Masern

Masern (Morbilli) sind eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die durch den Masernvirus verursacht wird. Die Krankheit verursacht Hautausschlag mit Fieber und kann einen schweren Verlauf annehmen. Im Rahmen der Kinderimpfungen wird im Alter von 15 Monaten und von 11 bis 12 Jahren gegen Masern geimpft (MMR).

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Masern

Masern werden durch Viren verursacht, die weltweit verbreitet sind. Sie gehören zu den ansteckendsten Krankheiten. Übertragen werden Masern von Mensch zu Mensch, z. B. beim Niesen oder Sprechen (Tröpfcheninfektion). Insbesondere erkranken junge Kinder, die Kontakt zu einem Erkrankten hatten, sofern sie nicht geimpft bzw. durch eine durchgemachte Masernerkrankung geschützt sind. Selten sind auch Jugendliche und Erwachsene betroffen. Masern sind bereits mehrere Tage vor Auftreten der ersten Krankheitszeichen ansteckend.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich zum Ziel gesetzt, die Masern weltweit auszurotten. Aufgrund breit angelegter Impfkampagnen sank die Anzahl der Maserntoten weltweit von 873.000 im Jahr 1999 auf 164.000 im Jahr 2008. Ganz Nord- und Südamerika, Skandinavien, viele Länder in Osteuropa und einige Staaten im Süden Afrikas sind frei von Masern. In Deutschland erkranken jedes Jahr mehrere hundert Menschen an Masern, selten treten auch Todesfälle auf.1

Phasen

Der Verlauf der Erkrankung kann in zwei Phasen unterteilt werden: das Initialstadium (Prodromalstadium) und die Phase des Hautausschlags (Exanthemstadium).

Initialstadium

Die ersten Symptome treten in der Regel 10–14 Tage nach der Ansteckung (Inkubationszeit) auf. Die Erkrankung beginnt mit Erkältungsanzeichen wie Husten, Schnupfen, Bindehautentzündung, Lichtempfindlichkeit, hohes Fieber und Unwohlsein, die 3–4 Tage andauern. In dieser Phase tritt noch kein Ausschlag zutage. Im Mund sind eventuell auf der Schleimhaut weiße, von einem roten Ring umgebene Flecken zu erkennen (Koplik-Flecken). Nach der ersten Phase folgt eine kurzzeitige Verbesserung, bei der das Fieber sinkt und das Kind sich etwas besser fühlt.

Exanthemstadium

In der zweiten Phase steigt das Fieber wieder an und der typische Masernausschlag tritt auf, zunächst in Form kleiner, leuchtend roter Punkte, die allmählich zu größeren, etwas dunkleren Bereichen zusammenwachsen. Die Haut wirkt eventuell leicht verdickt. Der Ausschlag beginnt typischerweise hinter den Ohren und breitet sich über Hals, Körper und zum Schluss über Arme und Beine aus. Diese Phase des Ausschlags dauert in der Regel 2–5 Tage.

Häufigkeit

Masernerkrankungen werden in Deutschland erst seit Einführung der Meldepflicht im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Jahr 2001 erfasst. Parallel hat die Ständige Impfkommission (STIKO) 2001 die Empfehlung für die 2. Masern-Mumps-Röteln-Impfdosis (MMR-Dreifachimpfung) vom 5. bis 6. Lebensjahr auf das 2. Lebensjahr vorgezogen, um frühzeitiger einen vollständigen Immunschutz aufzubauen. In den Folgejahren sind die Masernfälle pro Jahr deutlich gesunken. Der erneute Anstieg der Erkrankungszahlen nach 2005 wurde jedoch durch immer wieder auftretende, regional und zeitlich begrenzte Krankheitsausbrüche verursacht. Fast alle dieser Masernerkrankten waren ungeimpft, und zunehmend waren Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Die STIKO hat folglich im Jahr 2010 eine Masernimpfung für bislang nicht oder in der Kindheit nur einmal geimpfte nach 1970 geborene Erwachsene empfohlen, um die bestehenden Immunitätslücken zu schließen. Denn Masernausbrüche lassen sich erst verhindern, wenn 95 % der Bevölkerung immun sind.1

Neugeborene erhalten Antikörper von der Mutter, sofern sie geimpft ist oder selbst Masern hatte und darauf Antikörper gebildet hat. Diese Antikörper bleiben beim Kind bis zum Alter von etwa sechs Monaten erhalten. Masern treten heute fast ausschließlich bei Menschen auf, die nicht geimpft sind. Die meisten Betroffenen sind Kleinkinder, vereinzelt jedoch auch Erwachsene, Jugendliche und nicht geimpfte Kinder im Vorschulalter.

Masernausschlag nach 3 Tagen. Bildquelle: CDC
Masernausschlag nach 3 Tagen. Bildquelle: CDC

Ursachen

Masern werden durch Masernviren verursacht. Die Krankheit wird über die sogenannte Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Viren befinden sich in großer Zahl im Speichel. Beim Husten oder Niesen verbreiten sie sich mit winzigen Speicheltröpfchen. Der Patient ist vom Beginn der Erkältungsphase an ansteckend, also einige Tage vor dem Auftreten des Ausschlags. Danach bleibt die Ansteckungsgefahr noch vier weitere Tage bestehen, am größten ist sie jedoch im Initialstadium. Masern gelten als eine der am stärksten infektiösen Krankheiten.

Diagnose

Die Diagnose wird ausgehend von den typischen Krankheitsanzeichen mit starken erkältungsähnlichen Symptomen, Fieber in zwei Phasen und dem charakteristischen Hautausschlag gestellt. Es können aber auch manchmal zusätzliche Untersuchungen für die Diagnosefindung notwendig sein. Da die Masern mittlerweile selten geworden sind, werden bei einigen Patienten Blut- und Speicheluntersuchungen durchgeführt, um das Virus zu analysieren und die Diagnose zu bestätigen.

Impfung

Kinder können durch eine zweimalige Impfung wirksam gegen Masern geschützt werden. Gegen Masern wird üblicherweise in Kombination zusammen mit Mumps, Röteln und ggf. Windpocken geimpft:1

  • Die erste Teilimpfung sollte zwischen vollendetem 11. und 14. Lebensmonat gegeben werden (frühestens mit 9 Monaten, wenn z. B. Ansteckungsgefahr herrscht oder das Kind in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird).
  • Die zweite Impfung soll frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens gegen Ende des zweiten Lebensjahres, mit 23 Monaten, gegeben werden.

Die 2. Impfung ist dabei keine sogenannte „Auffrischimpfung", sondern wichtig für einen sicheren und kompletten Impfschutz. Verpasste oder verschobene Impfungen sollten so bald wie möglich nachgeholt werden.

Notfalls kann auch noch bis zu drei Tage nach einer möglichen Ansteckung geimpft werden. Eine vorbeugende Impfung ist jedoch besser. Fragen Sie Ihren Kinderarzt bzw. Ihre Kinderärztin danach!

Die Impfung muss nur dann verschoben werden, wenn das Kind eine behandlungsbedürftige Erkrankung hat.

 

Impfen bei Jugendlichen und im Erwachsenenalter

Mehr als die Hälfte der Masernfälle betreffen heute Jugendliche und junge Erwachsene. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 2010 allen Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind und nicht bzw. in der Kindheit nur einmal gegen Masern geimpft wurden, eine Impfung gegen Masern. Diese erfolgt anders als bei Kleinkindern einmalig. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung vor allem auch allen, die im Gesundheitsdienst, in Gemeinschaftseinrichtungen (z. B. Kindergarten) oder in der Betreuung von Personen mit stark geschwächtem Immunsystem arbeiten.

Die Impfung sollte vorzugsweise mit einem Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) erfolgen, denn auch bei Mumps und Röteln gibt es häufig Impflücken.

Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unvollständigem Impfschutz sollten die Impfungen so bald wie möglich nachholen.2

Behandlung

Es gibt keine Behandlung, die das Virus selbst abtöten kann. Der Patient sollte, soweit durchführbar, in der ersten Woche nach dem Ausbruch der Krankheit isoliert werden und Bettruhe einhalten. Bei Fieber werden fiebersenkende Mittel eingesetzt, und es wird auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet. Bei einem schweren Krankheitsverlauf ist in seltenen Fällen ein Krankenhausaufenthalt nötig.

In besonderen Fällen, wie zum Beispiel bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, kann der Krankheit durch Gabe von Antikörpern vorgebeugt werden. Diese Injektion muss jedoch während der sogenannten „Inkubationszeit“ verabreicht werden, das heißt in der Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit.

Die Impfung bietet lebenslangen Schutz. Kinder bis zum Alter von etwa sechs 6 Monaten sind geschützt, wenn die Mutter die Krankheit durchgemacht hat oder geimpft wurde. Somit ist vom siebten bis zum 15. Lebensmonat, wenn die erste Impfung erfolgt, eine Ansteckung möglich. Im Fall von Epidemien oder bei Reisen in Gebiete mit einem häufigeren Vorkommen von Masern können Kinder bereits ab 9 Monaten geimpft werden. Erfolgt die erste Impfung vor dem zwölften Lebensmonat, sollte das Kind mit 15 Monaten eine zusätzliche Impfstoffdosis erhalten.

Ein Kind, das Masern hatte, kann frühestens vier Tage nach dem Auftreten des Hautausschlags, sofern der Allgemeinzustand ansonsten gut ist, in den Kindergarten zurückzukehren.

Postexpositionsprophylaxe

Nach Kontakt mir Masernerkrankten sollten Ungeimpfte ab dem Alter von 9 Monaten bzw. in der Kindheit nur einmal geimpfte Personen oder Personen mit unklarem Impfstatus möglichst innerhalb von 3 Tagen mit einer Impfstoffdosis gegen Masern geimpft werden. Auch Säuglinge im Alter von 6–8 Monaten können ausnahmsweise (Off Label) beimpft werden. Bei säuglingen unter 6 Monaten und nichtimmunisierten Schwangeren kann innerhalb von 6 Tagen durch eine passive Immunisierung mit Immunglobulinen der Ausbruch der krankheit verhindert werden. Nach einer Immunglobulin-Gabe ist die MMR-Impfung für 8 Monate nicht sicher wirksam und sollte erst danach durchgeführt werden.

Prognose

Masern gilt als die schwerste „Kinderkrankheit“. Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen ist nach ein bis zwei Wochen ohne bleibende Schäden wieder völlig gesund.

Masern schwächen vorübergehend das Immunsystem. Dadurch ist der Erkrankte anfälliger für Folgekrankheiten, die durch Bakterien verursacht werden. Insgesamt ist bei 30 % der Betroffenen mit Komplikationen zu rechnen. Bei 10–15 % der Erkrankten treten unter anderem Bronchitis, Lungenentzündung, Nebenhöhlenentzündung oder Mittelohrentzündung auf. Diese bakteriellen Infektionen können mit Antibiotika (wie Penicillin) behandelt werden.

Bei etwa einem von 1.000 Erkrankten kommt es zu einer Gehirnentzündung. Etwa 10–20 % der Betroffenen sterben daran, das entspricht etwa einem Toten auf 10.000 an Masern Erkrankten. Bei etwa 20–30 Prozent (2–3 pro 10.000) bleiben schwere Folgeschäden zurück wie eine geistige Behinderung und Lähmungen.1

In der Zeit nach der Masernerkrankung sollte man besonders auf die entsprechenden Krankheitssymptome achten und rasch reagieren, falls sie auftreten.

Das Risiko für Folgekrankheiten ist in den ersten Wochen nach der Maserninfektion am größten, laut neueren Studien kann das Immunsystem jedoch bis zu zwei oder drei Jahre lang geschwächt sein.

Sehr selten – in vier bis elf Fällen von 100.000 Masernkranken - kann sechs bis acht Jahre nach der Masernerkrankung eine so genannte SSPE, die subakute sklerosierende Panenzephalitis, auftreten. Kinder, die zum Zeitpunkt der Maserninfektion jünger als fünf Jahre sind, sind besonders gefährdet (Das Risiko wird auf 20 bis 60 Fälle pro 100.000 Masern-Fälle geschätzt.). Die SSPE ist durch eine unaufhaltsame und schleichende Zerstörung der Zellen des Gehirns gekennzeichnet und führt nach zwei bis drei Jahren zum Tod. In Deutschland traten von 2003 bis 2009 insgesamt 19 SSPE-Fälle bei Kindern unter 16 Jahren auf.1

Impfbedingte Reaktionen

Die Impfung ist trotz möglicher Impfreaktionen gut verträglich. Bei etwa 5 von 100 Geimpften kommt es in den ersten drei Tagen nach der Impfung durch die Anregung der körpereigenen Abwehr zu einer Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle, die auch schmerzen kann. Gelegentlich schwellen Lymphknoten in der Nähe ebenfalls an. Auch kurzfristige Allgemeinsymptome wie eine leichte bis mäßige Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen, Mattigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden können auftreten.

Da es sich um eine Lebendimpfung mit abgeschwächten Viren handelt, können ein bis vier Wochen nach der Impfung bei etwa 2 bis 5 von 100 Geimpften leichte, nicht übertragbare „Impf-Masern" beobachtet werden: Fieber verbunden mit einem schwachen masernähnlichen Ausschlag. Auch eine leichte Schwellung der Ohrspeicheldrüse ist gelegentlich möglich. Von Jugendlichen und Erwachsenen (sehr selten bei Kindern) sind Gelenkbeschwerden berichtet worden. Selten wird eine leichte Hodenschwellung beobachtet. Solche Impfreaktionen sind in der Regel vorübergehend und klingen ohne Folgen wieder ab.1

Masernartiger Ausschlag nach der MMR-Impfung
Masernartiger Ausschlag nach der MMR-Impfung

Ist die Impfung gefährlich?

Nebenwirkungen sind selten. Im Zusammenhang mit einer Temperaturerhöhung kann es beim Säugling und jungen Kleinkind zu einem Fieberkrampf (in der Regel ohne Folgen) kommen. Allergische Reaktionen auf den Impfstoff sind möglich, ebenso länger andauernde Gelenkentzündungen. Beides ist aber sehr selten. Nur in Einzelfällen verminderte sich vorübergehend die Zahl der Blutplättchen, die für die Gerinnung zuständig sind. Wie in Folge der Krankheit wird als sehr seltene Nebenwirkung auch eine mögliche Gehirnentzündung nach der Impfung diskutiert; weltweit sind diese nach Impfung in wenigen Einzelfällen beobachtet worden. Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte jedoch nicht belegt werden.

Eine Impfung sollte nicht durchgeführt werden bei Krebserkrankungen, die sich generalisiert haben, bei Vorliegen einer Immunschwäche oder einer Therapie mit Immunsuppressiva sowie  bei einer HIV-Infektion mit schwerer Immunsuppression. Eine Allergie gegen Hühnereiweiß ist nur dann eine Kontraindikation, wenn sie sehr schwer ist. Bei schweren Erkrankungen v. a. mit Fieber sollte die Impfung erst nach Genesung erfolgen. In der Schwangerschaft sind Impfungen mit Lebendimpfstoffen kontraindiziert.

Weitere Informationen

Literatur

  1. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Masern-Impfung bei Kindern. Köln, BZgA 2016. www.impfen-info.de
  2. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Masern-Impfung bei Erwachsenen. Köln, BZgA 2016. www.impfen-info.de

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Masern. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Robert-Koch-Institut.Epidemiologisches Bulletin Nr. 1/2017. Zugriff 11.1.2017 www.rki.de
  2. WHO Media centre: Measles fact sheet, Reviewed March 2017 www.who.int
  3. EUVAC.NET. Measles surveillance annual report 2010. 2011. www.euvac.net/graphics/euvac/pdf/annual_2010.pdf.
  4. Robert-Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin. Stand 2.2015. Zugriff 3.1.2017 www.rki.de
  5. Matysiak-Klose D: Zur aktuellen Masernsituation in Deutschland (Stand: 15.5.2018).Epid Bull 2018;20:198 | DOI 10.17886/EpiBull-2018-026 www.rki.de
  6. Hillienhof A.. Report: Deutschland scheitert bei der Masernausrottung. Dtsch Arztebl 2016; 113(47): A-2124. www.aerzteblatt.de
  7. Robert-Koch-Institut. Stellungnahme der STIKO: Fachliche Anwendungs­hinweise zur Masern-Post­expositions­prophylaxe bei Risiko­personen. Epidemiologischen Bulletin 2/2017. Zugriff 29.01.2018 www.rki.de
  8. Robert-Koch-Institut. RKI-Ratgeber für Ärzte: Masern. Zugriff 4.1.2017 www.rki.de
  9. Gesellschaft für Virologie. Labordiagnostik schwangerschaftsrelevanter Virusinfektionen. AWMF-Leitlinie Nr. 093-001. Stand 2014 www.awmf.org
  10. Kabra SK, Lodha R. Antibiotics for preventing complications in children with measles. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013, Issue 8. Art. No.: CD001477. DOI: 10.1002/14651858.CD001477.pub4 DOI
  11. Yang HM, Mao M, Wan C. Vitamin A for treating measles in children. Cochrane Database of Systematic Reviews 2005, Issue 4. Art. No.: CD001479. DOI: 10.1002/14651858.CD001479.pub3. DOI
  12. Leuridan E, Hens N, Hutse V, et al. Early waning of maternal measles antibodies in era of measles elimination: longitudinal study. BMJ 2010; 340: c1626. BMJ (DOI)
  13. Cherry JD, Zahn M. Clinical Characteristics of Measles in Previously Vaccinated and Unvaccinated Patients in California. Clin Infect Dis 2018; 67: 1315-9. pmid:29878209 www.ncbi.nlm.nih.gov
  14. Young MK, Nimmo GR, Cripps AW, Jones MA. Post-exposure passive immunisation for preventing measles. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 4. Art. No.: CD010056. DOI: 10.1002/14651858.CD010056.pub2 DOI
  15. Mina MJ, Metcalf CJE, de Swart RL, et al. Long-term measles-induced immunomodulation increases overall childhood infectious disease mortality. Science 2015; 348: 694-9. doi:10.1126/science.aaa3662 DOI