Skoliose

Zusammenfassung

  • Definition: Strukturelle Deformität der Wirbelsäule in 3 Ebenen mit seitlicher Verbiegung und Rotationskomponente. Unterscheidung von funktioneller und struktureller, idiopathischer und sekundärer Skoliose.
  • Häufigkeit: Prävalenz weltweit 1 % für idiopathische Skoliosen und etwa 0,3–0,5 % für strukturelle Skoliosen. Häufigkeit variiert für verschiedene Subtypen in Abhängigkeit von Geschlecht und Altersgruppe.
  • Symptome: Im Anfangsstadium oftmals symptomlos, Zufallsbefund bei Vorsorgeuntersuchungen, im Verlauf Ausbildung von Rippenbuckel, Lendenwulst oder Thoraxdeformitäten.
  • Befunde: Ausbildung von Rippenbuckel oder Lendenwulst im Vorbeugetest, radiologischer Nachweis einer Wirbelsäulendeformität, ggf. weitere Befunde im Rahmen einer zugrunde liegenden Erkrankung.
  • Diagnostik: Klinisch und radiologisch. Definition einer Skoliose ab Cobb-Winkel > 10 Grad.
  • Therapie: Konservativ mit Korsett, Gipsredression und begleitender Physiotherapie oder operativ mit Fusions- oder Nicht-Fusions-Operationstechniken.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Seitliche Drehverbiegung der Wirbelsäule1-3
    • 3-dimensionale Deformität der Wirbelsäule in Form einer seitlichen Ausbiegung mit Rotationskomponente und Cobb-Winkel > 10 Grad
    • Wirbelkörper zur konvexen Seite hin- und von konkaver Seite weggedreht
    • im Thoraxbereich Entstehung eines bei Vorbeugung sichtbaren Rippenbuckels durch Drehung der Rippen mit den Wirbelkörpern
  • Fehlender Konsens
    • International herrscht Uneinigkeit über Diagnose, Screening und Therapie.4

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Quellen