Biopsie der Arteria temporalis zum Nachweis von Riesenzellarteriitis

Allgemeine Informationen

  • Die Biopsie der Arteria temporalis superficialis ist der diagnostische Goldstandard zum Nachweis einer Riesenzellarteriitis (RZA), früher bezeichnet als Arteriitis temporalis, Arteriitis cranialis, Morbus Horton.1
  • RZA ist eine Großgefäßvaskulitis, die die Aorta und ihre großen Arterienäste häufiger als andere Vaskulitiden betrifft, vorzugsweise Äste der Arteria carotis und der Arteria vertebralis.
  • Kleinere Gefäße können auch betroffen sein, z. B. Arteria ophthalmica, ihre extraparenchymalen Äste und kleine ziliare Arterien.2
  • Die Hauptsymptome sind Kopfschmerzen, Sehstörungen und eine Claudicatio masseterica.
  • Die Veränderungen in den Arterien sind oft segmental verbreitet und treten häufig in Bereichen mit normalen Abschnitten auf. Es ist daher notwendig, dass die Biopsie ein längeres Stück der Arterie umfasst.

Indikationen

Kontraindikationen

Verfahren

Komplikationen

Bewertung

Therapie der Riesenzellarteriitis

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