Gicht

Zusammenfassung

  • Definition:Eine rezidivierende akute Arthritis primär peripherer Gelenke, die durch eine Einlagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken, gelenknahen Geweben oder Weichteilen hervorgerufen wird.
  • Häufigkeit:Die Prävalenz liegt in Deutschland bei knapp 1–2 %. Sie steigt mit dem Alter an. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.
  • Symptome:Zu den Symptomen zählen akute, rezidivierende Anfälle, vor allem im Großzehengrundgelenk, evtl. auch dem Knöchel-, Knie-, Ellenbogen- oder Handgelenk.
  • Befunde:Die betroffenen Gelenke sind gerötet und geschwollen. Möglich sind auch Ablagerungen von Harnsäurekristallen in den Weichteilen (sog. Tophi), z. B. an den Fingern, Ohren, Sehnen usw.
  • Diagnostik:Die Harnsäure im Serum ist meist erhöht, evtl. auch das CRP, die BSG und die Leukozyten.
  • Therapie:Anfälle werden mit NSAR, Kortison oder Colchicin behandelt. Als Dauertherapie zur Anfallsprophylaxe können vor allem Allopurinol, Febuxostat oder Probenecid eingesetzt werden.

Allgemeine Informationen

Definition

Die Gicht wird auch als Arthritis urica bezeichnet. Mitunter wird auch die Bezeichnung „Podagra“ als Synonym verwendet, diese ist aber eigentlich für jene Fälle vorbehalten, in denen die Krankheit das Großzehengrundgelenk befällt.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen

Quellen