Fibromyalgie

Fibromyalgie bezeichnet ein Schmerzsyndrom (Syndrom = eine Ansammlung von Symptomen und Anzeichen). Die Ursache ist nicht bekannt.

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Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie ist durch chronische Muskelschmerzen gekennzeichnet, die mindestens 3 Monate anhalten. Der Zustand verschlimmert sich oft mit der Zeit, und viele Patienten haben schon seit ihrer frühen Jugend Beschwerden. Bei den meisten Patienten mit diagnostizierter Fibromyalgie verschlimmert sich der Zustand zunehmend, und es fällt ihnen schwer, mit den Schmerzen zu leben.

Betroffene berichten über chronische (mindestens 3 Monate bestehende) Schmerzen in mehreren Körperregionen (d. h. Nacken oder oberer oder mittlerer Rücken oder Kreuz und Brustkorb oder Bauch und mindestens einen Schmerzort in beiden Armen und beiden Beinen), Ein- und Durchschlafstörungen bzw. das Gefühl morgens nicht ausgeschlafen zu sein und vermehrte körperliche und geistige Erschöpfung. Viele Betroffene geben weitere körperliche Beschwerden (Magen, Darm, Harnwege, Atmung, Herz), eine Reizüberempfindlichkeit (z. B. empfindliche Augen, Geräusch- und Geruchsempfindlichkeit) sowie seelische Beschwerden (z. B. Nervosität, innere Unruhe, Niedergeschlagenheit, Antriebsverlust) an.1

Die Unkenntnis über die Schmerzursache kann sehr belastend sein, besonders wenn die Schmerzen lange anhalten. Die Ursache ist unbekannt, aber viele Patienten mit diagnostizierter Fibromyalgie haben mit langanhaltender psychischer und körperlicher Überbelastung gelebt, d. h. sie haben ihre Grenzen ständig überschritten. Mangelhafte Kenntnisse über die Ursachen des Syndroms machen es schwierig, eine eindeutige und wirksame Behandlung zu finden.

Bei Frauen wird die Diagnose deutlich häufiger gestellt. Etwa 3 % der Bevölkerung sind von der Krankheit betroffen. Fibromyalgie-Schmerzen sind nachweislich nicht mit einem erhöhten Risiko verbunden, an Krebs, rheumatischen Entzündungskrankheiten oder der Zerstörung von Gelenken und der Muskulatur zu erkranken.

Symptome

Chronische Muskelschmerzen sind die dominierenden Beschwerden. Sie werden als ein tiefer, bohrender oder brennender Schmerz in großen Muskelgruppen des Nackens, Rückens, Gesäßes oder der Arme/Beine empfunden. Der Schmerz variiert oft von Tag zu Tag. Typisch an den Schmerzen ist, dass sie oft unvorhersehbar sind und an unterschiedlichen Stellen auftreten. Auch die Intensität der Schmerzen schwankt stark. Die Schmerzen können über einen längeren Zeitraum (oft tage- bis wochenlang) intensiv sein, darauf kann ein entsprechender Zeitraum mit relativ milden Symptomen folgen.

Fibromyalgie-Patienten fühlen sich oft erschöpft, wenn sie morgens aufwachen. Eine typische Aussage ist: „Ich bin müder, wenn ich aufstehe, als wenn ich ins Bett gehe.” Abgesehen von den Muskelschmerzen sind weitere häufige Beschwerdebereiche: Schläfrigkeit, Stimmungsschwankungen, inneres Kältegefühl, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl, Schwellungsgefühl, Sehstörungen und das Gefühl, einen „Kloß” im Hals zu haben. Die Symptome verschlimmern sich nach ungewohnter körperlicher Aktivität und durch psychischen Druck/ Unruhe oder Stress. Weitere Symptome sind Müdigkeit, Erschöpfung, Depression, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Tinnitus, Angst, Mundtrockenheit, Schwindel und Übelkeit. Magenbeschwerden und häufiges Wasserlassen sind andere häufige Beschwerden, die mit Fibromyalgie in Verbindung gesetzt werden.

Diagnostik

Die Diagnose wird nach bestimmten Kriterien festgelegt und beruht in erster Linie auf der Anamnese und ärztlichen Untersuchung der Patienten. Zu den Diagnosekriterien zählen unter anderem chronische Schmerzen in einigen Körperregionen mit einer Dauer von mindestens 3 Monaten und weitere Beschwerden, die bereits mehr als 3 Monate andauern. Dazu gehören z. B. Schlafstörungen und geistige und/oder körperliche Erschöpfung sowie Steifigkeit in den Händen und/oder Füßen. In die Diagnosekriterien wird zudem der Schweregrad der Symptome in einem Score miteinbezogen. Die Ärzte müssen außerdem andere Erkrankungen wie rheumatische Krankheiten oder Stoffwechselstörungen ausschließen, die die Symptome angemessen erklären. Daher ist es normal, dass in der Anfangsphase sowohl Blutuntersuchungen als auch weitere Untersuchungen angeordnet werden.

Psychologische Verhältnisse

Chronische Schmerzen sind belastend und verursachen eine Vielzahl von körperlichen (somatischen) Reaktionen. Das körpereigene Immunsystem wird aktiviert, und die Sekretion von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin steigen, was viele andere wichtige Funktionen beeinflusst und verändert. Dies wird von Person zu Person unterschiedlich empfunden. Allen Fibromyalgie-Patienten gemein sind körperliche Veränderungen, mit denen die Betroffenen nur schwer leben und die zu vielen Sorgen führen können.

