Schizophrenie

Zusammenfassung

  • Definition: Schizophrenie ist eine schwere psychische Störung (Psychose), die durch Halluzinationen und Wahnvorstellungen gekennzeichnet ist und zu sozialem Rückzug und beeinträchtigter sozialer Funktionsfähigkeit führt.
  • Häufigkeit: Das Lebenszeitrisiko wird mit 0,3–1,0 % angegeben. Die Prävalenz liegt bei ca. 3–5 von 1.000.
  • Symptome: Wahnvorstellungen, Denkstörungen, Halluzinationen, Sprachstörungen, Ich-Störungen, Katatonie und Negativsymptome wie Affektverflachung, Depressivität, sozialer Rückzug.
  • Befunde: Bestätigung psychotischer Denk- und Verhaltensweisen durch psychische Exploration. Häufig zusätzlich Zeichen psychischer und somatischer Begleiterkrankungen, z. B. Suchterkrankungen, Depression, kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus.
  • Diagnostik: Erste Verdachtsdiagnose aufgrund der Anamnese und psychischen Exploration. Bei der Erstmanifestation einer Psychose sind Laboruntersuchungen und eine kranielle Bildgebung notwendig.
  • Therapie: Patienten-partizipativ und interdisziplinär erarbeiteter Gesamtbehandlungsplan. Die Therapiemodule umfassen u. a. medikamentöse Therapie, individuelle kognitive Verhaltenstherapie und weitere psychosoziale Interventionen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, die durch 3 Kategorien von Symptomen gekennzeichnet ist:
    1. Positivsymptome
    2. Negativsymptomatik
      • In erster Linie Verflachung der Emotionen, die zu sozialem Rückzug und zu beeinträchtigter sozialer Funktionsfähigkeit führen.
    3. kognitive Symptome
      • Verlangsamung des Denkens, der Wahrnehmung und der Affekte
      • Aufmerksamkeitsdefizit
      • gestörte Planungsfähigkeit

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen