Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)

Zusammenfassung

  • Definition:Die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die die Wirbelsäule, aber auch andere Gelenke und extraartikuläre Strukturen befällt. Die Spondylitis ankylosans ist die häufigste Erkrankung aus der Gruppe Spondylarthropathien.
  • Häufigkeit:Die Prävalenz liegt bei etwa 0,2–1,1 % der Bevölkerung.
  • Symptome:In erster Linie Steifigkeit (am Morgen) und in geringerem Maße Schmerzen, vor allem am unteren Rücken.
  • Befunde:Zu Beginn der Erkrankung sind die klinischen Befunde wenig ausgeprägt. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Versteifung der Wirbelsäule und evtl. einer Versteifung großer Gelenke, ggf. auch zu einer Uveitis.
  • Diagnostik:95 % der Betroffenen sind HLA-B27-positiv. Im späten Stadium sind im Röntgenbild Veränderungen der Iliosakralgelenke erkennbar.
  • Therapie:Der Selbsttherapie in Form von täglicher körperlicher Aktivität kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Ergänzend können ggf. NSAR angewandt werden. Es gibt keine kurative Therapie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Spondylitis ankylosans, auch als Morbus Bechterew bezeichnet2, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die hauptsächlich die Wirbelsäule, aber auch Gelenke und extraartikuläre Strukturen befällt.3
  • Die Sakroiliitis ist das kennzeichnende Merkmal der Erkrankung. Begleitend kommt es an den Verbindungsstellen von Sehnen, Bändern und der Gelenkkapsel mit dem Knochen zu Entzündungen, und es bilden sich Syndesmophyten, die im weiteren Verlauf zur Ankylose der Wirbelsäule führen.4
  • Aufgrund der schleichenden Entwicklung und der erst spät im Röntgenbild nachweisbaren Veränderungen wird die Diagnose häufig erst im späten Stadium gestellt.4

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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