Kraniosynostose

Zusammenfassung

  • Definition:Bei der Kraniosynostose handelt es sich um eine Deformität des Kraniums, die durch eine vorzeitige Verknöcherung einer oder mehrerer Kraniumsnähte verursacht wird. Die Erkrankung kann als Teil eines Syndroms oder als isolierter Defekt vorkommen.
  • Häufigkeit:Tritt bei 3–5 von 10.000 Neugeborenen auf.
  • Symptome:Die Kraniumdeformität wird in der Regel während der ersten Lebensmonate entdeckt.
  • Befunde:Zu jeder der verschiedenen Arten von Sutursynostosen gibt es eine typische Schädelform.
  • Diagnostik:Klinische Untersuchung mit regelmäßigen Messungen des Kopfumfangs, ggf. Bildgebung.
  • Therapie:Kraniosynostosen mit starker Deformität, Komplikationen und erhöhtem Hirndruck werden im 1. Lebensjahr operativ behandelt. Nur schwach ausgeprägte Deformitäten können konservativ therapiert werden.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei der Kraniosynostose handelt es sich um eine Deformität des Kraniums, die durch eine vorzeitige Verknöcherung einer oder mehrerer Kraniumsnähte (Suturen) verursacht wird.1
    • simple Kraniosynoste: vorzeitige Verknöcherung von nur einer Sutur
    • komplexe Kraniosynoste: vorzeitige Verknöcherung mehrerer Suturen2
  • Die Erkrankung kann als Teil eines Syndroms oder als isolierter Defekt vorkommen.
    • Isolierte Synostosen machen die überwiegende Anzahl der Fälle aus.3
    • Syndromale Kraniosynostosen sind deutlich seltener.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Illustrationen