Allergieprävention bei Säuglingen

Bei einer Allergie handelt es sich um eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Substanzen. Allergische Erkrankungen sind in Deutschland recht häufig. Die Ursachen für eine Allergie sind jedoch bis heute nicht endgültig geklärt. Es gibt jedoch einige Empfehlungen, die das Risiko für Allergien senken können, insbesondere in Familien mit häufigen Allergieerkrankungen.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist eine Allergie?

Als Allergie bezeichnet man eine Überempfindlichkeit (Hypersensitivität) des körpereigenen Immunsystems gegenüber bestimmten Stoffen, mit denen der Körper beispielsweise über die Luft oder die Nahrung in Kontakt kommt. Diese Substanzen, die bei gesunden Personen keine gesundheitlichen Probleme verursachen, bezeichnet man als Allergene. Schätzungen zufolge ist etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung von einer allergischen Erkrankung betroffen. Zu den häufigsten allergischen Erkrankungen gehören HeuschnupfenAsthma und Nahrungsmittelallergien. Die meisten Allergien treten zuerst im Kinder- und Jugendalter auf.

Die Häufigkeit hat dabei im Laufe der vergangenen Jahrzehnte in der westlichen Welt stetig zugenommen. Der Grund für diese Zunahme ist noch nicht endgültig erklärt. Die Ursachen für die Entstehung einer Allergie sind nicht endgültig geklärt. Ein nachgewiesener Faktor für die Entstehung einer Allergie ist eine erbliche Veranlagung. Kinder, die ein Elternteil oder Geschwister mit allergischer Erkrankung in der Familie haben, tragen ein besonders hohes Risiko für Allergien. Die Häufigkeit von Allergien in der Familie, die Art und der Schweregrad sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Nichtsdestotrotz treten auch Allergien ohne andere Betroffene in der Familie auf. Als weitere Faktoren werden Tabakrauch, eine gestörte Hautbarriere, und Stress diskutiert.

Vorbeugung (Prävention) von Allergien

Es existieren viele Theorien und Empfehlungen, wie man der Entstehung von Allergien vorbeugen kann. Davon sind allerdings nur wenige wissenschaftlich belegt. Im Folgenden finden sich einige Empfehlungen, die einen nachgewiesenen Effekt in der Vorbeugung von Allergien und allergischen Erkrankungen haben. 

Ernährung

Bezüglich der Ernährung gibt es keine eindeutigen Hinweise auf bestimmte Lebensmittel, die das Risiko für Allergien stark beeinflussen. Generell wird bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren und Stillenden eine normale, ausgewogene und vollwertige Ernährung empfohlen. Von Beschränkungen mit Vermeidung bestimmter Lebensmittel für die Mutter wird während der Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten. Es allerdings Hinweise, dass Fisch in der mütterlichen Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit einen günstigen Effekt hat.

Stillen

Das Stillen hat viele positive Effekte, sowohl für die Mutter als auch das Kind. Auch bezüglich allergischer Erkrankungen hat die Muttermilch günstige Eigenschaften und verringert die Wahrscheinlichkeit für Allergien. Müttern wird daher empfohlen, ein Kind in den ersten 4 Lebensmonaten voll zu stillen.

Muttermilchersatz

In Fällen, in denen nicht oder nicht ausreichend gestillt werden kann, wird den Kindern zusätzliche Säuglingsnahrung gegeben. Hier gilt, dass Kinder aus Familien mit häufigen allergischen Erkrankungen speziell behandelte, sogenannte hydrolysierte Säuglingsnahrung empfohlen wird. Dieser Muttermilchersatz wird auch als hypoallergene Säuglingsnahrung bezeichnet. Eine allergievorbeugende Wirkung konnte jedoch nur bei Kindern mit Allergierisiko gezeigt werden. Muttermilchersatz auf Sojabasis ist im Hinblick auf Allergieprävention nicht vorteilhaft.

Beikost und Ernährung des Kindes im ersten Lebensjahr

In Deutschland wird aktuell empfohlen, nach dem vollendeten 4. Lebensmonat eine zusätzliche Beikost einzuführen, auch weil in dieser Zeit der Nährstoffbedarf des Kindes steigt. Diesen Schritt hinauszuzögern oder bestimmte Lebensmittel in der Beikost zu vermeiden hat keinen nachgewiesenen Effekt bei der Entstehung von Allergien und wird daher nicht empfohlen. Auch in der Beikost wurde jedoch für Fisch im ersten Lebensjahr ein vorbeugender Effekt nachgewiesen, weswegen dieser den Kindern mit der Beikost gegeben werden kann.

Körpergewicht

Es gibt Belege, dass die Häufigkeit für Asthma bei Kindern mit einem erhöhten Body-Mass-Index (BMI) höher ist. Abgesehen hiervon ist Übergewicht und Fettleibigkeit mit vielen anderen Erkrankungen verknüpft. Daher wird empfohlen, bei Kindern Übergewicht und Fettleibigkeit auch zur Vorbeugung von allergischen Erkrankungen zu vermeiden.

Umgebung des Kindes

Einige Bedingungen in der häuslichen Umgebung des Kindes erhöhen das Risiko für allergische Erkrankungen und sollten daher vermieden werden. In den Räumen, in denen das Kind die meiste Zeit verbringt, kann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit z. B. zu Schimmelpilzwachstum führen. Dies sollte vermieden werden, z. B. durch regelmäßiges Lüften.

Haustiere stellen generell bei gesunden Kindern aus Familien ohne allergische Erkrankungen kein Problem dar. Bei hohem Risiko kann es jedoch insbesondere bei Katzen zu einer Entstehung von Sensibilisierung und Allergie kommen. Aus diesem Grund sollte in solchen besonderen Fällen keine Katze angeschafft werden. Hunde stellen kaum Probleme für allergiegefährdete Kinder dar. Tiere sollten jedoch nicht als grundsätzlich gefährlich eingeschätzt werden. Es wurde mehrfach nachgewiesen, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, deutlich seltener an allergischen Erkrankungen leiden.

Eindeutig belegt ist hingegen der Zusammenhang von Asthmasymptomen und schlechterer Lungenfunktion und Tabakrauch in der Umgebung. Das Rauchen während der Schwangerschaft und in der Anwesenheit von Kindern soll daher vermieden werden, auch weil es einen Risikofaktor für viele weitere Erkrankungen darstellt. Auch andere Luftschadstoffe, die sich z. B. bei Maler- oder Renovierungsarbeiten in den Innenräumen sammeln können, sollten aus Gründen der Allergieprävention gemieden werden. Gleiches gilt für Kfz-Emissionen, die durch Stickoxide und Feinstaubpartikel zu der Entstehung einer Allergie beitragen können. Auch hier sollten Kinder ferngehalten werden.

Impfungen

Für Impfungen gilt, dass es keinerlei Nachweis eines erhöhten Risikos für Allergien durch die Schutzimpfungen gibt. Andersherum konnte aber ein risikosenkender Effekt gezeigt werden. Insgesamt sollten alle Kinder die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen erhalten.

Weitere Einflussfaktoren

Es gibt eine ganze Reihe an weiteren, möglichen Einflussfaktoren wie z. B. bestimmte Lebensmittel, Probiotika, Vitamin D, die Hygienegewohnheiten oder die psychosoziale Umgebung des Kindes, die unter Umständen einen Einfluss auf die Häufigkeit von Allergien haben könnten. Bisher liegen aber keine ausreichenden Erkenntnisse vor, um hier klare Empfehlungen in eine Richtung zu geben. Zukünftige Forschungsergebnisse werden hier weitere Punkte identifizieren, um die Rate von Allergien in Zukunft womöglich wieder senken zu können.

Prävention bei Kindern, die bereits Allergien entwickelt haben

Bei Kindern, die bereits eine allergische Erkrankung haben, sollten möglichst früh Maßnahmen ergriffen werden. Der wichtigste Ansatz ist dabei, die Allergene, also auslösenden Stoffe, so weit wie möglich zu vermeiden. In manchen Fällen führt eine früh begonnene, effektive Therapie zu Beschwerdefreiheit und höherer Lebensqualität. Dabei besteht das Ziel, eine Verschlimmerung der Erkrankung sowie die Entwicklung anderer Allergien und Symptome im Verlauf des Lebens zu verhindern.

Meidung von Allergenen

Bei Kindern mit allergischen Erkrankungen, wie z. B. HeuschnupfenAsthma und Nahrungsmittelallergien ist das Vermeiden des Kontaktes mit den auslösenden Stoffen (Allergene), auf die das Kind reagiert, ein logischer Teil der Therapie. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass dieser Stoff vorher identifiziert wurde. Bei einer Allergie gegen Nahrungsmittel kann dann beispielsweise die Ernährung angepasst werden, bei einer Allergie gegen Pollen können entsprechende Pollenflugkalender beachtet werden.

Umgebungsanpassungen

Das Innenraumklima, insbesondere Tabakrauch, spielt eine entscheidende Rolle für das Auftreten von Asthmasymptomen bei Kindern. Belastungen durch Tabakrauch und andere Reizstoffe vermehren Beschwerden der Atemwege, sorgen für eine schlechtere Langzeitprognose und erhöhen den Bedarf an Medikamenten. Tabakrauch scheint eine der wichtigsten auslösenden Ursachen von Asthma-Symptomen zu sein, die vermeidbar sind.

Hyposensibilisierung

Bei manchen allergischen Erkrankungen, wie z. B. dem Heuschnupfen, hat sich eine hyposensibilisierende Therapie, auch bekannt als "Allergie-Impfung" als wirksame Behandlungsmaßnahme erwiesen. Dies gilt vor allem, wenn eine solche Behandlung frühzeitig durchgeführt wird.

Weitere Informationen

Autoren

  • Jonas Klaus, Arzt, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Allergieprävention. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Allergieprävention. AWMF-Leitlinie Nr. 061-016, Stand 2014 www.awmf.org
  2. WHO. Prevention of Allergy and Allergic Asthma. Based on the WHO/WAO Meeting on the Prevention of allergy and Allergic Asthma. http://www.worldallergy.org/professional/who_paa2003.pdf, oktober 2004. www.worldallergy.org
  3. NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF. Nationale Versorgungsleitlinie Asthma Nr. nvl-002, Stand 2011. www.leitlinien.de
  4. Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) Spezialbericht Allergien, Teil 6 Präventionsstrategien (Spezialbericht Allergien 2000) www.gbe-bund.de
  5. Halken S. Early sensitisation and development of allergic airway disease - risk factors and predictors. Paediatr Respir Rev 2003; 4: 128-34. PubMed
  6. Halken S, Høst A. The lessons of noninterventional and interventional prospective studies on the development of atopic disease during childhood. Allergy 2000; 55: 793-802. PubMed
  7. Muraro A, Dreborg S, Halken S et al. Dietary prevention of allergic diseases in infants and small children. Part I: Immunologic background and criteria for hypoallergenicity. Pediatr Allergy Immunol 2004; 15: 103-11. PubMed
  8. Ulrik CS, Backer V. Longitudinal determinants of bronchial responsiveness to inhaled histamine. Chest 1998; 113: 973-9. PubMed
  9. Host A, Andrae S, Charkin S et al. Allergy testing in children: why, who, when and how? Allergy 2003; 58: 559-69. PubMed
  10. Van Odijk J, Kull I, Borres MP et al. Breastfeeding and allergic disease: a multidisciplinary review of the literature (1966-2001) on the mode of early feeding in infancy and its impact on later atopic manifestations. Allergy 2003; 58: 833-43. PubMed
  11. Gdalevich M, Mimouni D, David M et al. Breast-feeding and the onset of atopic dermatitis in childhood: a systematic review and meta-analysis of prospective studies. J Am Acad Dermatol 2001; 45: 520-7. PubMed
  12. Gdalevich M, Mimouni D, Mimouni M. Breast-feeding and the risk of bronchial asthma in childhood: a systematic review with meta-analysis of prospective studies. J Pediatr 2001; 139: 261-6. PubMed
  13. Host A, Halken S. Can we apply clinical studies to real life? Evidence based recommendations from studies on development on allergic diseases and allergy prevention. Allergy 2002; 57: 389-97. PubMed
  14. Osborn DA, Sinn JKH. Formulas containing hydrolysed protein for prevention of allergy and food intolerance in infants. Cochrane Database of Systematic Reviews 2006, Issue 4. Art. No.: CD003664. DOI: 10.1002/14651858.CD003664.pub3. onlinelibrary.wiley.com
  15. Muraro A, Dreborg S, Halken S et al. Dietary prevention of allergic diseases in infants and small children. Part III: Criterial review of published peer-reviewed observational and interventional studies and final recommendations. Pediatr Allergy Immunol 2004; 15: 291-307. PubMed
  16. Bornehag CG, Sundell J, Hagerhed L et al. Pet-keeping in early childhood and airway, nose and skin symptoms later in life. Allergy 2003; 58: 939-44. PubMed
  17. Celedon JC, Litonjua AA, Ryan L et al. Exposure to cat allergen, maternal history of asthma, and wheezing in first 5 years of life. Lancet 2002; 360: 781-2. PubMed
  18. Arshad SH, Bateman B, Matthews SM. Primary prevention of asthma and atopy during childhood by allergen avoidance in infancy: a randomised controlled study. Thorax 2003; 58: 489-93. PubMed
  19. Custovic A, Simpson BM, Simpson A et al. Effect of environmental manipulation in pregnancy and early life on respiratory symptoms and atopy during first year of life: a randomised trial. Lancet 2001; 358: 188-93. PubMed
