Poland-Syndrom

Zusammenfassung

  • Definition:Es handelt sich um eine komplexe angeborene Fehlbildung, bei der die Muskulatur im Schultergürtel (insbesondere die Brustmuskulatur) einseitig unterentwickelt ist. Häufig liegt gleichzeitig auch eine Syndaktylie vor. Der Grad und das Ausmaß der Defekte variieren.
  • Häufigkeit:Das Poland-Syndrom ist sehr selten.
  • Symptome:Es imponiert durch das einseitige Fehlen oder eine starke einseitige Unterentwicklung der Muskulatur im Schultergürtel, Brustkorb sowie im Hand- und Armbereich und geht häufig mit einer Vielzahl weiterer Fehlbildungen einher.
  • Befunde:Die Diagnose erfolgt über den Nachweis körperlicher Fehlbildungen.
  • Diagnostik:Eine Röntgenuntersuchung kann indiziert sein.
  • Therapie:Die Therapie zielt auf die weitestgehende Korrektur der Deformitäten sowie das Vermeiden einer Verschlimmerung vorhandener Fehlbildungen ab.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Beim Poland-Syndrom handelt es sich um eine komplexe angeborene Fehlbildung, bei der die Muskulatur im Schultergürtel (insbesondere die Brustmuskulatur) einseitig unterentwickelt ist. Häufig liegt gleichzeitig auch eine Syndaktylie vor. Der Grad und das Ausmaß der Defekte variieren.1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose