Windpocken

Zusammenfassung

  • Definition:Windpocken werden durch eine Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus verursacht. Sie sind hoch ansteckend, Tröpfcheninfektion. Schmierinfektion.
  • Häufigkeit: Die bundesweite Inzidenz 2015 lag bei 29 gemeldeten Erkrankungen pro 100.000 Einwohner.
  • Symptome: Üblicherweise treten 1–2 Tage vor Ausbruch des Ausschlags Fieber und ein Krankheitsgefühl auf. Die Symptome scheinen zuzunehmen, je älter die Patienten zum Zeitpunkt der Infektion sind.
  • Befunde: Die Hautläsionen beginnen meistens an der Kopfhaut und im Gesicht und breiten sich dann zum Rumpf und zu den Extremitäten hin aus. Der makulopapulöse Ausschlag durchläuft dann verschiedene Phasen und bildet nach 24–48 Stunden Krusten.
  • Diagnostik: Die Diagnose wird in der Regel auf Grundlage der klinischen Befunde gestellt.
  • Therapie: Bei Bedarf werden die Symptome behandelt, besonders gefährdete Gruppen sollten vor Ansteckung geschützt werden. Eine antivirale Therapie ist bei einigen Patienten nötig.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus (VZV), humanes Herpesvirus 32
  • Das VZV hat 2 klinische Hauptmanifestationen:
    1. Windpocken (Varizellen)
    2. Gürtelrose (Herpes zoster)
  • Windpocken, die primäre VZV-Infektion, sind im Wesentlichen eine Kinderkrankheit, die Ungeimpfte befällt.3
  • Die Krankheit ist von einem vesikulären Hautausschlag gekennzeichnet, der oft von Fieber und Abgeschlagenheit begleitet wird.
  • Bei Patienten mit gesundem Immunsystem ist der Verlauf leicht bis mittelschwer, es können jedoch schwere Komplikationen auftreten.4

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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