Ursachen für Schizophrenie

Wahrscheinlich wirken viele ursächliche Faktoren bei der Entstehung von Schizophrenie zusammen, unter anderem Veränderungsprozesse im Gehirn. Ein auslösender Faktor für die Erkrankung scheinen Veränderungen im Umfeld der Patienten zu sein.

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Erhöhte Anfälligkeit

Es gibt zwar Grund zu der Annahme, dass Schizophrenie keine einheitliche Erkrankung ist, dennoch ist davon auszugehen, dass die Erkrankung klare biologische Ursachen hat. Durch erbliche Faktoren oder ungünstige Umstände in der Schwangerschaft oder bei der Geburt ist es wahrscheinlich zu einer entsprechenden Anfälligkeit gekommen. Diese Anfälligkeit bewirkt, dass Patienten viel leichter mit einer Psychose reagieren, wenn sie Belastungen ausgesetzt sind.

Diese Anfälligkeit kann mit Störungen des Gehirns bei der mentalen Verarbeitung zusammenhängen (neurokognitive Probleme). Bei Patienten mit Schizophrenie sind häufig Beeinträchtigungen beim Kurzzeitgedächtnis sowie bei der mentalen Aufmerksamkeit und Ausdauer zu beobachten. Diese Patienten sind daher leicht überfordert. Ein Patient beschrieb das so: „Mein Computer läuft über.“ Für ihn fühlte es sich an, als ob alles blockiert wäre und seine Gedanken vollständig zum Stillstand kämen. Das Problem wird dadurch verstärkt, dass Patienten mit Schizophrenie auch Probleme mit der Handhabung starker Emotionen haben. Sie sind besonders anfällig für Aggressionen. Viele von uns können Schwierigkeiten bekommen, klar zu denken, wenn sie vor starken emotionalen Herausforderungen stehen. Bei Patienten mit Schizophrenie ist dies besonders problematisch, weil ihre neurokognitive Kapazität schon im Vorfeld geschwächt ist und sie empfindlicher gegenüber emotionalen Spannungen sind. Daher kann selbst relativ moderate Kritik leicht dazu führen, ihre bereits geschwächte neurokognitive Funktion zu beeinträchtigen.

Ursachen

Die Ursachen der Schizophrenie liegen vermutlich sowohl im psychischen als auch im biologischen Bereich. Keine dieser Kategorien allein kann erklären, wie die Erkrankung entsteht. Aller Wahrscheinlichkeit ist die Schizophrenie auf ein Zusammenspiel aus psychischen Bedingungen, erblichen Faktoren und chemischen Störungen im Gehirn zurückzuführen. Man neigt allerdings immer mehr zu der Annahme, dass die Veränderungsprozesse im Gehirn entscheidend für das Auftreten der Schizophrenie sind. Wissenschaftler haben bei Patienten mit Schizophrenie kleine, aber wichtige Veränderungen im Gehirn gefunden.

Die auslösenden Faktoren scheinen oft Veränderungen im Umfeld der betroffenen Patienten zu sein. Die Symptome beginnen in vielen Fällen, nachdem die Betroffenen eine besonders stressige oder belastende Zeit erlebt hat.

Risikofaktoren

Die Ursache für Schizophrenie ist zwar unbekannt und umstritten, dennoch ist klar, dass eine familiäre Belastung das Risiko für die Entwicklung von Schizophrenie erhöht. Zwillings- und Adoptionsstudien untermauern diese Annahmen, es konnte allerdings weder ein einzelnes Gen noch ein Kombination von Genen als prädisponierender Faktor für die Entwicklung von Schizophrenie gefunden werden. Bei eineiigen Zwillingen, bei denen einer Schizophrenie hat, entwickelt der andere in 30–45 % der Fälle ebenfalls eine Schizophrenie. Bei zweieiigen Zwillingen liegt der entsprechende Wert nur bei 10 %. Die Bedeutung der genetischen Faktoren ist unter Wissenschaftlern allerdings umstritten. Wenn der Vater bei der Geburt des Kindes älter als 50 Jahre ist, erhöht sich das Risiko für Schizophrenie, vor allem bei Töchtern.

Es wurden mehrere Umweltfaktoren als Risikofaktoren identifiziert, unter anderem Komplikationen in der Schwangerschaft und unter der Geburt, ein geringes Geburtsgewicht und Geburten im Winter. Menschen, die im Erwachsenenalter Schizophrenie entwickeln, hatten in größerem Ausmaß als andere Personen psychomotorische und kognitive Probleme in der Kindheit. Zum Beispiel beginnen solche Kinder im Durchschnitt etwas später zu sprechen, können erst später als andere ohne Stütze stehen und entwickeln eine etwas geringere Intelligenz. Auch Substanzmissbrauch, Wohnungswechsel und das Aufwachsen in einer Großstadt sind beitragende Faktoren zu einem erhöhten Risiko. Kinder von Migranten haben ein erhöhtes Risiko.

In einer Studie aus Finnland wurde festgestellt, dass Kinder schizophrener Mütter, die vor Vollendung des vierten Lebensjahres zur Adoption freigegeben wurden, in 9 % der Fälle selbst eine Schizophrenie entwickelten, gegenüber 0,5 % in der Kontrollgruppe, die aus Kindern ohne genetisches Risiko bestand. Es wurde jedoch auch festgestellt, dass bei Kindern schizophrener Mütter, die in eine gut funktionierende Familie adoptiert wurden, das Risiko praktisch bei 0 % lag! Dies deutet darauf hin, dass die genetische Veranlagung eines sozialen Faktors bedarf, um zum Ausschlag zu kommen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Schizofreni. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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