Frühgeburt

Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Kind vor Ablauf von 37 Schwangerschaftswochen geboren wird. Bei Einsetzen der Wehen, bei Abgang von Fruchtwasser oder wenn Verdacht auf einen verkürzten Gebärmutterhals und/oder einen geweiteten Muttermund gestellt wird, besteht der Verdacht, dass eine Frühgeburt droht.

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Was ist eine Frühgeburt?

Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Kind vor Ablauf von 37 Schwangerschaftswochen (37+0 SSW) geboren wird. Bei Einsetzen der Wehen, beim Platzen der Fruchtblase oder wenn Hebamme oder Arzt einen verkürzten Gebärmutterhals und einen geweiteten Muttermund feststellen, besteht der Verdacht, dass eine Frühgeburt droht.

Die Schwangere spürt den Beginn des Geburtsvorgangs, wenn die Wehen stärker werden und regelmäßig kommen. Fruchtwasserabgang ist ein Zeichen dafür, dass die Geburt losgeht. Schmerzen im Rücken und Druck im Unterleib sind ebenfalls charakteristische Anzeichen.

Fünf bis sieben Prozent aller lebend geborenen Kinder werden zu früh geboren. Der Anteil der zu früh geborenen Kinder ist in den letzten Jahren leicht gestiegen.

Ursache

Als eine mögliche Ursache kommt das Platzen der Fruchtblase infrage. Dadurch wird oftmals der Geburtsvorgang ausgelöst. Das Platzen der Eihäute kann auf eine Entzündung in der Fruchthülle (Amnioninfekt), einen geschwächten Gebärmutterhals (Cervixinsuffizient), vorzeitige Wehentätigkeit oder eine starke Weitung der Gebärmutter zurückzuführen sein. Eine solche übermäßige Weitung ist charakteristisch für Zwillingsschwangerschaften oder bei einer großen Fruchtwassermenge (Polyhydramnion). Es kann auch spontan ohne Anzeichen zu einer Frühgeburt kommen. Unterschiedliche Prozesse können in diesem Fall die Geburt in Gang setzen. Verantwortlich dafür sind neben Gegebenheiten in der Plazenta (Mutterkuchen) und nicht erkannten Infektionen häufig unbekannte Mechanismen.

Das Tabakkonsum das Risiko für eine Frühgeburt erhöht, ist bekannt. Andere Faktoren für ein erhöhtes Risiko sind: vorherige Frühgeburten (wahrscheinlich der wichtigste Faktor), Zwillingsschwangerschaften, Therapien gegen Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium (Konisation), Blutungen, Präklampsie (Schwangerschaftsvergiftung), Placenta previa (vorgelagerte Plazenta), vorzeitige Plazentaablösung, Alter unter 20 oder über 35 Jahren, Harnwegsinfektionen oder bakterielle Vaginose.

Therapie

Eine drohende Frühgeburt sollte möglichst aufgehalten und die Geburt so lange wie sinnvoll möglich hinaus gezögert werden, damit der Reifeprozess des Ungeborenen weiter fortschreiten kann. Insbesondere die Entwicklung der kindlichen Lunge ist von großer Bedeutung.

Meist wird die Schwangere bei einer drohenden Frühgeburt ins Krankenhaus eingewiesen. Vor der 34. Schwangerschaftswoche werden wehenhemmende Arzneimittel und Kortisonpräparate verabreicht. Das Kortisonpräparat fördert die Lungenreifung des Ungeborenen. Einer möglicherweise vorliegende Infektion kann mittels eines Antibiotikums behandelt werden.

Prognose

Die Untergrenze für ein Überleben wird in Deutschland bei der vollendeten 22 Schwangerschaftswoche angesehen. Komplikationen sind häufiger, je früher eine Schwangerschaft endet. Typische Komplikationen bei Frühgeborenen sind Sauerstoffmangel während der Geburt, Hirnblutungen und unzureichende Lungenreife, die häufig ein Syndrom mit Lungenversagen (Atemnotsyndrom) nach sich zieht. Frühgeborene Kinder werden häufiger krank und sind anfälliger für Infektionen. Da bei diesen Kindern die Leber noch nicht voll ausgereift und funktionsfähig ist, tritt häufig Gelbsucht auf. Auch eine abweichende Kindslage wird häufig selten beobachtet und kann zu Komplikationen unter der Geburt führen. Bei Extremfrühgeborenen stellen Schäden des Nervensystems und Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit des Gehirns die bedeutsamsten Risiken dar. Jeder Zweite der überlebenden Frühgeborenen mit einem Schwangerschaftsalter von 24. vollendeten Wochen benötigt in der Schule spezielle Hilfen.

Der Bereich von der 22. bis zur 24. Schwangerschaftswoche ist als besonders kritisch anzusehen, da die Überlebenschancen und insbesondere die Chance auf ein Leben ohne Behinderung gering sind, wobei über die Langzeitkomplikationen extrem Frühgeborener noch wenig bekannt ist. Die Entscheidung für oder gegen die Maximalversorgung von extrem Frühgeborenen muss nach ausführlicher Beratung in entsprechend qualifizierten Perinatalzentren gefällt werden. Eine Aufklärung über die hohen Risiken und die Erläuterung der möglichen Vorgehensweisen - Maximalversorgung gegenüber der palliativen Therapie- muss im ärztlichen Gespräch erfolgen. In die Enscheidung fließen die elterlichen Wertvorstellungen ein.

Bei Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1000 g wird die Prognose stark durch verschiedene Faktoren bestimmt. Eine bessere Prognose haben Einlinge, Mädchen, Kinder mit abgeschlossener Lungenreifebehandlung und die Geburt in einem Perinatalzentrum der Maximalversorgung mit einer hohen Rate an Frühgeburten. Eine schlechtere Prognose haben Kinder mit Infektionen, Mehrlinge, Jungen, Kinder mit einer fehlenden abgeschlossenen Lungenreifebehandlung und die Geburt in einem Krankenhaus ohne entsprechende Erfahrung in der Maximalversorgung extrem Frühgeborener.

Bei einem Schwangerschaftsalter von 23 vollendeten Schwangerschaftswochen liegt die Prognose für das Überleben eines Mehrlingsjungen ohne Lungenreifung und einem Geburtsgewicht von 420 g bei nur 10% bzw. für ein behinderungsfreies Überleben bei nur 2%. Demgegenüber hat ein Einlings-Mädchen nach abgeschlossener Lungenreife mit einem Geburtsgewicht von 850 g eine 80%ige Überlebenschance und eine 50%ige Chance für ein für ein Überleben ohne Behinderung.

In Deutschland lagen im Jahr 2012 die Überlebensraten für Frühgeborene < 26 Schwangerschaftswochen und < 1000 g Geburtsgewicht bei insgesamt 67,7%, für Frühgeborene mit einem Schwangerschaftsalter von 22 Wochen bei 23,2% und von Frühgeborenen mit einem Schwangerschaftsalter von 24 vollendeten Wochen bei 75,2% (Angaben laut AQUA Institut). Über 75 % der Kinder mit einem Geburtsgewicht zwischen 750 und 1000 g (entsprechend etwa 25 bis 27 Schwangerschaftswochen) überleben.

Die Überlebenschancen steigen und die Komplikationen treten seltener auf, je weiter die Schwangerschaft fortschreitet. Mit der abgeschlossenen 34 Schwangerschaftswoche ist die kindliche Lungenreife weitestgehend abgeschlossen und somit eine große Hürde genommen.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Julia Trifyllis, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Köln
  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Frühgeburt. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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