Persönlichkeitsstörungen

Bei einer Persönlichkeitsstörung liegt eine Abweichung der Persönlichkeit von der Norm vor. Eine solche Erkrankung kann sich bereits in der Jugend abzeichnen und im Erwachsenenalter fortsetzen.

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Was ist eine Persönlichkeitsstörung?

Eine Persönlichkeitsstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der abweichende Persönlichkeitszüge vorliegen. Sie zeigt sich in Form unangemessener und extremer Reaktionen in vielen persönlichen und sozialen Situationen.

Die Persönlichkeit eines Menschen besteht aus einem relativ stabilen Muster an Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen, die eine Person ausmachen. Unsere Persönlichkeit setzt sich aus einer Reihe von Persönlichkeitszügen zusammen, die sich im Umgang mit anderen Menschen mehr oder weniger stark zeigen. Meist ist sich die betroffene Person dieser Persönlichkeitszüge gar nicht bewusst.

Weicht das Wahrnehmungs-, Gedanken- und Verhaltensmuster einer einzelnen Person vom durchschnittlichen Wahrnehmungs-, Gedanken-, Erlebens- und Verhaltensmuster der Bevölkerung eines Landes ab, kann es sich um eine Persönlichkeitsstörung handeln. Diese Muster sind relativ stabil und zeigen sich im Hinblick auf psychische und soziale Funktionen in verschiedenen Bereichen. Eine Persönlichkeitsstörung kann als Störung in der Persönlichkeitsentwicklung betrachtet werden. Diese Art von Störungen tritt bereits häufig im Jugendalter auf und kann sich im Erwachsenenalter fortsetzen.

Persönlichkeitsstörungen sind häufig, aber nicht immer, von subjektiven Beschwerden unterschiedlichen Ausmaßes und mangelnden sozialen Fähigkeiten begleitet. Sie sind nicht die Folge anderer psychischer Erkrankungen, können diesen aber vorausgehen oder parallel dazu vorliegen.

Persönlichkeitsstörungen umfassen eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen die einzelne Störung anhand der auffälligsten Persönlichkeitsmerkmale klassifiziert wird. Der Übergang von normalen zu gestörten Persönlichkeitsmerkmalen ist fließend und die Grenze zur Persönlichkeitsstörung ist nicht klar definiert.

Schätzungen zufolge erfüllen 10–15 % der Gesamtbevölkerung die diagnostischen Anforderungen für eine oder mehrere spezifische Persönlichkeitsstörungen.

Sonderbare oder exzentrische Persönlichkeitsstörungen

Paranoide Persönlichkeitsstörung

Dieser Persönlichkeitstyp ist durch Misstrauen, mangelndes Vertrauen sowie die Neigung dazu gekennzeichnet, Handlungen anderer als feindselig oder verachtend gegenüber der eigenen Person zu interpretieren. Zudem reagieren diese Personen empfindlich auf Kränkungen oder Zurückweisungen. Sie sind anhaltend nachtragend gegenüber anderen Personen. Die Betroffenen haben häufig unangebrachte Zweifel an der Loyalität oder der Verlässlichkeit von Freunden oder Bekannten. Auch die Treue des Partners wird häufig in Frage gestellt. Menschen mit dieser Störung sind häufig sehr selbstbezogen und glauben übertrieben an ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie sind zudem sehr streitsüchtig und beharren auf ihren Rechten. Diese Patienten lassen sich oft nur schwer zu einer Behandlung bewegen, da sie auch gegenüber Ärzten misstrauisch sind.

Die paranoide Persönlichkeitsstörung tritt bei etwa 1,5 % der Bevölkerung auf. 

Schizoide Persönlichkeitsstörung

Menschen mit einem schizoiden Persönlichkeitstyp sind schüchtern, ziehen sich aus sozialen Kontakten zurück, zeigen wenig Emotionen, hegen eine Vorliebe für Fantasie und weisen ein eher einzelgängerisches Verhalten auf. Sie sind am liebsten mit sich allein und verspüren keinen heimlichen Drang, beliebt zu sein. Sie suchen sich gern Berufe mit wenigen sozialen Kontakten aus. Zudem verfügen sie häufig über schlecht ausgeprägte soziale Fähigkeiten und streben nicht nach Aufmerksamkeit oder Akzeptanz. Sie werden als humorlos sowie distanziert wahrgenommen und gelten als „Eigenbrötler“. Für Ärzte ist es meist schwer, zu solchen Patienten eine Beziehung aufzubauen und diese aufrechtzuerhalten.

In der Gesamtbevölkerung liegt die Häufigkeit der schizoiden Persönlichkeitsstörung bei ca. 1 %. 

Schizotype Persönlichkeitsstörung

Diese Persönlichkeitsstörung ist durch exzentrisches Verhalten, unangemessene Emotionen, bizarre Ideen und Kontaktvermeidung gekennzeichnet. Die Betroffenen können in sozialen Situationen mit fremden Menschen intensive Angst erleben. Auch paranoide Vorstellungen sind möglich. Häufig neigen die Betroffenen zu übertriebener Sprechweise und ihren Gedankengängen ist nur schwer zu folgen. Die Symptome der schizotypen Persönlichkeitsstörung weisen Ähnlichkeiten zur Schizophrenie auf. 

Die Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung liegt bei etwa 1 %. In seltenen Fällen kann sich die Persönlichkeitsstörung zu einer Schizophrenie weiterentwickeln.

Dramatisierende, emotionale und antisoziale Persönlichkeitsstörungen

Dissoziale (antisoziale) Persönlichkeitsstörung

Typischerweise zeichnen sich Menschen mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung durch Gewissenlosigkeit aus. Sie treten sozial unverantwortlich auf, missachten soziale Normen, sind ausnutzerisch, impulsiv und rücksichtslos. Die Betroffenen verfügen über eine geringe Frustrationstoleranz und neigen zu aggressivem oder gewalttätigem Verhalten. Häufig zeigen sie auch ein kriminelles Verhalten, lügen und stehlen. In vielen Fällen gehen sie unverantwortlich mit Geld um. Sie tun Dinge, ohne dabei die Folgen einzukalkulieren. Auch Bestrafungen führen nicht zu einer Änderung des Verhaltens. Die Schuld wird häufig bei anderen gesucht.

Die antisoziale Persönlichkeitsstörung kommt in der Bevölkerung bei etwa 1,5 % vor.

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

Diese Menschen sind in der Regel impulsiv und zeigen wechselnde und starke Gefühlsregungen. Sie leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen und bekommen oft Wutanfälle. Sie sind nicht in der Lage, ihr impulshaftes Verhalten zu kontrollieren. Häufig verhalten sie sich streitsüchtig und gehen Konflikte mit anderen ein.

Diese Persönlichkeitsstörung tritt in zwei Erscheinungsformen auf. Der impulsive Typ zeichnet sich durch mangelnde Impulskontrolle aus und ist emotional instabil.

Der Borderline-Typ hat zusätzlich ein gestörtes Selbstbild. Die Betroffenen leiden unter einem ständigen Gefühl der Leere. Sie gehen häufig intensive, aber unbeständige Beziehungen ein. Zudem neigen sie zu selbstverletzendem Verhalten. Suizidandrohungen und Suizidversuche können vorkommen. 

Die Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung liegt bei etwa 1,5 %. Etwa 70 % der Betroffenen sind Frauen. Diese Persönlichkeitsstörung gilt als am besten untersucht und als Form mit den am besten dokumentierten Behandlungsergebnissen.

Histrionische (hysterische) Persönlichkeitsstörung

Dieser Personenkreis ist permanent auf der Suche nach Aufmerksamkeit. Die Betroffenen neigen zu Dramatisierung, emotionaler Instabilität und verfügen über ein oberflächliches Gefühlsleben. Sie müssen immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen (Egozentrik) und unterbrechen andere, um das Gespräch zu dominieren. Menschen mit histrionischer Persönlichkeitsstörung nehmen keine Rücksicht auf andere und sind selbst leicht kränkbar. Sie verwenden eine übertriebene Sprache, um alltägliche Ereignisse zu beschreiben und suchen ständig nach Wertschätzung sowie Anerkennung. Sie können sich provozierend kleiden oder eine Krankheit übertreiben, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Häufig sind sie leicht beeinflussbar. Beziehungen zu anderen werden häufig überschätzt.

Das Vorkommen in der Gesamtbevölkerung liegt bei etwa 1 %.

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Diese Menschen sind sehr mit sich selbst beschäftigt und egozentrisch. Wie bei histrionischen Persönlichkeitsstörungen suchen sie nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Sie verhalten sich ausnutzerisch, glauben an ihre eigene Brillanz („Größenwahn"), zeigen mangelndes Einfühlungsvermögen und werten andere ab. Sie übertreiben ihre Leistungen und erwarten von anderen, für ihre Einzigartigkeit bewundert zu werden. Sie wählen ihre Freunde sorgfältig aus, weil sie davon ausgehen, dass nicht jeder ihre Freundschaft verdient. Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zeigen ein erhöhtes Anspruchsdenken und verhalten sich arrogant und überheblich.

Das Vorkommen in der Gesamtbevölkerung liegt bei unter 1 %.

Ängstliche und vermeidende Persönlichkeitsstörungen

Anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung

Menschen mit dieser Persönlichkeitstörung sind Ordnungsfanatiker. Sie neigen zu Perfektionismus, sind gewissenhaft, unflexibel, detailverliebt und verfügen über ein starkes Kontrollbedürfnis. Ihr Bedürfnis, alles „richtig“ zu tun, beeinträchtigt häufig ihre Produktivität. Sie halten sich lange mit Detailfragen auf und lassen damit das große Ganze außer Acht. Sie stellen unangemessene Ansprüche an sich selbst und andere. Überdies sehen sie andere häufig sehr kritisch, sobald diese ihre Anforderungen nicht erfüllen. Sie vermeiden es, in Gruppen zu arbeiten und glauben, dass andere zu nachlässig arbeiten oder inkompetent sind. Sie können aus Angst vor Fehlern nur schwer Entscheidungen fällen. Häufig sind sie geizig im Umgang mit Zeit oder Geld. 

Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung tritt bei ca. 2,5 % der Gesamtbevölkerung auf.

Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung

Diese Menschen prägt eine extreme soziale Angst. Häufig empfinden sich Menschen mit dieser Störung als unzulänglich, vermeiden soziale Situationen und suchen nach einer Tätigkeit, in der sie nur wenig in Kontakt mit anderen Menschen treten. Sie haben Angst, abgelehnt zu werden, sind empfindlich und machen sich Sorgen, vor anderen als dumm zu erscheinen. Sie sehnen sich danach, beliebt zu sein und akzeptiert zu werden. Sie übertreiben die Schwierigkeiten neuer Situationen, um ihnen ausweichen zu können. Im Gegensatz zu schizoiden Persönlichkeitsstörungen sehnen sich Menschen mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung nach sozialem Miteinander, haben aber Angst, dass sie diese Interaktion mit anderen Menschen nicht bewältigen. Sie verfügen häufig über ein geringes Selbstwertgefühl.

Das Vorkommen in der Gesamtbevölkerung liegt bei etwa 2,5 %.

Abhängige (dependente oder asthenische) Persönlichkeitsstörung

Typisch für diese Persönlichkeitsstörung ist der Wunsch nach Fürsorge. Menschen mit dieser Störung sind unselbstständig, übertragen anderen die Verantwortung und agieren ohne Partner hilflos sowie unsicher. Wichtige Entscheidungen zu fällen, überlassen sie gern anderen. Sie klammern sich an andere und neigen zu Verlassensängsten. Häufig springen sie von einer Beziehung zur nächsten. Sie ordnen ihre eigenen Bedürfnisse denen anderer Personen unter. Häufig verbleiben sie in Beziehungen, in denen ein Missbrauch stattfindet. Auf Ablehnung reagieren sie sehr empfindlich. 

Das Vorkommen in der Gesamtbevölkerung liegt bei etwa 1 %.

Ursache

Die Persönlichkeit entwickelt sich im Zusammenspiel von erblicher Veranlagung und Umweltfaktoren. Auch bei Persönlichkeitsstörungen spielen sowohl genetische als auch äußere Faktoren eine Rolle. Von besonderer Bedeutung sind psychosoziale Einflüsse in der Kindheit und Jugendzeit, vor allem die Qualität der Eltern-Kind-Bindung. Ein großer Teil der Betroffenen hat in der Kindheit Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung erfahren.

Risikofaktoren zur Entstehung einer Persönlichkeitsstörung sind traumatische Erlebnisse und gestörte Beziehungen zu frühen Bezugspersonen.

Häufig tritt eine Persönlichkeitsstörung gemeinsam mit anderen Persönlichkeitsstörungen oder mit psychischen Erkrankungen (z. B. Depression, Angststörung) auf. Auch der Missbrauch von Alkohol oder Drogen ist häufig.

Diagnose

Die Diagnose wird auf Grundlage ausführlicher ärztlicher Gespräche sowie mithilfe von speziellen Fragebögen gestellt. Gegebenenfalls erfolgt sie auch unter Einbeziehung von Menschen aus der Umgebung des Betroffenen. Eine Diagnosestellung kann längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Abgrenzung zu anderen psychischen Störungen ist oft nicht leicht. Gleichzeitige Symptome von Angst, Depression, Essstörungen und Suchterkrankungen können zunächst stärker ausgeprägt sein.

Behandlung

Die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen zielt darauf ab, bessere soziale Fähigkeiten und eine höhere Anpassungsfähigkeit zu erlangen. Akut auftretende Symptome sollen nach Möglichkeit vermindert werden. Darüber hinaus wird Unterstützung gewährt, um Krisen zu überwinden und Konflikte zu nahestehenden Personen zu lösen.

Bei leichten Persönlichkeitsstörungen, zu denen vermeidende, zwanghafte und abhängige Störungen zählen, wird eine ambulante Langzeit-Psychotherapie empfohlen. Bei den übrigen, schwerwiegenderen Persönlichkeitsstörungen sind häufig zusätzlich weitere Maßnahmen erforderlich, ggf. auch im Krankenhaus.

Am wirksamsten sind Psychotherapieverfahren mit Elementen der kognitiven Verhaltenstherapie.

Ängstliche, depressive oder psychotische Symptome können ggf. mit Medikamenten behandelt werden.

Verlauf und Prognose

Ab dem frühen Erwachsenenalter ist die grundlegende Persönlichkeit relativ stabil ausgeprägt. Neuere Studien deuten jedoch darauf hin, dass Persönlichkeitsstörungen keineswegs so stabil und unveränderlich sind, wie bislang angenommen. Bestimmte Merkmale, wie z. B. Impulsivität, können sich mit der Zeit abschwächen.

Menschen mit Persönlichkeitsstörungen neigen stärker zu Depressionen, Ängsten, Essstörungen und Drogenmissbrauch. Kriminalität und Hochrisikoverhalten sind bei diesem Personenkreis häufiger anzutreffen. Auch selbstverletzendes Verhalten und Suizidversuche können vorkommen. Die Häufigkeit solcher Komplikationen hängt von der Persönlichkeitsstörung ab und ob die betroffene Person behandelt wird oder nicht.

Eine unbehandelte Persönlichkeitsstörung ist mit einem deutlich erhöhten Risiko für zerbrochene Partnerschaften, Einsamkeit sowie psychische und soziale Komplikationen verbunden.

Weitere Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Persönlichkeitsstörungen. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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