  20. Strachan DP, Cook DG. Health effects of passive smoking. 6. Parental smoking and childhood asthma: longitudinal and case-control studies. Thorax 1998; 53: 204-12. www.ncbi.nlm.nih.gov
  21. Cook DG, Strachan DP. Health effects of passive smoking. 10. Summary of effect of parental smoking on the respiratory health of children and implications for research. Thorax 1999; 54: 357-66. www.ncbi.nlm.nih.gov
  22. Lodrup Carlsen KC, Carlsen KH. Effects of maternal and early tobacco exposure on the development of asthma and airway hyperreactivity. Curr Opin Allergy Clin Immunol 2001; 1: 139-43. PubMed
  23. Mitchell EA, Beasley R, Keil U, Montefort S, Odhiambo J. ISAAC Phase Three Study Group.The association between tobacco and the risk of asthma, rhinoconjunctivitis and eczema in children and adolescents: analyses from Phase Three of the ISAAC programme. Thorax 2012;67(11):941-9 thorax.bmj.com
  24. Carlsten C, Dybuncio A, Becker A, Chan-Yeung M, Brauer M. Traffic-related air pollution and incident asthma in a high-risk birth cohort. Occup Environ Med 2011; 68:291e295. www.ncbi.nlm.nih.gov
  25. Tang ML, Lahtinen SJ, Boyle RJ. Probiotics and prebiotics: clinical effects in allergic disease Curr Opin Pediatr 2010; 22:626–634 www.ncbi.nlm.nih.gov
  26. Osborn DA, Sinn JK. Prebiotics in infants for prevention of allergy. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Mar 28;3:CD006474. onlinelibrary.wiley.com
  27. Agostoni C, Axelsson I, Braegger C et al. Probiotic bacteria in dietetic products for infants: a commentary by the ESPGHAN Committee on Nutrition. J Pediatr Gastroenterol Nutr 2004; 38: 365-74. PubMed
  28. Viljanen M, Savilahti E, Haahtela T, et al. Probiotics in the treatment of atopic eczema/dermatitis syndrome in infants: a double-blind placebo-controlled trial. Allergy 2005; 60: 494-500. PubMed
  29. Pelucchi C, Chatenoud L, Turati F, Galeone C, Moja L, Bach JF, La Vecchia C. Probiotics supplementation during pregnancy or infancy for the prevention of atopic dermatitis: a metaanalysis. Epidemiology 2012; 23(3):402-14. www.ncbi.nlm.nih.gov
  30. Kukkonen K, Savilahti E, Haahtela T, et al. Long-term safety and impact on infection rates of postnatal probiotic and prebiotic (synbiotic) treatment: randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Pediatrics 2008; 122: 8-12. www.ncbi.nlm.nih.gov
  31. Strachan DP. Family size, infection and atopy: the first decade of the ''hygiene hypothesis''. Thorax 2000; 55 (suppl 1): S2-S10.
  32. Rautava S, Ruuskanen O, Ouwehand A et al. The hygiene hypothesis of atopic disease - an extended version. J Pediatr Gastroenterol Nutr 2004; 38: 378-88. PubMed
  33. Asher I, Boner A, Chuchalin A et al. Prevention of allergy and asthma: interim report. Allergy 2000; 55: 1069-88. PubMed
  34. Gøtzsche PC, Johansen HK. House dust mite control measures for asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2008, Issue 2. Art. No.: CD001187. DOI: 10.1002/14651858.CD001187.pub3. DOI
  35. Custovic A, Simpson A, Chapman MD et al. Allergen avoidance in the treatment of asthma and atopic disorders. Thorax 1998; 53: 63-72. PubMed
  36. Halken S, Host A, Niklassen U et al. Effect of mattress and pillow encasings on children with asthma and house dust mite allergy. J Allergy Clin Immunol 2003; 111: 169-76. PubMed
  37. Abramson MJ, Puy RM, Weiner JM. Injection allergen immunotherapy for asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 8. Art. No.: CD001186. DOI: 10.1002/14651858.CD001186.pub2. DOI
  38. Moller C, Dreborg S, Ferdousi HA et al. Pollen immunotherapy reduces the development of asthma in children with seasonal rhinoconjunctivitis (the PAT-study). J Allergy Clin Immunol 2002; 109: 251-6. PubMed
  39. Wahn U, ETAC Study Group. Allergic factors associated with the development of asthma and the influence of cetirizine in a double-blind, randomised, placebo-controlled trial: First results of ETAC. Pediatr Allergy Immunol 1998; 9: 116-24. PubMed
  40. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma. AWMF-Leitlinie Nr. 020-009. Stand 2017. S2k www.awmf.org