Schienbeinkantensyndrom

Zusammenfassung

  • Definition:Beim Schienbeinkantensyndrom (Synonyme: Tibiakantensyndrom, Shin Splints) handelt es sich um eine Reizung der Ansatzstelle der Muskeln entlang der posteromedialen Kante der Tibia.
  • Häufigkeit:Dieses Syndrom ist bei Sportlern die häufigste chronische Verletzung infolge von Überanspruchung.
  • Symptome:Während und nach dem Training (z. B. Lauftraining) treten Schmerzen im medialen Bereich des Unterschenkels auf.
  • Befunde:Es besteht eine deutliche Druckschmerzhaftigkeit entlang der medialen Kante der Tibia. Die Beschwerden sind in der Regel im mittleren und unteren Drittel der Tibia lokalisiert.
  • Diagnostik:Zusatzuntersuchungen sind für gewöhnlich nicht erforderlich.
  • Therapie: Konservative Therapie, wobei die auslösenden Ursachen gemieden werden. Ggf. kommen NSAR zur Anwendung.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Das Schienbeinkantensyndrom wird auch als mediales Tibiakantensyndrom oder Shin-Splint-Syndrom bezeichnet. Im Englischen werden die Bezeichnungen Medial Tibial Stress Syndrome (MTSS) oder Shin Splints verwendet.
  • Beim Schienbeinkantensyndrom handelt es sich um eine Reizung der Muskelansätze – also der Sehnen und Knochenhaut – entlang der posteromedialen Kante der Tibia.
  • Meist tritt diese Störung bei chronischer Belastung mit hoher Intensität, z. B. Langstreckenlauf, auf.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen