Schleudertrauma

Zusammenfassung

  • Definition:Bei einer Beschleunigung und Überstreckung des Kopfes kann es zu chronischen Schmerzen mit oder ohne Beteiligung des Bewegungsapparates kommen. Anstelle des Begriffs Schleudertrauma sollte man die Bezeichnung HWS-Distorsion verwenden.
  • Häufigkeit:In Deutschland rechnet man jährlich mit bis zu 400.000 Halswirbelsäulendistorsionen nach Verkehrsunfällen.
  • Symptome:Kurz nach dem Unfall klagen die meisten Patienten über Steifheit und Schmerzen im Nacken sowie Kopfschmerzen. Bei einigen Patienten kommt es zu chronischen Beschwerden.
  • Befunde:Eine klinische Untersuchung zeigt neben einer leicht eingeschränkten Beweglichkeit in der Regel keine pathologischen Veränderungen.
  • Diagnose:Neben der neurologischen Beurteilung sind meist keine anderen Untersuchungen notwendig, eventuell kann eine CT durchgeführt werden.
  • Behandlung:Die Therapie umfasst die Aufklärung des Patienten und die frühe Mobilisation; in den meisten Fällen sind keine weiteren Maßnahmen notwendig.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Nackenverletzung
    • Patienten mit einem Schleudertrauma haben häufig keine anderen Verletzungen. Es kann aber auch zu Frakturen, Dislokationen oder Bandscheibenvorfällen mit oder ohne neurologische Ausfälle kommen.
  • Chronisches Schleudertrauma
    • Auch bei Patienten ohne Verletzungen kann es zu chronischen Schmerzen mit oder ohne Beteiligung des Bewegungsapparates kommen. In diesem Fall handelt es sich um ein chronisches Schleudertrauma.
    • Die Ursache der Symptome ist unbekannt, aber es wird ein Zusammenhang mit dem Weichteilgewebe angenommen.
    • Die Diagnose kann mittels klinischer Untersuchung und bei Bedarf mittels radiologischer Untersuchung gestellt werden.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen