Was ist rheumatoide Arthritis (RA) und welche Ursachen hat sie?

Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der eine Reihe unterschiedlicher ursächlicher Faktoren eine Rolle spielt. Die genetische Veranlagung ist hier neben Umweltfaktoren, v. a. Rauchen,  entscheidend. RA zählt zu den Autoimmunerkrankungen.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Rheumatoide Arthritis, RA

Rheumatoide Arthritis ist eine chronische Entzündungserkrankung der Gelenke, die zu Schwellungen, Schmerzen, Steifheit und langfristig zu einem Verlust der Beweglichkeit und Schäden an Gelenken bzw. Knochen führt. Der Prozess beginnt in der Synovialis, einer Haut oder Membran, welche dem Gelenk eng anliegt und einen geschützten Innenraum schafft, den Gelenkraum. Der Gelenkraum ist mit Synovialflüssigkeit gefüllt, die als Schmiermittel für das Gelenk fungiert. Neben dem Schutz des Gelenks versorgt die Synovialflüssigkeit den Knorpel, der die Enden der Gelenke umschließt, mit Sauerstoff und Nährstoffen. Knorpel besteht hauptsächlich aus Kollagen. Dieses ist das wichtigste Strukturprotein im Körper und bildet ein Netzwerk, das den Gelenken Stabilität und Flexibilität verleiht. Bei RA führt ein kontinuierlicher Entzündungsprozess in der Synovialis zu einem allmählichen Abbau des Kollagens, wodurch der Knorpel zerstört wird. Das Ergebnis ist eine Verschiebung des Gelenkspalts sowie eventuell ein Abbau von Knochengewebe. Bei einer Verschlimmerung der RA beschleunigt sich der Abbau des Knorpels, wenn sich Flüssigkeit und Entzündungszellen in der Gelenkinnnenhaut (der Synovialis) ansammeln und zu einer Verdickung des Synovialgewebes (Pannus) führen. Hier werden Enzyme produziert, die den umgebenden Knorpel zerstören und neue Entzündungszellen anziehen, wodurch der Prozess aufrechterhalten wird.

Der Entzündungsprozess bei RA ist nicht nur auf Knorpel und Gelenke beschränkt, sondern kann auch andere Organe im Körper schädigen, darunter Herz, Lunge, Nieren, Nerven, die Haut und die Augen. Die Erkrankung geht nicht selten mit Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit, leichtem Fieber, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust einher; sie verläuft oft in Schüben, die Beschwerden können ganz unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Der Entzündungsprozess

Beim Gesunden hat das körpereigene Immunsystem die Funktion, Infektionen zu bekämpfen und Wunden und Verletzungen zu heilen. Wenn es zu einer Verletzung oder Infektion kommt, werden weiße Blutkörperchen zur Beseitigung von Fremdproteinen, wie etwa Viren, mobilisiert. Die Blutzellen sammeln sich an, wodurch es zu einer Entzündung des betroffenen Gebiets kommt. Im Normalfall läuft ein solcher Entzündungsprozess kontrolliert ab und ist selbstlimitierend, bei chronischer RA wird dieser Prozess jedoch durch verschiedene Störungen aufrechterhalten, sodass es zu einer chronischen oder immer wieder auftretenden Entzündung kommt. Dabei richten sich Zellen des Immunsystems bei RA fälschlicherweise auch gegen die körpereigenen Zellen und zerstören diese. Dies ist das typische Merkmal einer sogenannten Autoimmunkrankheit.  

Autoimmunität

Zwei Arten von weißen Blutkörperchen sind hauptverantwortlich für die Bekämpfung von Infektionen. Diese werden als Lymphozyten und Monozyten bezeichnet. Lymphozyten teilen sich in zwei Untergruppen, T-Zellen und B-Zellen. Gelangt eine fremde Substanz in den Körper, identifizieren bestimmte T-Zellen im Normalfall den Eindringling. Die T-Helferzellen setzen eine Reihe von Immunreaktionen in Gang, um den Eindringling zu eliminieren. Normalerweise leiten die T-Zellen eine solche Reaktion nur gegen Substanzen ein, die fremd für den Körper sind (also z. B. Bakterien oder Viren), nicht aber gegen körpereigenes Gewebe. Bei RA kommt es jedoch zu einem Prozess, der als Autoimmunität bezeichnet wird. Das bedeutet, dass die T-Zellen das körpereigene Kollagen fälschlich als fremde Substanz identifizieren und entsprechend Abwehrreaktionen einleiten, um die vermeintlichen Fremdkörper zu bekämpfen. Als erste Reaktion werden die B-Lymphozyten zur Bildung von Antikörpern angeregt, d. h. Moleküle, die sich spezifisch gegen bestimmte Strukturen eigentlich von Eindringlingen richten. Wenn solche Antikörper hingegen körpereigenes Gewebe angreifen, wie bei einer RA oder anderen Autoimmunkrankheiten, werden sie als Autoantikörper bezeichnet. Auch der bei RA in der Regel nachweisbare sogenannte Rheumafaktor gehört zur Gruppe der Antikörper.

Monozyten und Zytokine

Die Monozyten (die sich zu Makrophagen entwickeln) sind die zweite wichtige Art der weißen Blutkörperchen, die bei einer RA durch die überaktiven T-Zellen stimuliert werden. Monozyten regen die Produktion von zwei Schlüsselfaktoren im Entzündungsprozess an: Leukotriene, die unter anderem noch mehr weiße Blutkörperchen in den betroffenen Bereich anziehen, und Prostaglandine, die ebenfalls mehrere Aufgaben bei Entzündungen haben und Blutgefäße weiten oder verengen und poröser machen können. Bei einer Erweiterung der Blutgefäße kommt es zu einer vermehrten Durchblutung im betroffenen Gebiet. Es tritt Flüssigkeit aus, welche zur Schwellung im umgebenden Bereich beiträgt. Durch die erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäße gelangen vermehrt weiße Blutkörperchen in das Gewebe. Es kommt zur Rötung und höheren Temperatur der betroffenen Stellen, also den typischen Symptomen auch bei RA. Wahrscheinlich spielen Prostaglandine auch bei der Knorpelzerstörung eine Rolle. Viele der üblichen Medikamente gegen RA blockieren die Wirkung der Prostaglandine und sind deshalb effektiv.

Die Monozyten produzieren zudem kleine Eiweiße (Proteine), die so genannten Zytokine. Viele Wissenschaftler vermuten, dass Zytokine eine sehr wichtige Rolle im Prozess der Zerstörung der Gelenke spielen und möglicherweise auch für die Entzündungsreaktion verantwortlich sind, die in anderen Körperteilen auftritt. Kleine Mengen von Zytokinen sind für die Heilung von geschädigtem Gewebe unbedingt notwendig. Bei einer Überproduktion können sie jedoch schwere Schäden verursachen, wie z.B. Fieber, einen Kreislaufschock oder Schäden an Organen. Es gibt zahlreiche verschiedene Arten von Zytokinen, die wichtigsten bei RA sind der Tumornekrosefaktor (TNF) sowie bestimmte Interleukine.  

Ursächliche Faktoren

Obwohl die Wissenschaft bereits viele Erkenntnisse über den Entzündungsprozess bei rheumatoider Arthritis gewonnen hat, ist die eigentliche Ursache dafür nicht völlig geklärt. Eine Theorie ist, dass ein Zusammenspiel von Faktoren, darunter genetische Faktoren, die beschriebene gestörte Immunreaktion und äußere Umweltfaktoren, wie etwa Virusinfektionen, die Erkrankung auslöst. Auch Rauchen erhöht als Umweltfaktor das Risiko für eine RA deutlich. Man schätzt, dass mehr als 50 % des Risikos einer Entwicklung von RA mit genetischen Faktoren zusammenhängen; inzwischen sind mehr als 60 verschiedene Genorte bekannt, an denen spezielle Auffälligkeiten im Zusammenhang mit einer RA stehen. Sexualhormone haben für die Entwicklung der RA wahrscheinlich auch eine ursächliche Bedeutung.

Wer erkrankt an RA?

Knochenveränderungen, die denen bei RA ähnlich sind, wurden bereits bei mehrere tausend Jahre alten Skeletten festgestellt.

Die Häufigkeit von RA in der erwachsenen Bevölkerung liegt bei 0,5–1 %. Frauen haben ein mehr als doppelt so hohes Erkrankungsrisiko als Männer. Die Krankheit kann zwar in jedem Alter auftreten, beginnt jedoch am häufigsten zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr bei Frauen und rund 10 Jahre später bei Männern. Ein erhöhtes Risiko besteht dann, wenn die Erkrankungen bereits bei nahen Verwandten aufgetreten ist.

Eine Studie zeigt, dass Rauchen eine wichtige Rolle spielt. Es gibt also (neben den allgemein bekannten) gute Gründe, auf das Rauchen zu verzichten, insbesondere wenn es Fälle von rheumatoider Arthritis oder anderen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis in der nahen Verwandtschaft gibt. Durch die Kombination von genetischen Risikofaktoren und Rauchen erhöht sich das Risiko einer Erkrankung erheblich. 

Weitere Informationen

 Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen
  • Marie-Christine Fritzsche, Ärztin, Freiburg

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Rheumatoide Arthritis. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Scott DL, Wolfe F, Huizinga TWJ. Rheumatoid arthritis. Seminar. Lancet 2010; 376: 1094-1108. PubMed
  2. Wasserman AM. Diagnosis and management of rheumatoid arthritis. Am Fam Physician 2011; 84: 1245-52. American Family Physician
  3. Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie. Frühe Rheumatoide Arthritis, Management. AWMF-Leitlinie 060-002, Stand 2011. www.awmf.org
  4. Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie. Rheuma in Zahlen. Betroffene Menschen in Deutschland. dgrh.de
  5. Balsa A, Cabezón A, Orozco G, et al.. Influence of HLA DRB1 alleles in the susceptibility of rheumatoid arthritis and the regulation of antibodies against citrullinated proteins and rheumatoid factor. Arthritis Res Ther 2010; 12: 62. www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. McClure A, Lunt M, Eyre S, et al. Investigating the viability of genetic screening/testing for RA susceptibility using combinations of five confirmed risk loci. Rheumatology (Oxford) 2009; 48: 1369-74. PubMed
  7. Schett G, Firestein GS. Mr Outside and Mr Inside: classic and alternative views on the pathogenesis of rheumatoid arthritis. Ann Rheum Dis 2010; 69: 787-9. PubMed
  8. McInnes IB, Schett G. Cytokines in the pathogenesis of rheumatoid arthritis. Nat Rev Immunol 2007; 7: 429-42. PubMed
  9. Miossec P, Korn T, Kuchroo VK. Interleukin-17 and type 17 helper T cells. N Engl J Med 2009; 361: 888-98. PubMed
  10. McInnes IB, Schett G. The pathogenesis of rheumatoid arthritis. N Engl J Med 2010; 365: 2205-19. PubMed
  11. MacGregor AJ, Snieder H, Rigby AS, et al. Characterizing the quantitative genetic contribution to rheumatoid arthritis using data from twins. Arthritis Rheum 2000; 43: 30-7. PubMed
  12. Costenbader KH, Feskanich D, Mandl LA, Karlson EW. Smoking intensity, duration, and cessation, and the risk of rheumatoid arthritis in women. Am J Med 2006; 119: 503 e1-9. www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Bang SY, Lee KH, Cho SK, et al. Smoking increases rheumatoid arthritis susceptibility in individuals carrying the HLA-DRB1 shared epitope, regardless of rheumatoid factor or anti-cyclic citrullinated peptide antibody status. Arthritis Rheum 2010; 62: 369-77. PubMed
  14. Karlson EW, Mandl LA, Hankinson SE, et al. Do breast-feeding and other reproductive factors influence future risk of rheumatoid arthritis? Results from the Nurses' Health Study. Arthritis Rheum 2004; 50: 3458-467. PubMed
  15. Mikuls TR, Payne JB, Reinhardt RA, et al. Antibody responses to Porphyromonas gingivalis (P. gingivalis) in subjects with rheumatoid arthritis and periodontitis. Int Immunopharmacol 2009; 9: 38-42. PubMed
  16. Rantapää-Dahlqvist S, de Jong BA, Berglin E, et al. Antibodies against cyclic citrullinated peptide and IgA rheumatoid factor predict the development of rheumatoid arthritis. Arthritis Rheum 2003; 48: 2741-9. PubMed
  17. Winking M. Die rheumatische Wirbelsäule. J Neurol Neurochir Psychiatr 2014; 15: 82-88. www.kup.at
  18. Baerwald C, Kneitz C, Bach M, et al. Extraartikuläre  Manifestationen  der  rheumatoiden  Arthritis. Z Rheumatol 2012; 71: 841–849. doi:10.1007/s00393-011-0928-x DOI
  19. Wilson A, Yu HT, Goodnough LT, et al. Prevalence and outcomes of anemia in rheumatoid arthritis. Am J Med 2004; 116(suppl 7A): 50S-57S. www.ncbi.nlm.nih.gov
  20. Nielsen SF, Bojesen SE, Schnohr P, Nordestgaard BG. Elevated rheumatoid factor and long term risk of rheumatoid arthritis: a prospective cohort study. BMJ 2012; 345: e5244. doi:10.1136/bmj.e5244 DOI
  21. Nishimura K, Sugiyama D, Kogata Y et al. Meta-analysis: Diagnostic accuracy of anti-cyclic citrullinated peptide antibody and rheumatoid factor for rheumatoid arthritis. Ann Intern Med 2007; 146: 797-808. PubMed
  22. Payet J, Goulvestre C, Biale L, et al. Anticyclic Citrullinated Peptide Antibodies in Rheumatoid and Nonrheumatoid Rheumatic Disorders: Experience with 1162 Patients. J Rheumatol. 2014 Oct 1. pii: jrheum.131375. PMID: 25274898. PubMed
  23. Combe B, Landewe R, Lukas C, et al. EULAR recommendations for the management of early arthritis: report of a task force of the European Standing Committee for International Clinical Studies Including Therapeutics (ESCISIT). Ann Rheum Dis 2007; 66: 34-45. PubMed
  24. Fiehn C, Holle J, Iking-Konert C, et al. für die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie. Leitline Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten. AWMF-Nr. 060-004. Stand 2018. www.awmf.org
  25. Stoffer M, Schoels M, Smolen J, et al. Evidence for treating rheumatoid arthritis to target: results of a systematic literature search update . Ann Rheum Dis 2016; 75: 16-22. doi:10.1136/annrheumdis-2015-207526 DOI
  26. Ärztezeitung online. Treat-to-Target-Prinzip ist bei RA Behandlungsstrategie der Wahl. 12.07.17, Zugriff 25.11.19. www.aerztezeitung.de
  27. Smolen J, Landewe R, Bijlsma J, et al. EULAR recommendations for the management of rheumatoid arthritis with synthetic and biological disease-modifying antirheumatic drugs: 2016 update. Ann Rheum Dis 2017; 76: 960–977. doi:10.1136/ annrheumdis-2016-210715 www.ncbi.nlm.nih.gov
  28. Mottonen T, Hannonen P, Korpela M, Nissila M, Kautiainen H, Ilosen J, et al. Delay to institution of therapy and induction of remission using single-drug or combination-disease-modifying antirheumatic drug therapy in early rheumatoid arthritis. Arthritis Rheum 2002; 46: 894-8. PubMed
  29. Boers M. Rheumatoid arthritis. Treatment of early disease. Rheum Dis Clin North Am 2001; 27: 405-14,x. www.ncbi.nlm.nih.gov
  30. Fiehn C, Herzer P, Holle J, et al. Klug entscheiden: . . . in der Rheumatologie. Dtsch Arztebl 2016; 113: A-1154. www.aerzteblatt.de
  31. Donahue KE, Gartlehner G, Jonas DE, et al. Systematic review: Comparative effectiveness and harms of disease-modifying medications for rheumatoid arthritis. Ann Intern Med 2008; 148: 124-34. PubMed
  32. Nam JL, Ramiro S, Gaujoux-Viala C, et al. Efficacy of biological disease-modifying antirheumatic drugs: a systematic literature review informing the 2013 update of the EULAR recommendations for the management of rheumatoid arthritis. Ann Rheum Dis. 2014;73:516-28. doi: 10.1136/annrheumdis-2013-204577 DOI
  33. Verschueren P, de Cock D, Corluy L et al. Methotrexate in combination with other DMARDs is not superior to methotrexate alone for remission induction with moderate-to-high-dose glucocorticoid bridging in early rheumatoid arthritis after 16 weeks of treatment: the CareRA trial. Ann Rheum Dis. 2014 doi: 10.1136/annrheumdis-2014-205489. www.ncbi.nlm.nih.gov
  34. Scott DL, Ibrahim F, Farewell V, et al. Tumour necrosis factor inhibitors versus combination intensive therapy with conventional disease modifying anti-rheumatic drugs in established rheumatoid arthritis: TACIT non-inferiority randomised controlled trial. BMJ 2015; 350: h1046. doi:10.1136/bmj.h1046 DOI
  35. O'Dell JR, Mikulus TR, Taylor TH, et al. Therapies for active rheumatoid arthritis after methotrexate failure. N Engl J Med 2013. doi:10.1056/NEJMoa1303006 DOI
  36. Lopez-Olivo MA, Siddhanamatha HR, Shea B, Tugwell P, Wells GA, Suarez-Almazor ME. Methotrexate for treating rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 6. Art. No.: CD000957. DOI: 10.1002/14651858.CD000957.pub2 DOI
  37. Emery P, Breedveld FC, Hall S, et al. Comparison of methotrexate monotherapy with a combination of methotrexate and etanercept in active, early, moderate to severe rheumatoid arthritis (COMET): a randomised, double-blind, parallel treatment trial. Lancet 2008; 372: 375-82. PubMed
  38. Lopez-Olivo MA, Siddhanamatha HR, Shea B, et al. Methotrexate for treating rheumatoid arthritis. Cochrane Database Syst Rev. 2014;6:CD000957. doi: 10.1002/14651858.CD000957.pub2 DOI
  39. Shea B, Swinden MV, Tanjong Ghogomu E, et al. Folic acid and folinic acid for reducing side effects in patients receiving methotrexate for rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013, Issue 5. Art. No.: CD000951. DOI: 10.1002/14651858.CD000951.pub2 DOI
  40. Olsen NJ, Stein CM. New drugs for rheumatoid arthritis. N Engl J Med 2004; 350: 2167-79. PubMed
  41. Scott DL. Leflunomide improves quality of life in Rheumatoid Arthritis. Scand J Rheumatol 1999; suppl.112:23-9. www.ncbi.nlm.nih.gov
  42. Suarez-Almazor ME, Belseck E, Shea B, Homik J, Wells GA, Tugwell P. Antimalarials for treating rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2000, Issue 4. Art. No.: CD000959. DOI: 10.1002/14651858.CD000959. DOI
  43. Kirwan JR, Bijlsma JWJ, Boers M, Shea B. Effects of glucocorticoids on radiological progression in rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2007, Issue 1. Art. No.: CD006356. DOI: 10.1002/14651858.CD006356. DOI
  44. Dachverband Osteologie e. V. (DVO). Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose. Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e. V. Stand 2017. www.dv-osteologie.org
  45. Leumbruno JP, Einarson TR, Keystone EC. The safety of anti-tumour necrosis factor treatments in rheumatoid arthritis: meta and exposure-adjusted pooled analyses of serious adverse events. Ann Rheum Dis 2009; 68: 1136-45. PubMed
  46. Singh JA, Cameron C, Noorbaloochi S, et al. Risk of serious infection in biological treatment of patients with rheumatoid arthritis: a systematic review and meta-analysis. Lancet 2015. doi: 10.1016/S0140-6736(14)61704-9. DOI
  47. Ramiro S, Sepriano A, Chatzidionysiou K, et al. Safety of synthetic and biological DMARDs: a systematic literature review informing the 2016 update of the EULAR recommendations for management of rheumatoid arthritis. Ann Rheum Dis 2017; 76(6): 1101-1136. pmid:28298374 PubMed
  48. Førre Ø, Haugen M, Hassfeldt WG. New treatment possibilities in rheumatoid arthritis. Scand J Rheumatol 2000;29:73-84. PubMed
  49. Michaud TLRho YHShamliyan TKuntz KMChoi HK. The comparative safety of tumor necrosis factor inhibitors in rheumatoid arthritis: a meta-analysis update of 44 trials. Am J Med. 2014 Dec;127(12):1208-32 . doi:10.1016/j.amjmed.2014.06.012 DOI
  50. Askling J, Fahrbach K, Nordstrom B, et al. Cancer risk with tumor necrosis factor alpha (TNF) inhibitors: meta-analysis of randomized controlled trials of adalimumab, etanercept, and infliximab using patient level data. Pharmacoepidemiol Drug Saf 2011; 20:119-30. PubMed
  51. Diel R, Hauer B, Loddenkemper R, et al. Empfehlungen für das Tuberkulosescreening vor Gabe von TNF-α-Inhibitoren bei rheumatischen Erkrankungen. Pneumologie 2009; 63: 329-334. doi:10.1055/s-0029-1214673 DOI
  52. Lethaby A, Lopez-Olivo MA, Maxwell LJ, Burls A, Tugwell P, Wells GA. Etanercept for the treatment of rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013, Issue 5. Art. No.: CD004525. DOI: 10.1002/14651858.CD004525.pub2. DOI
  53. Paul Emery, Mohammed Hammoudeh, Oliver FitzGerald, et al. Sustained Remission with Etanercept Tapering in Early Rheumatoid Arthritis. NJEM 2014; 371: 1781-92. doi:10.1056/NEJMoa1316133 DOI
  54. Weinblatt ME, Westhovens R, Mendelsohn AM, et al. Radiographic benefit and maintenance of clinical benefit with intravenous golimumab therapy in patients with active rheumatoid arthritis despite methotrexate therapy: results up to 1 year of the phase 3, randomised, multicentre, double blind, placebo controlled GO-FURTHER trial. Ann Rheum Dis 2013 Sep 3 www.ncbi.nlm.nih.gov
  55. Smolen JS, Emery P, Fleischmann R, et al. Adjustment of therapy in rheumatoid arthritits on the basis of achievement of stable low disease activity with adalimumab plus methotrexate og methotrexate alone, the randomised controlled OPTIMA trial. Lancet 2013. doi:10.1016/S0140-6736(13)61751-1 DOI
  56. Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie. Empfehlungen zum Einsatz von Abatacept bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Stand 2015. dgrh.de
  57. Arznei-Telegramm: Nebenwirkungen. TOCILIZUMAB (ROACTEMRA): SCHWERE LEBERSCHÄDIGUNG. a-t 7/2019b. www.arznei-telegramm.de
  58. Nuki G, Breshnihan B, Bear MB, McCabe D. Long-term safety and maintenance of clinical improvement following treatment with anakinra (recombinant human interleukin-1 receptor antagonist) in patients with rheumatoid arthritis: extension phase of a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Arthritis Rheum 2002; 46: 2838-46. PubMed
  59. Lopez-Olivo MA, Amezaga Urruela M, McGahan L, Pollono EN, Suarez-Almazor ME. Rituximab for rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Issue 1. Art. No.: CD007356. DOI: 10.1002/14651858.CD007356.pub2 DOI
  60. Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie. Empfehlungen zum Einsatz von Rituximab bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Stand 2014. dgrh.de
  61. Emery P, Deodhar A, Rigby WF, et al. Efficacy and safety of different doses and retreatment of rituximab: A randomised, placebo-controlled trial in patients who are biological naive with active rheumatoid arthritis and an inadequate response to methotrexate (study evaluating rituximab's efficacy in mtx inadequate responders (serene)). Ann Rheum Dis 2010; 69: 1629-35. PubMed
  62. Perrot S, Javier RM, Marty M, Le Jeunne C, Laroche F; CEDR (Cercle d'Etude de la Douleur en Rhumatologie France), French Rheumatological Society, Pain Study Section. Is there any evidence to support the use of anti-depressants in painful rheumatological conditions? Systematic review of pharmacological and clinical studies. Rheumatology 2008; 47: 1117-23. Rheumatology
  63. Hurkmans E, van der Giesen FJ, Vliet Vlieland TPM, Schoones J, Van den Ende ECHM. Dynamic exercise programs (aerobic capacity and/or muscle strength training) in patients with rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 4. Art. No.: CD006853. DOI: 10.1002/14651858.CD006853.pub2. DOI
  64. Brodin N, Eurenius E, Jensen I, et al. Coaching patients with early rheumatoid arthritis to healthy physical activity. Arthritis Rheum 2008; 59: 325-31. PubMed
  65. Baillet A, Payraud E, Niderprim VA, et al. A dynamic exercise programme to improve patients' disability in rheumatoid arthritis: a prospective randomized controlled trial. Rheumatology (Oxford) 2009; 48: 410-15. PubMed
  66. Durcan L, Wilson F, Cunnane G. The Effect of Exercise on Sleep and Fatigue in Rheumatoid Arthritis: A Randomized Controlled Study. J Rheumatol. 2014 Aug 15. pii: jrheum.131282 www.ncbi.nlm.nih.gov
  67. Rongen-van Dartel SA, Repping-Wuts H, Flendrie M, et al. Effect of Aerobic Exercise Training on Fatigue in Rheumatoid Arthritis: A Meta-Analysis. Arthritis Care Res (Hoboken) 2015; 67: 1054-62. doi:10.1002/acr.22561 DOI
  68. Stolt P, et al. Quantification of the influence of cigarette smoking on rheumatoid arthritis: results from a population based case-control study, using incident cases. Ann Rheum Dis 2003; 62: 835-41. PubMed
  69. Westhoff G, Rau R, Zink A. Rheumatoid arthritis patients who smoke have a higher need for DMARDs and feel worse, but they do not have more joint damage than non-smokers of the same serological group. Rheumatology 2008; 47: 849-54. Rheumatology
  70. Mattey DL, Brownfield A, Dawes PT. Relationship between pack-year history of smoking and response to tumor necrosis factor antagonists in patients with rheumatoid arthritis. J Rheumatol 2009; 36: 1180-7. PubMed
  71. Gonzalez A, Maradit Kremers H, Crowson CS, et al. Do cardiovascular risk factors confer the same risk for cardiovascular outcomes in rheumatoid arthritis patients as in non-rheumatoid arthritis patients?. Ann Rheum Dis 2008; 67: 64-9. PubMed
  72. Riemsma RP, Kirwan JR, Taal E, Rasker HJJ. Patient education for adults with rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2003, Issue 2. Art. No.: CD003688. DOI: 10.1002/14651858.CD003688 DOI
  73. Welch V, Brosseau L, Casimiro L, Judd M, Shea B, Tugwell P, Wells GA. Thermotherapy for treating rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2002, Issue 2. Art. No.: CD002826. DOI: 10.1002/14651858.CD002826. The Cochrane Library
  74. Egan M, Brosseau L, Farmer M, Ouimet MA, Rees S, Tugwell P, Wells GA. Splints and Orthosis for treating rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2001, Issue 4. Art. No.: CD004018. DOI: 10.1002/14651858.CD004018 DOI
  75. Goldacker S, Gause A, Warnatz K. Impfung bei erwachsenen Patienten mit chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Z Rheumatol 2013; 72: 690-704. doi:10.1007/s00393-013-1155-4 DOI
  76. Cameron M, Gagnier JJ, Chrubasik S. Herbal therapy for treating rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 2. Art. No.: CD002948. DOI: 10.1002/14651858.CD002948.pub2 DOI
  77. Lindhardsen J, Ahlehoff O, Gislason GH, et al. The risk of myocardial infarction in rheumatoid arthritis and diabetes mellitus: a Danish nationwide cohort study. Ann Rheum Dis 2011; 70: 929-34. PubMed
  78. Roubille C, Richer V, Starnino T, et al. The effects of tumour necrosis factor inhibitors, methotrexate, non-steroidal anti-inflammatory drugs and corticosteroids on cardiovascular events in rheumatoid arthritis, psoriasis and psoriatic arthritis: a systematic review and meta-analysis. Ann Rheum Dis. 2015; 74: 480-9. doi: 10.1136/annrheumdis-2014-206624 DOI
  79. Rubbert-Roth A, Bittenbring J, Assmann G. Lymphome bei rheumatischen Erkrankungen. Z Rheumatol 2017; 76: 46-56. doi:10.1007/s00393-017-0383-4 DOI
  80. Turesson C, O'Fallon WM, Crowson CS, et al. Extra-articular disease manifestations in rheumatoid arthritis: incidence trends and risk factors over 46 years. Ann Rheum Dis 2003; 62:722-7. PubMed
  81. Chung CP, Sokka T, Arbogast PG, Pincus T. Work disability in early rheumatoid arthritis: higher rates but better clinical status in Finland compared with the US. Ann Rheum Dis. 2006; 65: 1653-7. PubMed
  82. Reinhold-Keller E. Rheumatoide Arthritis (RA): Frühe Diagnose und Therapie sind entscheidend. Arzneiverordnung in der Praxis 2016; 43: 137-143. www.akdae.de
  83. Meune C, Touze E, Trinquart L, et al. Trends in cardiovascular mortality in patients with rheumatoid arthritis over 50 years: a systematic review and meta-analysis of cohort studies. Rheumatology 2009; 48: 1309-13. www.ncbi.nlm.nih.gov
  84. Anderson J, Liron C, Yazdany J, et al. Rheumatoid Arthritis Disease Activity Measures: American College of Rheumatology Recommendations for Use in Clinical Practice. Arthritis Care & Research 640-647; 64: 2012. doi:10.1002/acr.21649 DOI