Eine der vielen Folgen von chronischen Schmerzen ist Stress mit innerer Anspannung und Unruhe, was zu Schlafstörungen führen kann. Schlafstörungen können wiederum zu einer erhöhten Muskelspannung führen, was die ursprünglichen Beschwerden verstärkt. Darüber hinaus erleben die meisten Patienten einen Anstieg der Schmerzen bei körperlicher Belastung. Dies kann zu einer reduzierten körperlichen Aktivität und einer schlechteren körperlichen Verfassung führen, was wiederum die Toleranz für körperliche Aktivität reduziert. Dies sind Beispiele für den Teufelskreis, der die Schmerzen bei Fibromyalgie aufrechterhält oder steigert.

Viele Studien haben gezeigt, dass Fibromyalgie-Patienten erheblichen Stress erlebt haben und auch an anderen Erkrankungen, die mit Stress im Zusammenhang stehen können (wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Herzklopfen und Brustschmerzen), leiden. Dies ist ein Beispiel für das klassische Henne-Ei-Problem: Was war zuerst da? Natürlich können solche Beschwerden infolge der Fibromyalgie-Schmerzen auftreten, aber es ist auch möglich, dass Personen mit einer geringeren Stresstoleranz häufiger Fibromyalgie entwickeln.

Fibromyalgie-Patienten sind oft ehrgeizig und strebsam, sie sind als zuverlässig bekannt und arbeiten hart, um ihre Ziele zu erreichen. Solche positiven Eigenschaften können jedoch auch zur Belastung werden, wenn die Betroffenen zum Beispiel aufgrund ungelöster Aufgaben ständig ein schlechtes Gewissen haben. Dies kann die Schmerzen verstärken und möglicherweise auch zu ihrer Entstehung beitragen.

Bei Fibromyalgie gibt es keine eindeutige und gut definierte Schmerzursache, wie dies z. B. bei Patienten mit Gicht der Fall ist. Eine Schmerzsituation ohne nachgewiesene Ursache kann selber Sorgen und psychische Belastung verursachen, was wiederum dazu beitragen kann, die Fibromyalgie-Beschwerden aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus haben Schmerzstudien gezeigt, dass chronische Schmerzen unabhängig von der Ursache zu einer Übersensibilisierung der Nervenbahnen sowohl außerhalb als auch innerhalb des Gehirns führen können. Die Folge dieser Überempfindlichkeit ist, dass die Schmerzen noch lange nach der Behebung der eigentlichen Schmerzursache empfunden werden können.

Unabhängig davon, ob psychische Erkrankungen die Ursache oder eine Folgeerscheinung der Fibromyalgie sind, spielen diese Faktoren bei vielen Patienten eine bedeutende Rolle. In den meisten Fällen wird daher empfohlen, dass eine psychologisch-orientierte Behandlung zumindest einen Bestandteil des Behandlungsplans ausmacht.

Behandlung

Das Behandlungsziel ist es, durch eine gründliche ärztliche Untersuchung und gewonnene Informationen eine schwere Erkrankung mit Sicherheit ausschließen zu können. Es ist wichtig zu versuchen, die Funktionsfähigkeit wiederzugewinnen und aufrechtzuerhalten und die Arbeitsbedingungen so umzugestalten, dass ein Weiterarbeiten möglich ist. Die komplette Abwesenheit von der Arbeit wünschen sich nur die wenigsten Patienten im erwerbsfähigen Alter, und langfristig verstärkt sie oft die Fibromyalgie-Beschwerden.

Die Symptome kann man lindern, aber die Erkrankung lässt sich meist nicht heilen. Traditionelle Analgetika haben bei den meisten Patienten nur eine geringe Wirkung. Die besten wissenschaftlichen Beweise für eine Symptomlinderung liegen in körperlicher Bewegung. Medikamente aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva haben sich als hilfreich erwiesen, selbst wenn die Patienten nicht depressiv waren. Amitritylin hat eine schmerzstillende und schlaffördernde Wirkung, die für viele Fibromyalgie-Patienten nützlich ist. Gute Aufklärungsarbeit kann einen positiven Effekt haben, und es ist besonders wichtig zu erfahren, dass die Schmerzen nicht aufgrund von destruktiven Vorgängen im Körper entstehen. Sorgen erhöhen das Schmerzempfinden bei den meisten Menschen, folglich auch bei Fibromyalgie-Patienten. Auch deshalb kann gute Informationsarbeit Beschwerden lindern. Viele Patienten können von verschiedenen Formen der psychologischen Therapie (z. B. kognitive Therapie, Entspannung in Kombination mit Stressbewältigung, verschiedene Formen der Gruppentherapie) profitieren, u. a. um Techniken zu erlernen, um mit den Schmerzen zu leben und sie zu kontrollieren.

Lesen Sie mehr über die Behandlung von Fibromyalgie.

Prognose

Die Krankheit entwickelt sich allmählich. Die Beschwerden führen nicht zu einer Schädigung der Organe und sind somit gutartig. Die Symptome können über viele Jahre hinweg anhalten und hartnäckig sein. Einige Patienten erleben im Laufe der Jahre ein Nachlassen oder Verschwinden der Symptome. Es ist wichtig, so bald wie möglich zu lernen, wie Sie am besten mit der Krankheit leben.

Der Anteil der Patienten, die aufgrund von Fibromyalgie den Arbeitsmarkt verlassen, variiert von Land zu Land. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass bei Patienten, die gar nicht mehr arbeiten, die Schmerzen oft stärker zunehmen als bei Patienten, die weiterhin arbeiten. Die Arbeit fortsetzen zu können, z. B. durch eine teilweise Krankschreibung oder eine abgestufte Berufsunfähigkeit anstelle einer vollen Erwerbsminderung, kann eine maßgebliche Rolle spielen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Marie-Christine Fritzsche, Ärztin, Freiburg

Quellen

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Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Fibromyalgie. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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