Spielsucht

Viele Menschen versuchen ab und an, mit einem Glücksspiel Geld zu gewinnen; sie können dieses Verhalten aber kontrollieren. Eine Spielsucht hingegen ist eine psychische Krankheit, die in vielen Aspekten anderen Suchtkrankheiten (z. B. Drogensucht) ähnelt: Die Betroffenen können den Drang nach dem Glücksspiel nicht mehr kontrollieren, sie spielen mit der Zeit immer häufiger und/oder um größere Geldsummen und werden unruhig, rastlos, wenn sie versuchen, mit dem Spielen aufzuhören. Häufig leiden die Personen zusätzlich an anderen psychischen Störungen.

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Der Glücksspiel-Markt

In Deutschland gaben 2015 rund 77,6 % der Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren an, dass sie schon einmal an einem Glücksspiel um Geld teilgenommen haben. Die Quote des Glücksspiels im Sinne einer Suchtkrankheit  in der Altersgruppe der 16- bis 70-Jährigen betrug laut einer Erhebung in Deutschland 0,31 % (entsprechend ca. 180.000 Einwohner), wobei sie bei männlichen Befragten allein 0,68 %, bei weiblichen Befragten jedoch nur 0,07 % betrug. Für problematisches Glücksspiel betrug die Quote 0,56 % (männliche Befragte 0,64 %, weibliche 0,47 %). Problematisch bedeutet hier, dass die oder der Betroffene schon Schwierigkeiten hat, das Spielen zu kontrollieren, aber die Merkmale einer Sucht (noch) nicht vorliegen.

Es gibt zwei grundlegende Faktoren, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen bereit sind, gegen Geld an Glücksspielen teilzunehmen: Der Nervenkitzel der Teilnahme an sich sowie die Vorstellung, dass man Geld gewinnen kann.

Es ist oft zwecklos, die Spieler darüber aufzuklären, dass die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns, der den Einsatz übersteigt, sehr gering ist und dass er/sie langfristig damit rechnen muss, viel Geld zu verlieren. Der Spieler wird wahrscheinlich antworten, dass irgendjemand gewinnen muss, also warum sollte es nicht er selbst sein! Auch andere, eigentlich vernünftige Argumente, die gegen das häufige Glückspiel sprechen, haben bei Spielsüchtigen keine Aussicht auf Erfolg: Die Betroffenen halten an ihren eigenen Überzeugungen fest, dass sie sicher bald gewinnen werden, und spielen weiter. Natürlich ist Glücksspiel, um Geld zu verdienen, aber auf lange Sicht immer ein Verlustgeschäft. Es scheint auch so zu sein, dass Menschen, die knapp bei Kasse sind, bei Glücksspielen um Geld überrepräsentiert sind, eventuell auch speziell im Hinblick auf Spiele an Spielautomaten.

Leiden Sie unter Spielsucht?

Verschiedene Merkmale und Verhaltensweisen kennzeichnen eine Sucht und damit auch eine Spielsucht. Falls mehrere der folgenden Aussagen auf Sie zutreffen, könnten Sie ein Problem mit Glücksspiel haben oder an dieser Suchtkrankheit leiden:

  • Sie nehmen sich Auszeiten von der Arbeit und der Familie, um zu spielen. Dies führt mit der Zeit dazu, dass Sie Ihre Familie, Freunde, Arbeit und andere Notwendigkeiten oder Bedürfnisse immer mehr vernachlässigen.
  • Sie spielen im Geheimen bzw. sprechen nicht darüber, dass Sie spielen.
  • Sie ärgern sich, wenn Sie gespielt haben und versprechen sich selbst immer wieder, damit aufzuhören. Sie können evtl. auch zeitweise auf das Spielen verzichten, schaffen dies aber langfristig nicht.
  • Sie planen das Spielen in der Regel nicht, sondern es passiert einfach.
  • Sie spielen gerne so lange weiter, bis Ihr Geld vollständig aufgebraucht ist.
  • Sie setzen beim Spielen Geld ein, das Sie eigentlich benötigen, um Rechnungen zu zahlen oder andere wichtige Bedürfnisse abzudecken.
  • Wenn Sie verlieren, spielen Sie noch mehr, um die Verluste wieder hereinzuholen. Wenn Sie gewinnen, spielen Sie weiter, um noch mehr zu gewinnen. Sie träumen vom großen Gewinn und von allem, was Sie sich davon kaufen können.
  • Wenn Sie unglücklich sind, spielen Sie, um sich besser zu fühlen. Wenn es Ihnen gut geht, spielen Sie, um zu feiern.

Welche möglichen Ursachen gibt es für eine Spielsucht?

Bestimmte Personengruppen erkranken eher als andere an einer Spielsucht. Dazu gehören Männer im Alter von 21 und 25 Jahren, Personen mit nahen Angehörigen, die an Spielsucht leiden und solche mit eher niedrigem Bildungsstand und Einkommen. Außerdem entwickelt sich eine Spielsucht oft bei Menschen, die schon im Alter von etwa 12 Jahren mit dem Glücksspiel begonnen haben. Es gibt bestimmte Formen des Glücksspiels, die offenbar mehr als andere zu problematischem Spielen „verleiten“: z. B. Bingo, Oddset, das „kleine Spiel“ im Spielcasino oder auch Spielautomaten.

Wenn man recht schnell unerwartet sehr viel gewinnt, steigt die Gefahr, spielsüchtig zu werden. Allerdings kann auch das Ausbleiben eines erhofften Gewinns als Risikofaktor beitragen.

Grundsätzlich gehen mit einer Spielsucht verschiedene Veränderungen im Gehirn bzw. in Bezug auf die Signalübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn einher. Wie sich bei Personen, die an Spielsucht leiden, in Untersuchungen feststellen lässt, sind verschiedene Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter) im Vergleich zu anderen Personen verändert. Dazu gehören die Konzentrationen von Dopamin und Serotonin; auch die sog. Opioide im Gehirn weisen Auffälligkeiten auf. Zudem ließ sich zeigen, dass das Zusammenspiel zwischen bestimmten Hirnregionen bei Menschen mit Spielsucht anders funktioniert als bei Menschen ohne Sucht. Diese Veränderungen haben Auswirkungen auf das Gefühlsleben, verringern die Impulskontrolle und erschweren es, einen Spieltrieb zu unterdrücken. Desweiteren ist das Risikoverhalten gesteigert. Dopamin im Besonderen spielt für das Belohnungssystem im Gehirn eine entscheidende Rolle: Während Menschen ohne Sucht auch bei unproblematischem Verhalten das positive Gefühl einer Belohnung erleben (etwa nach einer gelungenen Präsentation oder einer effektiven Sporteinheit), brauchen Menschen mit einer Sucht in der Regel immer höhere Reize, um dieses Gefühl der Belohnung zu erleben.

In dieser Hinsicht hat die Spielsucht Ähnlichkeit mit der Sucht nach Drogen oder Medikamenten. Die Betroffenen müssen im Verlauf immer weiter die Dosis steigern (also häufiger oder um mehr Geld spielen), sie werden unruhig und nervös, wenn sie nicht spielen und bringen durch ihre Sucht ihre Beziehungen und Arbeit in Gefahr.

Vermutlich spielen auch psychosoziale Faktoren eine Rolle. Viele Betroffene haben eher einen impulsiven Charakter, oft spielen Freunde und Bekannte ebenfalls Glückspiele, häufig ist die Bindung in der Familie eher gering. Viele Betroffene suchen beim Spielen nach Aufregung und einer Chance, sich abzureagieren. Für andere bedeutet das Glücksspiel eine Flucht vor der Realität. Sie leiden unter Angst und Anspannung und betreiben Glücksspiel, um schwierigen Emotionen zu entkommen. Wenn schon in der Jugend viele Optionen zur Verfügung stehen, schnell Zugang zum Glückspiel zu erhalten, ist die Erkrankungsgefahr ebenfalls erhöht.

Laut der amerikanischen psychiatrischen Gesellschaft (American Psychiatric Association) müssen mindestens fünf der folgenden Bedingungen erfüllt sein, damit eine Spielsucht diagnostiziert werden kann:

  1. Sie verbringen viel Zeit damit, über Glücksspiele nachzudenken (vergangene Glücksspiel-Erfahrungen nochmals durchleben, den nächsten Einsatz planen, darüber nachzudenken, wie Sie an Geld für das nächste Spiel kommen).
  2. Sie spielen ständig mit höheren Einsätzen, um ein stärkeres Spannungsgefühl zu erzielen.
  3. Sie haben bereits mehrmals ohne Erfolg versucht, mit dem Spielen aufzuhören.
  4. Sie werden reizbar und unruhig, wenn Sie versuchen, mit dem Glücksspiel aufzuhören.
  5. Wenn Sie beim Spielen Geld verloren haben, versuchen Sie, die Verluste wieder auszugleichen, indem Sie weiterspielen.
  6. Sie lügen, damit andere nicht herausfinden, wie viel Sie spielen.
  7. Sie haben zu illegalen Handlungen wie Diebstahl, Unterschlagung, Urkundenfälschung oder Betrug gegriffen, um Ihre Spielsucht zu finanzieren.
  8. Sie haben wichtige Beziehungen zu anderen Menschen, Ihre Arbeit oder Karriere für das Glücksspiel gefährdet.
  9. Sie haben andere um Hilfe gebeten, um einer verzweifelten finanziellen Situation zu entkommen.

Viele Menschen mit einer Spielsucht leiden zusätzlich an anderen psychischen Krankheiten, vor allem Alkohol-, Medikamenten- oder Drogensucht, Angststörungen, Störungen infolge eines Traumas, Persönlichkeitsstörungen oder sog. affektive Störungen (z. B. Depression). 

Wann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen?

Risikosignale dafür, dass Sie anfangen, die Kontrolle über das Spielen zu verlieren, sind:

  • Das Glücksspiel beeinflusst Ihre Beziehungen zu anderen Menschen, Ihre finanzielle Situation oder Ihr Berufsleben deutlich und negativ.
  • Sie investieren immer mehr Zeit und Energie in das Glücksspiel.
  • Sie schaffen es nicht, weniger zu spielen oder ganz darauf zu verzichten.
  • Sie greifen zu illegalen Handlungen, um Ihre Spielsucht zu finanzieren.

Alle diese Tatsachen zeigen, dass Sie ein Problem haben und sich Hilfe suchen sollten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Je früher Sie sich Hilfe suchen, desto besser ist die Chance, dass Sie Ihre Abhängigkeit überwinden und wieder ein normales Leben führen können.

Typisch für alle Arten von Sucht ist die Verleugnung des Problems und die Annahme, Sie hätten alles im Griff. In vielen Fällen benötigen Sie Hilfe dabei, sich Hilfe zu suchen. Diese Hilfe kommt oft von Familie, Freunden oder Arbeitskollegen.

Wie kann diese Art von Sucht behandelt werden?

Gesprächstherapie

Eine Gesprächstherapie baut häufig auf psychotherapeutischen Prinzipien oder sogenannter kognitiver Therapie auf. Es wird Wert darauf gelegt, negative und/oder unvernünftige Vorstellungen über die Gewinnchancen zu identifizieren und sie durch eine gesunde und rationale Wahrnehmung zu ersetzen. Eine Gruppentherapie ist eine weitere Methode, das Problem zu überwinden. Hierbei können andere Betroffene mit ähnlichen Problemen Unterstützung geben und sich gegenseitig helfen, von der Sucht loszukommen. In einigen Fällen ist auch eine Familientherapie hilfreich.

Medikamentöse Behandlung

Eine Gruppe von Medikamenten, die für gewöhnlich zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird, hat eine gewisse Wirksamkeit gezeigt. Lithium und Naltrexon sind zwei weitere wirksame Medikamente, die zur Behandlung von Spielsucht getestet wurden. Allerdings ist kein Medikament offiziell zugelassen für die Therapie einer Spielsucht.

Folgen und Prognose

Lässt sich die Spielsucht nicht eindämmen und oder sind bereits erhebliche finanzielle und persönliche Verluste entstanden, entstehen zusätzliche Probleme oft durch das Leid der Angehörigen sowie die eigene Verzweiflung bzw. Existenzangst, was bis zu Suizidgedanken reichen kann. Insofern ist es vordringlich, sich möglichst früh für eine Therapie zu entscheiden. Diese sowie die Teilnahme an Selbsthilfegruppen ist für die meisten Betroffenen sehr hilfreich und ermöglicht oft, wieder ein geregeltes Leben zu führen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

 

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Pathologisches Glücksspiel. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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