Vitamin-D-Mangel-Rachitis

Zusammenfassung

  • Definition:Ein Vitamin-D-Mangel führt bei Kindern zu einer Knochenmineralisationsstörung.
  • Häufigkeit:Durch Prophylaxe eher selten geworden.
  • Symptome:Typisches klinisches Bild mit Verbiegung der Knochen.
  • Befunde: U. a. Achsabweichungen, Auftreibung der Wachstumsfugen.
  • Diagnostik:Röntgen der Ulna und des Radius mit charakteristischem Befund, Laborbefunde.
  • Therapie:Ausreichende Einnahme von Vitamin D und Kalzium.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Rachitis ist eine Knochenstoffwechselstörung, die mit einem verzögertem Längenwachstum mit Verbreiterung der Wachstumsfuge einhergeht und die bei Kindern vor dem Epiphysenschluss durch einen Mangel an Vitamin-D entsteht.1
    • Tritt ein Vitamin-D-Mangel bei Erwachsenen auf, kommt es ebenfalls zu einer Mineralisationsstörung des Knochens, hier spricht man von einer Osteomalazie.
  • Ursachen für einen Vitamin-D-Mangel, der dann zu einer Rachitis führt, können entweder unzureichende Zufuhr, z. B. bei fehlender adäquater Vitamin-D-Prophylaxe oder angeborene Störungen des Vitamin-D-Stoffwechsels sein.
    • Man spricht dann von Vitamin-D-abhängige Rachitisformen (VDAR).2
    • Angeborene, meist autosomal-rezessive, seltene Störungen des Vitamin-D-Stoffwechsels fallen häufig durch fehlendes Ansprechen auf die übliche Vitamin-D- und Kalziumtherapie auf.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen