Ventrikelseptumdefekt (VSD)

Zusammenfassung

  • Definition:Der Ventrikelseptumdefekt ist ein angeborener Herzfehler, bei dem eine Verbindung zwischen dem linken und rechten Ventrikel besteht. Der Links-Rechts-Shunt führt zu einer Volumenbelastung von dem rechten Ventrikel, den Pulmonalarterien und linken Herzhöhlen. Abhängig von der Shuntgröße kann sich eine pulmonale Hypertonie und schließlich Eisenmenger-Reaktion entwickeln.
  • Häufigkeit:Häufigster angeborener Herzfehler (ca. 40 % der isolierten angeborenen Herzfehler). Zum geringeren Teil auch assoziiert mit komplexen Vitien. 
  • Symptome:Kleine Shunts sind asymptomatisch. Große Defekte führen bei Säuglingen vor allem zu Tachypnoe, Schwitzen, Gedeihstörung, gehäuften bronchopulmonalen Infekten. Bei Erwachsenen Dyspnoe, Leistungsschwäche. 
  • Befunde:Auskultatorisch Systolikum am linken unteren Sternalrand. Klinische Zeichen der Herzinsuffizienz. 
  • Diagnostik:Die Diagnose wird durch Echokardiografie gestellt.
  • Therapie:Kleine VSD verschließen sich häufig spontan. Bei hämodynamisch relevanten VSD ist der chirurgische Verschluss die Methode der Wahl, im Einzelfall kann alternativ ein katheterinterventioneller Verschluss durchgeführt werden.  

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