Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

Allgemeine Informationen

Definition1

  • Zwangsgedanken
    • Ideen, Vorstellungen oder Impulse (Intrusionen), die den Patienten immer wieder stereotyp beschäftigen.
    • Sie sind fast immer quälend, der Patient versucht häufig erfolglos, Widerstand zu leisten.
    • Die Gedanken werden als zur eigenen Person gehörig erlebt, selbst wenn sie als unwillkürlich und häufig abstoßend empfunden werden.
  • Zwangshandlungen oder -rituale
    • Stereotypien, die ständig wiederholt werden.
    • Sie werden weder als angenehm empfunden, noch dienen sie dazu, an sich nützliche Aufgaben zu erfüllen.
    • Der Patient erlebt sie oft als Vorbeugung gegen ein objektiv unwahrscheinliches Ereignis, das ihm Schaden bringen oder bei dem er selbst Unheil anrichten könnte.
    • Im Allgemeinen wird dieses Verhalten als sinnlos und ineffektiv erlebt, es wird immer wieder versucht, dagegen anzugehen.
    • Angst ist meist ständig vorhanden.
      • Werden Zwangshandlungen unterdrückt, verstärkt sich die Angst deutlich.

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Maßnahmen und Empfehlungen

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