Eisenmangelanämie bei Kindern

Zusammenfassung

  • Definition:Frühgeburtlichkeit, geringe Eisenaufnahme, gesteigerter Eisenbedarf während des Wachstums mit vermehrtem Eisenverlust, Meckel-Divertikel oder entzündliche Darmerkrankungen disponieren.
  • Häufigkeit:Ist die häufigste Ursache einer Anämie bei Kindern. Eisenmangel kommt bei 9 % der Kleinkinder zwischen 12 Monaten und 3 Jahren und bei weiblichen Jugendlichen vor, aber nur 30 % dieser Kinder haben eine Anämie.
  • Symptome:Blässe, Antriebslosigkeit, vermindertes körperliches Leistungsvermögen, Gereiztheit.
  • Befunde:Evtl. Abflachen der Wachstumskurve, blasse Haut und Schleimhäute. Dyspnoe, Tachykardie und ein vergrößertes Herz bei schwerer Anämie.
  • Diagnostik:Hb, MCV, Ferritin.
  • Therapie:Eisensubstitution mit 1–3 mg Fe2+ pro kg Körpergewicht am Tag.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Eisenmangelanämie ist eine mikrozytäre, hypochrome, hyporegeneratorische Anämie.1
  • Eine Anämie liegt vor, wenn die Hämoglobinkonzentration niedriger als 2 SD unter dem für das Alter des Kindes entsprechenden Mittelwert liegt.
  • Die Definition ist statistisch und geht davon aus, dass die Normalwerte für Hämoglobin mit dem Alter variieren.
  • Altersabhängige Normalbereiche (Mittelwert ± 2SD) des Blutbildes  und der Serumferritinkonzentration1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen