Herzgeräusche bei Kindern

Beim Abhören des Herzens mit einem Stethoskop sind bei jedem Herzschlag zwei Töne zu hören. Diese nennt man ersten Herzton und zweiten Herzton. Herzgeräusche sind hörbare Geräusche zwischen dem ersten und zweiten Ton oder nach dem zweiten Ton. Solche Geräusche können bei herzgesunden Kindern vorkommen, aber auch ein Hinweis auf verschiedene Krankheiten bzw. Herzfehler sein.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was sind Herzgeräusche?

Typische Bezeichnungen

  • Beim Abhören des Herzens mit einem Stethoskop sind bei jedem Herzschlag zwei Töne zu hören. Diese nennt man ersten Herzton und zweiten Herzton. Zwischen den beiden Herztönen ist es im Normalfall völlig still; es können aber sog. Herzgeräusche vorkommen.
  • Im Herz gibt es 4 Herzklappen: je eine Klappen zwischen dem linken Vorhof und der linken Kammer sowie dem rechten Vorhof und der rechten Kammer sowie eine Klappe zwischen linker Kammer und der Hauptschlagader (Aorta: Aortenklappe) und eine Klappe zwischen rechter Kammer und der Lungenarterie (Pulmonalklappe). Diese Klappen sorgen durch Öffnen und Schließen dafür, dass Blut zur richtigen Zeit in die Vorhöfe und Kammern einströmen kann, aber nicht wieder zurückfließt. 
  • Der erste Herzton wird – beim Zusammenziehen des Herzmuskels (Systole) – durch das Schließen der Klappen zwischen den Herzkammern und den Vorhöfen gebildet. (Das Herz besteht aus zwei Vorhöfen und zwei Herzkammern.)
  • Der zweite Herzton entsteht dann, wenn die Klappen zur Hauptschlagader (Aorta) und Lungenarterie geschlossen werden, nachdem sich der Herzmuskel zusammengezogen hat, das Blut in den Kreislauf gepumpt hat und sich wieder entspannt (Diastole).
    Herz_abb1.jpg
  • Herzgeräusche sind hörbare Geräusche zwischen dem ersten und zweiten Ton oder nach dem zweiten Ton (also zwischen dem zweiten und dem nächsten, ersten Ton).
  • Systolisches Herzgeräusch
    • Ein Nebengeräusch zwischen dem ersten und dem zweiten Herzton
    • Entsteht, wenn das Blut in die Hauptschlagader (Aorta) oder die Lungenarterie gepumpt wird
  • Diastolisches Herzgeräusch
    • Ein Nebengeräusch nach dem zweiten Herzton, also zwischen dem zweiten und dem ersten Ton
    • Entsteht, wenn das Blut von den Vorhöfen in die Herzkammern strömt

Herzgeräusche sind oft Folge einer Funktionsstörung einer Herzklappe. Diese kann entweder zu eng sein bzw. sich nicht weit genug öffnen (Stenose) oder nicht komplett schließen (Insuffizienz).

  • Stenose: Es kommt zu einer Verengung der Öffnung der Herzklappen oder eines Blutgefäßes.
  • Insuffizienz: Es kommt zu einer Funktionseinschränkung aufgrund von undichten Herzklappen. Es kommt zu einem Rückfluss von Blut.

Wie entstehen Herzgeräusche?

  • Wenn das Blut das Herz ungehindert durchströmt, fließt es ruhig und gleichmäßig. Wenn die Blutzirkulation auf ein Hindernis stößt, wie z. B. eine enge Öffnung einer Herzklappe oder eine Verengung eines Blutgefäßes, entstehen Wirbelströme hinter der Verengung – wie in einer Stromschnelle – und verursachen Geräusche.
  • Diese Wirbelströme können infolge von Herzklappenschäden oder Veränderungen der Struktur/Form von Herz und Gefäßen entstehen. Aber auch eine schnellere Fließgeschwindigkeit des Bluts (etwa bei Fieber und raschem Pulsschlag) oder vergleichsweise dickes Blut kann Wirbelströme verursachen, ohne dass andere Schädigungen vorliegen.

Häufigkeit

  • Herzgeräusche treten bei bis zu 50 % aller Kinder und Jugendlichen mit gesundem Herzen irgendwann einmal im Leben auf. Unter bestimmten Umständen kommt es eher zu einem Herzgeräusch, z. B. bei Fieber, Blutarmut oder einer Schilddrüsenüberfunktion.
  • Bei ca. 0,5–4 % aller Neugeborenen lässt sich ein Herzgeräusch feststellen, aber nur bei einem Drittel dieser Säuglinge besteht eine strukturelle Herzkrankheit. Mindestens 80 % dieser Herzfehler werden im ersten Lebensjahr entdeckt und der Großteil wird kurz nach der Geburt diagnostiziert.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind mit Herzgeräuschen an einer angeborenen Herzerkrankung leidet, ist gering (ca. 1 %); allerdings gibt es auch angeborene Herzfehler, die kein Herzgeräusch verursachen.
  • Leidet ein Elternteil oder ein Geschwister an einem angeborenen Herzfehler, ist das Risiko für solche Krankheiten bei einem Kind deutlich erhöht. Auch sehr kleine Frühgeborene leiden im Vergleich häufiger an einem angeborenen Herzfehler.

