Verletzungen und Erkrankungen bei Ausdauersportarten

Allgemeine Informationen

Definition

  • Laufen ist der Prototyp des Ausdauersports.
  • Laufen, Radfahren, Schwimmen und Skilanglauf gehören in Deutschland zu den beliebtesten Ausdauersportarten.
  • Ausdauersportler gehören allen Altersgruppen an. Obwohl Spitzensportler meist 20–30 Jahre alt sind, stellen Personen im Alter zwischen 35 und 50 Jahren die größte Gruppe dar.
  • Aufgrund des intensiven Trainings besteht bei ihnen die Gefahr von Überlastungsschäden und anstrengungsbedingten internistischen Problemen.
  • Man unterscheidet zwischen Akutverletzungen (plötzliche Verletzung durch Einwirkung von großen Kräften) und Überbeanspruchung (ständige kleine ungünstige Kräfteeinwirkungen).
  • Die Belastbarkeit einzelner Strukturen ist individuell sehr unterschiedlich. Verletzung oder Erkrankung treten ein, wenn die Grenze der individuellen Belastung überschritten wird.1
  • Die meisten Verletzungen treten allmählich auf und sind nicht mit einem spezifischen Trauma verbunden.
  • Bei Ausdauersportlern wechseln sich Zeiten intensiven Trainings mit Ruhezeiten und Erholungsphasen ab.
  • Intensives Training in Kombination mit unzureichender Erholung beeinträchtigt die Reparaturfunktionen auf Zellebene und und führt zur Gewebeschädigung.
  • Bevor Sportler Schmerzen oder andere Symptome verspüren, können subklinische Gewebeschäden bereits über einige Zeit bestehen.2

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchungen

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Empfehlungen