Tendopathien des Handgelenks

Zusammenfassung

  • Definition: Abakterielle Entzündung und degenerative Veränderung der Sehnen im Bereich des Handgelenks.
  • Häufigkeit: Der Befund ist relativ häufig.
  • Symptome: Die Symptome sind Schmerzen und Funktionseinschränkungen bei bestimmten Bewegungen.
  • Befunde: Klinischer Befund sind Schmerzen, die durch isometrische Kontraktion der betroffenen Muskeln provozierbar sind.
  • Diagnostik: Prinzipiell klinisch, ggf. mit Ultraschall oder MRT.
  • Therapie: Die Behandlung erfolgt mittels Schonung des Gelenks, NSAR, Kortisoninjektionen und physikalischer Therapie; ggf. auch Operation.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Als Tendinopathie werden abakterielle Entzündungen einer Sehne oder Sehnenscheide, dann auch unter dem Begriff Tendovaginitis oder Peritendinitis bezeichnet.
  • Es können darunter auch degenerative Veränderungen (manchmal mit Kalziumablagerungen) an Sehnenansätzen (Tendinose) verstanden werden. 
  • Historisch gewachsen wurde der Begriff der Überlastungstendinopathie mit dem der Tendinitis synonym verwendet.
    Die Endung „itis“ impliziert jedoch als Ursache von Schmerz und Schwellung eine Entzündung. Bei einer Überlastungstendinopathie liegt nur eine minimale Entzünungsreaktion vor.1-2
  • Auf der radialen Seite sind am häufigsten:
    • Eine Sehnenscheidenentzündung im 1. Strecksehnenfach: Tendovaginitis stenosans de Quervain3 – die Diagnose wurde erstmals im Jahre 1895 von Fritz de Quervain beschrieben.4
    • eine Sehnenscheidenentzündung der radialen Extensoren des Handgelenks („Intersektionssyndrom“) an der Überkreuzungsstelle des 1. mit dem 2. Strecksehnenfach.4
  • Auf der ulnaren Seite gibt es eine große Bandbreite an Befunden.5
    • Zwischen diesen zu differenzieren, ist schwierig.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Quellen