsangeboten profitieren. Vorsicht ist jedoch bei Sportarten geboten, bei denen die Gefahr groß ist sich im Bereich der Halswirbelsäule zu verletzen. Dehnung und Kräftigung der Muskulatur kann Fehlstellungen verringern und Gelenkproblemen vorbeugen.

Ergotherapie: Hier können die Betroffenen Techniken erlernen, wie sie im Alltag besser zurechtkommen. Ziele sind hier auch Anpassungen des Lebensumfelds und Anwendung und Beantragung von technischen Hilfsmitteln.

Prognose

Kinder mit Achondroplasie leiden oft unter einer verzögerten motorischen Entwicklung, aber die geistige Entwicklung verläuft meist normal. Liegt allerdings ein Hydrozephalus vor, der sich nicht gut therapieren lässt, kann dies ebenso wie trotz Therapie weiterhin auftretende lange Atempausen während des Schlafs die geistigen Fähigkeiten einschränken.

Studien, die Patienten mit Achondroplasie über mehrere Jahrzehnte begleitet haben, deuten auf eine erhöhte Sterblichkeit während der Kindheit und im frühen Erwachsenenalter hin. Im Allgemeinen ist die Lebenserwartung um ungefähr 10 Jahre kürzer als in der Allgemeinbevölkerung. Treten jedoch keine Komplikationen auf, ist die Prognose für ein langes Leben ohne deutliche Funktionseinschränkungen gut.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Achondroplasie. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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