Konstitutionell verzögerte Pubertät (Pubertas tarda)

Zusammenfassung

  • Definition:Verzögerte Pubertät ohne andere Erkrankung Die erbliche Komponente ist dominant, die verzögerte Pubertät kann jedoch auch durch eine chronische Krankheit oder starken körperlichen oder geistigen Stress verursacht sein.
  • Häufigkeit:Die genaue Prävalenz ist nicht bekannt, aber die Erkrankung ist nicht ungewöhnlich.
  • Symptome:Bei der Untersuchung liegen eine Abwesenheit von Pubertätsanzeichen, eine etwas reduzierte Wachstumsrate, aber normale Proportionen vor.
  • Befunde:Abgesehen von der Reduzierung des Längenwachstums und der verzögerten Pubertät liegen bei der Untersuchung normale Befunde vor.
  • Diagnose:Tests zeigen niedrige Niveaus von FSH und LH, und Röntgen zeigt ein verzögertes Knochenalter.
  • Behandlung:Information über die Erkrankung kann häufig ausreichend sein, evtl. medikamentöse Induktion bei hohem psychosozialen Stress.

Grundinformationen

Definition

  • Eine Pubertas tarda1 liegt vor,
    • wenn beim sonst gesunden Mädchen (Jungen) jenseits eines chronologischen Alters von 13,5 (14) Jahren noch keine Pubertätszeichen vorhanden sind,
    • wenn der Zeitbedarf für das Durchlaufen der Pubertät von einem Stadium B2 bis zur Menarche (von den
      ersten Zeichen bis zum Erreichen eines Tanner-Stadiums P5 G5) mehr als 5,0 (5,5) Jahre beträgt
    • oder wenn eine begonnene Pubertätsentwicklung länger als 18 Monate stillsteht.
  • Eine konstitutionelle, d. h. genetisch verzögerte Pubertät, ist die häufigste Ursache.
    • Die Pubertät ist verzögert, beginnt jedoch spontan.2

Diagnose

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformation