Antidepressiva-Absetzsyndrom

Zusammenfassung

  • Definition: Symptomenkomplex, der nach dem abrupten Absetzen oder signifikanter Dosisreduktion einer mindestens 1-monatigen antidepressiven Medikation auftreten kann. Die Symptomatik tritt üblicherweise nach 2–4 Tagen auf und umfasst typischerweise sensorische, somatische und kognitiv-emotionale Manifestationen. 
  • Häufigkeit: Keine eindeutigen Daten, Berichte geben Häufigkeiten zwischen 9 und 66 % an. Abhängig auch von Substanz, Behandlungsdauer und Geschwindigkeit der Dosisreduktion. 
  • Symptome:Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gefühl „elektrischer Schläge“, Übelkeit, Schwindel, Angstzustände, Überempfindlichkeit gegen Geräusche und Licht, motorische Unruhe, Parästhesien, Magen-Darm-Störungen, grippeähnliche Symptome. 
  • Befunde:Keine spezifischen klinischen Befunde.
  • Diagnostik:Keine apparative Diagnostik erforderlich.
  • Therapie: Keine spezifische Therapie.
  • Prävention:Langsames Ausschleichen einer antidepressiven Medikation über mindestens 4 Wochen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Symptomenkomplex, der nach dem abrupten Absetzen (oder signifikanter Dosisreduktion) einer mindestens 1-monatigen antidepressiven Medikation auftreten kann. Die Symptomatik tritt üblicherweise nach 2-4 Tagen auf und umfasst typischerweise sensorische, somatische und kognitiv-emotionale Manifestationen.1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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