Rheumatoide Arthritis (RA)

Zusammenfassung

  • Definition:Entzündliche Systemerkrankung mit vorwiegendem Befall von Gelenken und anderen Strukturen des Bewegungssystems. Leitbefund ist eine überwiegend symmetrische Arthritis.
  • Häufigkeit:In Deutschland liegt die Prävalenz bei 0,5–1 % der erwachsenen Bevölkerung.
  • Symptome:Die typischen Symptome sind Schmerz, Schwellung und Morgensteifigkeit. Initial vor allem im Bereich kleiner Gelenke, es können aber auch große Gelenke betroffen sein. Häufig liegen auch Allgemeinsymptome vor (Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, leichtes Fieber).
  • Befunde:Sichtbare Schwellung typischerweise der Hand-, Fingergrund- und Fingermittelgelenke sowie der Zehengrundgelenke. Prall-elastisch bei Palpation. Druckschmerzhaftigkeit der Gelenke. 
  • Diagnostik:Diagnosestellung beruht auf Anamnese, klinischem Befund und Labor (BSG, CRP, Rheumafaktor, evtl. auch ACPA). 
  • Therapie:Medikamentöse Therapie mit Basistherapeutika, initial auch Glukokortikoide. Primäres Basistherapeutikum ist Methotrexat. Je nach Verlauf kommen auch Biologika wie TNF-Alpha-Inhibitoren zum Einsatz. Ergänzung durch unterstützende Maßnahmen wie Physiotherapie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Entzündliche Systemerkrankung mit vorwiegendem Befall von Gelenken und anderen Strukturen des Bewegungssystems. Leitbefund ist eine überwiegend symmetrische Arthritis.1
    • Unbehandelt führt die RA mit der Zeit zu Knochenerosionen und Schädigung des Knorpelgewebes bis hin zur vollständigen Gelenkzerstörung.
    • Eine frühzeitige Diagnose und Einleitung der Behandlung sind für die Prognose von entscheidender Bedeutung.2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen