Gastroösophageale Refluxkrankheit bei Kindern

Zusammenfassung

  • Definition:Unter gastroösophagealem Reflux (GÖR) versteht man Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Verursacht der GÖR krankhafte Veränderungen wie z. B. Ösophagitis, Gedeihstörung oder respiratorische Beschwerden, spricht man von gastroösophagealer Refluxkrankheit (GÖRK).
  • Häufigkeit:GÖR ist bei Säuglingen physiologisch – etwa 60 % der Kinder im Alter von 6 Monaten sind betroffen; im Alter von 12 Monaten sind 90–95 % der Kinder symptomfrei.
  • Symptome:Erbrechen, Schmerzen in Epigastrium und Abdomen, Essstörungen bis zum Alter von 16 Monaten. Ältere Kinder leiden häufig an Erbrechen oder charakteristischem Sodbrennen.
  • Befunde:Längenwachstum und Gewichtszunahme können aufgrund der Essstörungen herabgesetzt sein.
  • Diagnostik:Die 24-Stunden-pH-Metrie gilt als Goldstandard. Zur Abklärung einer etwaigen Schädigung der Speiseröhre durch Magensäure kann eine Gastroskopie angezeigt sein.
  • Therapie:H2-Blocker oder Protonpumpenhemmer. Ein chirurgischer Eingriff (Fundoplikatio) kann angezeigt sein.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Unter gastroösophagealem Reflux (GÖR) versteht man den Rückfluss von Mageninhalt in den Ösophagus. Er ist nicht immer als krankhaft zu werten.
  • Verursacht der GÖR krankhafte Veränderungen, wie z. B. Ösophagitis, Gedeihstörung oder respiratorische Beschwerden, spricht man von
    gastroösophagealer Refluxkrankheit (GÖRK).1
  • Die Symptome bei Kindern unterscheiden sich geringfügig von denen Erwachsener.
  • Die Probleme werden dann als krankhaft eingestuft, wenn die Symptome häufig und anhaltend auftreten, wenn es zu einer säurebedingten Schädigung kommt oder eine Wachstumsverzögerung eintritt.2-3

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Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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