Systemische Vaskulitiden

Zusammenfassung

  • Definition: Vaskulitiden sind eine klinisch heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, bei denen die Entzündung von Blutgefäßen zur Schädigung der betroffenen Organe führt.
  • Häufigkeit: Es handelt sich um seltene Erkrankungen mit einer jährlichen Inzidenz von etwa 50 Fällen pro 1 Mio. Einwohner.
  • Symptome: Neben Allgemeinsymptomen einer chronischen Entzündung wird die Symptomatik durch die jeweils betroffenen Organe bestimmt.
  • Befunde: Die klinischen Befunde variieren in Abhängigkeit von den betroffenen Organsystemen.
  • Diagnostik: Laborchemisch werden Blutbild, Entzündungswerte (BSG, CRP), Autoantikörper (ANCA) sowie Nieren- und Leberwerte bestimmt. Bildgebende Verfahren werden zum Nachweis der Gefäß- und Organveränderungen eingesetzt. Der sichere Nachweis gelingt durch die histologische Untersuchung einer Gewebeprobe.
  • Therapie: Remissionseinleitung mit Steroiden und Methotrexat oder Cyclophosphamid.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Vaskulitiden sind eine klinisch heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, bei denen eine Entzündung von Blutgefäßen zur Schädigung der betroffenen Organe führt.1
  • Vaskulitiden sind im Allgemeinen Multisystemerkrankungen, die aber auch zunächst in einem lokalisierten Stadium auftreten können. 

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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