Ursachen

Häufige Ursachen

  • Physiologische (nicht krankheitsbedingte) Herzgeräusche
    • Diese Herzgeräusche treten bei den meisten Kleinkindern ab und zu auf.
    • Die Herzgeräusche sind nicht mit Symptomen oder Beschwerden verbunden, treten aber häufiger bei Anstrengungen und Fieber auf.
    • Es handelt sich um systolische Herzgeräusche, die in Rückenlage am ausgeprägtesten sind.
    • Sie weisen nicht auf eine Schädigung des Herzens hin.

Seltene Ursachen

  • Vorhofseptumdefekt (ASD)
    • In der Scheidewand zwischen den beiden Vorhöfen befindet sich ein Loch. Das Loch bildet sich im Fetalstadium, schließt sich aber kurz nach der Geburt. In einigen Fällen schließt sich das Loch jedoch nicht, sondern bleibt erhalten und man spricht von einem persistierenden Foramen ovale (PFO). Ist das Loch größer, handelt es sich um eine Fehlbildung (Vorhofseptumdefekt (ASD)).
    • Ein PFO tritt recht häufig auf. Die Fehlbildung ASD, bei der das Loch größer ist, kommt bei etwa 10 % der Kinder mit einem Herzfehler vor, aber der Großteil der Kinder hat keine Beschwerden.
    • Treten Symptome auf, wird die Diagnose meist im Kindesalter gestellt.
  • Ventrikelseptumdefekt (VSD)
    • In der Scheidewand zwischen den beiden Herzkammern (Ventrikeln) des Herzens befindet sich ein Loch.
    • Der Defekt tritt bei 0,2 % aller Neugeborenen auf. Nur bei wenigen Betroffenen kommt es zu Symptomen.
    • Es ist ein systolisches Brummen zu hören.
    • Ein großes Loch kann zu Herzversagen führen.
  • Persistierender Ductus arteriosus (PDA)
    • Beim Fetus wird natürlich kein Sauerstoff über die Lunge ausgetauscht; daher beschränkt sich die Durchblutung der Lunge darauf, die Lunge mit Blut zu versorgen. Das Blut fließt dabei über eine Abkürzung (Ductus arteriosus) von der Lungenarterie in die Hauptschlagader (Aorta). Kurz nach der Geburt, wenn das Kind zu atmen beginnt, schließt sich der Ductus arteriosus allmählich und der Blutkreislauf über die Lunge wird deutlich stärker, um über den Gasaustausch den Körper mit sauerstoffreichem Blut versorgen zu können.
    • Hat sich der Ductus arteriosus nicht innerhalb von 2 Wochen nach der Geburt geschlossen, schließt er sich in der Regel nicht mehr.
    • Dies kann zu einer erhöhten Belastung des Herzens führen und der Ductus arteriosus muss über einen operativen Eingriff oder mit einem Katheter geschlossen werden.
    • Das Herzgeräusch ist in der Systole und der Diastole als anhaltendes Brummen zu hören.
  • Aortenisthmusstenose
    • Es handelt sich um eine Verengung der Hauptschlagader (Aorta).
    • Die Krankheit tritt bei Jungen häufiger auf als bei Mädchen.
    • Bei Säuglingen kann es zu einer schweren Herzinsuffizienz kommen, während bei älteren Kindern und Erwachsenen in der Regel keine Symptome auftreten.
    • Das systolische Herzgeräusch ist deutlich zu hören und der Schall kann in den Rücken ausstrahlen.
  • Aortenstenose (Verengung der Aortenklappe), Aorteninsuffizienz (inkompletter Schluss der Aortenklappe) oder Pulmonalklappenstenose
  • Fallot-Tetralogie
    • Die Krankheit kennzeichnet sich durch vier Herzdefekte, darunter auch ein Ventrikelseptumdefekt.
    • Sie ist die häufigste Ursache für den sogenannten angeborenen zyanotischen Herzfehler, bei dem Lippen und Hände des Kindes blau erscheinen.
    • Er kommt zu einer herabgesetzten körperlichen Leistungsfähigkeit.
    • Es ist ein systolisches Herzgeräusch hörbar.

Diagnosestellung

  • Herzgeräusche werden vom Arzt meist kurz oder einige Tage nach der Geburt oder während einer Vorsorgeuntersuchung festgestellt, ohne dass das Kind Symptome einer Herzerkrankung zeigt.
  • Die verschiedenen angeborenen Herzfehler oder Funktionsstörungen der Herzklappen führen zu sehr charakteristischen Geräuschen, die erfahrene Kinderärzte meist gut voneinander unterscheiden können.
  • Der Arzt beurteilt dann, ob das Kind an einer ernsten Herz(klappen)erkrankung leidet, und überweist es eventuell für weitere Untersuchungen. Auch wenn keine Herzerkrankung vermutet wird, sollte sich das Kind nach einem Jahr einer erneuten Kontrolle unterziehen. Kann eine Herzerkrankungen endgültig ausgeschlossen werden, sind keine weiteren Untersuchungen notwendig.
  • Wenn Ihnen bereits bekannt ist, dass bei Ihrem Kind Herzgeräusche festgestellt wurden und es im Vergleich zu anderen Kindern zunehmend unter Atemnot, Husten, vermindertem Wachstum, verminderter Leistungsfähigkeit oder anderen auffälligen Beschwerden leidet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Wie geht der Arzt vor?

Krankengeschichte (Anamnese)

Der Arzt wird Ihnen eventuell folgende Fragen stellen:

  • Gab es Probleme während der Schwangerschaft, bei der Entbindung oder unmittelbar nach der Geburt (v .a Frühgeburt)?
  • Allgemeine Anzeichen von Herzerkrankungen:
    • Zyanose? Bekommt das Kind schnell blaue Lippen?
    • Funktionsbeeinträchtigung? Ist das Kind genauso leistungsfähig wie Gleichaltrige?
    • Fällt es in die entsprechende Größen-/Gewichtsperzentile? Wächst das Kind normal?
    • Muss das Kind nach Anstrengungen in die Hocke gehen?
    • Allgemeines Wohlbefinden, Aktivitätsniveau, Wachstum und Entwicklung?
    • Bei Säuglingen mit angeborenem Herzfehler sind Ernährungsprobleme häufig die ersten Anzeichen einer Herzinsuffizienz.
    • Säuglinge mit einer Herzinsuffizienz sind appetitlos, werden während der Mahlzeit schnell müde und sind beim Füttern kurzatmig.
  • Atmung
    • Gerät das Kind bei Anstrengungen deutlich in Atemnot?
    • Hustet es oft oder hat asthmaähnliche Beschwerden?
  • Angeborener Herzfehler in der engsten Familie?
  • Leidet die Mutter des Kindes an Diabetes mellitus?
  • Hat das Kind noch andere Erkrankungen?
    • Angeborene Krankheiten.
    • Häufig Infekte der Atemwege.
    • Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Schmerzen in der Brust.

Ärztliche Untersuchung

  • Bei einer gründlichen Herzuntersuchung inspiziert der Arzt den Brustkorb, tastet die Brust ab (Palpation), hört das Herz ab (Auskultation), ermittelt den Puls in der Leiste, tastet die Leber ab und misst eventuell den Blutdruck.
  • Der Arzt führt eine allgemeine Beurteilung des Kindes durch und konzentriert sich dabei auf den Allgemeinzustand, die Atmung, eine eventuelle Blaufärbung der Haut und das Wachstum und die Entwicklung des Kindes.
  • Der Arzt sucht nach Anzeichen anderer Fehlbildungen und Beschwerden bzw. Auffälligkeiten.
  • Normalerweise kann der Arzt durch das Abhören des Herzens und die übrige Untersuchung feststellen, ob es sich um normale Herzgeräusche handelt. Gutartige oder normale Herzgeräusche sind in der Regel zu erkennen. Bei Zweifeln kann das Kind an einen Spezialisten für Herzkrankheiten bei Kindern (Kinderkardiologe) überwiesen werden.
  • Werden die Herzgeräusche bei einem Kind mit Fieber festgestellt, kann eine erneute Untersuchung in fieberfreiem Zustand erfolgen, bevor die endgültige Diagnose gestellt wird.

Weitere Untersuchungen

  • Bei den meisten Kindern mit Herzgeräuschen kann der Arzt feststellen, dass es sich nicht um einen Herzfehler handelt, ohne das Kind weiteren Untersuchungen zu unterziehen.
  • Bei einem Verdacht auf eine Herzerkrankung wird der Arzt ggf. Untersuchungen wie EKG und eine Echokardiografie durchführen bzw. anordnen.
  • Bei Verdacht eines Herzfehlers oder Unsicherheit kann insbesondere mittels Ultraschall (Echokardiografie) festgestellt werden, ob eine Herzerkrankung vorliegt. Ist diese Untersuchung nicht möglich, kann ein MRT infrage kommen.
  • Blutuntersuchungen lassen sich für die Feststellung einer Herzerkrankung nicht nutzen.

Überweisung an einen Spezialisten oder ein Krankenhaus

  • Bei Verdacht auf einen Herzfehler wird das Kind an einen Kinderkardiologen oder bei starken Beschwerden bzw. bei Neugeborenen in ein darauf spezialisiertes Krankenhaus überwiesen.

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med., Internist, Uniklinikum Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Herzgeräusche bei Kindern. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Wierwille L. Pediatric Heart Murmurs - Evaluation and management in primary care. Nurs Prac 2011; 36: 22-29. doi:10.1097/01.NPR.0000393968.36683.f0 DOI
  2. National Heart, Lung, and Blood Institute. Heart Murmur. Zugriff 28.05.18. www.nhlbi.nih.gov
  3. Pelech AN. Evaluation of the pediatric patient with a cardiac murmur. Pediatr Clin North Am 1999; 46: 167-88. PubMed
  4. Advani N, Menahem S, Wilkinson JL. The diagnosis of innocent murmurs in childhood. Cardiol Young 2000; 10: 340-2. PubMed
  5. Poddar B, Basu S. Approach to a child with a heart murmur. Indian J Pediatr 2004; 71: 63-6. PubMed
  6. Biancaniello T. Innocent murmurs. Circulation 2005; 111: e20–e22.
  7. Frank JE, Jacobe KM. Evaluation and management of heart murmurs in children. Am Fam Physician 2011; 84: 793-800. PubMed
  8. Haas N, Schirmer K. Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie. Abklärung eines Herzgeräuschs im Kindes- und Jugendalter. AWMF-Leitlinie 023-001. Stand 2017. www.awmf.org
  9. Rein AJ, Omokhodion SI, Nir A. Significance of a cardiac murmur as the sole clinical sign in the newborn. Clin Pediatr (Phil) 2000; 39: 511-20. PubMed
  10. Weber R. Herzgeräusche bei Kindern - Welche müssen genauer abgeklärt werden? Allgemeinarzt - online. Zugriff 26.05.18 www.allgemeinarzt-online.de
  11. Pildes RS. Infants of diabetic mothers. N Engl J Med 1973; 289: 902-5. PubMed
  12. Smythe JF, Teixera OHP, Vlad P, Demers PP, Feldman W. Initial evaluation of heart murmurs: are laboratory tests necessary? Pediatrics 1990; 86: 497 - 500. Pediatrics
  13. Thangaratinam S, Brown K, Zamora J, et al. Pulse oximetry screening for critical congenital heart defects in asymptomatic newborn babies: a systematic review and meta-analysis . Lancet 2012. DOI:10.1016/S0140-6736(12)60107-X. DOI
  14. Campbell R, Douglas P, Eidem B, et al. ACC/AAP/AHA/ASE/HRS/ 57 60 56 SCAI/SCCT/SCMR/SOPE. Appropriate Use Criteria for Initial Transthoracic Echocardiography in Outpatient Pediatric Cardiology. J Am Coll Cardiol 2014; 64: 2039-2060. doi:10.1016/j.jacc.2014.08.003 DOI
  15. Yi MS, Kimball TR, Tsevat J, Mrus JM, Kotagal UR. Evaluation of heart murmurs in children: cost-effectiveness and practical implications. J Pediatr 2002; 141: 504-11. PubMed
  16. Maron BJ, Friedman RA, Kligfield P, et al. Assessment of the 12-lead ECG as a screening test for detection of cardiovascular disease in healthy general populations of young people (12-25 Years of Age): a scientific statement from the American Heart Association and the American College of Cardiology. Circulation 2014; 130:1303. Circulation
  17. Birkeback NH, Hansen LK, Elle B et al. Chest roentgenogram in the evaluation of heart defects in asymptomatic infants and children with a cardiac murmur: reproducibility and accuracy. Pediatrics 1999; 103: E15. Pediatrics
  18. Punnoose A, Burke A, Golub R. Innocent (Harmless) Heart Murmurs in Children. JAMA 2012; 308: 305. doi:10.1001/jama.2012.6223 DOI
  19. Giuffre RM, Walker I, Vaillancourt S et al. Opening Pandoras's box: parental anxiety and the assessment of childhood murmurs. Can J Cardiol 2002; 18: 406-14. PubMed
  20. Geggel RL, Horowitz LM, Brown EA et al. Parental anxiety associated with referral of a child to pediatric cardiologist for evaluation of a Still's murmur. J Pediatr 2002; 140: 747-52. PubMed