Pavor nocturnus (Nachtschreck)

Zusammenfassung

  • Definition:Wiederkehrendes Hochschrecken aus dem Schlaf bei Kleinkindern, bei der das Kind heftig weint, verängstigt wirkt und nur schwer geweckt werden kann. Synonyme: Nachtangst, Nachterror.
  • Häufigkeit:Schätzungen zufolge tritt der Nachtschreck bei etwa 1–6 % aller Kinder auf.
  • Symptome:Typischerweise beginnt ein gesundes Kind im ersten Drittel der Nacht plötzlich zu schreien und ist nicht ansprechbar. Der Anfall kann 1–30 Minuten dauern.
  • Befunde:Zwischen den Anfällen ist der klinische Befund unauffällig.
  • Diagnose:Auch Zusatzuntersuchungen sind ohne Befund.
  • Behandlung:Eine wirksame Therapie steht nicht zur Verfügung. Tritt spätestens mit Beginn der Pubertät nicht mehr auf.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Pavor nocturnus, Nachtschreck oder Nachtangst (englisch: night terrors, sleep terrors).
  • Plötzliches Erwachen mit Panikschrei und Zeichen vegetativer Erregung und intensiver Angst.1
  • Wiederkehrende, kurzzeitige Schlafstörung, bei der das Kind heftig weint und/oder schreit, verängstigt wirkt und sich nur schwer wecken lässt. Es befindet sich dann in einem Zustand, in dem es weder richtig wach ist noch richtig schläft.2-4
  • Während eines solchen Anfalls treten ggf. auch Reaktionen des vegetativen Nervensystems wie Tachykardie, Tachypnoe oder Schwitzen auf.
  • Am nächsten Morgen kann sich das Kind in der Regel nicht an den Vorfall erinnern.
  • Wenn man als Außenstehender nicht weiß, was beim Nachtschreck geschieht, kann ein solcher Anfall sehr beunruhigend sein.

Diagnose

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Follow-up

Patienteninformationen