Neuralrohrdefekt

Zusammenfassung

  • Definition:Der Begriff Neuralrohrdefekt umfasst Fehlbildungen, die auf einem unvollständigen Verschluss des Neuralrohrs während der Embryonalentwicklung beruhen.
  • Häufigkeit:Jährlich kommt es in Norwegen bei ca. 70 Schwangerschaften zu Komplikationen infolge eines Neuralrohrdefekts.
  • Symptome:Die Symptome sind in erster Linie abhängig von den Auswirkungen auf die Nervenwurzeln.
  • Befunde:Der klinische Befund variiert je nach Art des Neuralrohrdefekts und dem Grad eventueller Nervenläsionen.
  • Diagnose:Die Diagnosestellung eines Neuralrohrdefekts erfolgt mittels Pränataldiagnostik, Röntgen, MRT und Ultraschall.
  • Behandlung:Die Therapie zielt auf die Vermeidung neonataler Komplikationen und langfristig auf die Verbesserung der Voraussetzungen für ein vollwertiges Leben ab.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Der Begriff Neuralrohrdefekt umfasst eine Reihe von Fehlbildungen, die auf einem unvollständigen Verschluss des vorderen und des hinteren Neuroporus während der Embryonalentwicklung beruhen. Diese sind mit diversen abnormen Entwicklungen in anderen Bereichen des Neuralrohrs und den darüberliegenden Knochenstrukturen und Weichteilen verbunden.
  • Das Spektrum der Krankheitsbilder erstreckt sich von Anenzephalie über Enzephalozele und Myelomeningozele bis hin zur Meningozele und der Spina bifida occulta.
  • Siehe auch das separate Dokument zur Spina bifida.

Diagnose

Therapie

Krankheitsverlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen