Wochenbettdepression

Die Wochenbettdepression ist die häufigste Komplikation im Zusammenhang mit Entbindungen. Es handelt sich hierbei um eine Form der depressiven Störung, die in 70 % der Fälle ein bis zwei Wochen nach der Geburt auftritt, die aber auch noch bis zu einem Jahr nach der Entbindung auftreten kann.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist eine Wochenbettdepression?

Der Zustand reicht von leichter Niedergeschlagenheit bis hin zu einer schwerwiegenden Depression. Die Kriterien für die Diagnose Wochenbettdepression (postpartale oder peripartale Depression) sind erfüllt, wenn die Symptome mindestens zwei Wochen lang täglich empfunden werden.

Wochenbettdepression ist eigentlich ein Sammelbegriff für Depressionen während oder nach der Schwangerschaft. Etwa ein Drittel aller Depressionen nach der Geburt beginnt neueren Daten zufolge bereits während der Schwangerschaft. Ein Zusammenhang zwischen einer depressiven Episode und der Entbindung gilt dann als gegeben, wenn die Episode weniger als vier Wochen nach der Entbindung beginnt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Frauen bis mindestens sechs Monate nach der Entbindung ein erhöhtes Risiko tragen, an einer Depression zu erkranken. Die Symptome ähneln den typischen Symptomen einer Depression: Niedergeschlagenheit, Weinen, Unvermögen, sich über Dinge zu freuen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Essstörungen, Suizidgedanken, wiederkehrende Gedanken an den Tod.

Ca. 10-20% der Mütter, aber auch 4% der Väter leiden an Wochenbettdepressionen. Genauere Zahlen zum Vorkommen liegen nicht vor. Es ist anzunehmen, dass die Erkrankung häufig gar nicht diagnostiziert wird. Sehr junge Mütter haben ein höheres Risiko für das Auftreten einer Wochenbettdepression.

Ursache

Die Ursache ist unbekannt. Forscher vermuten, dass der rasche Abfall des Hormonspiegels nach der Geburt bei besonders empfänglichen Frauen zur Entwicklung einer Depression beiträgt. Andere Faktoren, die möglicherweise eine Rolle spielen, sind belastende Lebensereignisse, frühere depressive Episoden (die nicht notwendigerweise im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt stehen müssen), mangelnde soziale Unterstützung, ein schwieriges Partnerschaftsverhältnis und Veranlagung. Das Ausbildungsniveau der Betroffenen, das Geschlecht des Kindes oder die Entbindungsmethode sind nicht ausschlaggebend für das Risiko; auch ob die Frau stillt oder ob die Schwangerschaft geplant war, ist anscheinend ohne Bedeutung.

Diagnostik

Die Erkrankung darf nicht mit der gewöhnlichen Niedergeschlagenheit verwechselt werden, die bei vielen Müttern während der ersten Tage nach der Geburt vorübergehend auftritt: dem „Baby-Blues“.

  • Der "Baby-Blues" äußert sich durch Weinen, Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Angst und Verwirrung.
  • Etwa vier Tage nach der Entbindung erreicht der "Baby-Blues" seinen Höhepunkt. Er wird bei 40 bis 80 % der frischentbundenen Frauen beobachtet und klingt nach etwa ein bis zwei Wochen wieder ab.
  • Bei dieser Art von Niedergeschlagenheit kann die Frau alle ihre Aufgaben wie gewohnt wahrnehmen.

War die Betroffene niedergeschlagen oder hat während der vergangenen zwei Wochen ein vermindertes Interesse oder verminderte Freude an unterschiedlichen Aktivitäten während der meisten Zeit des Tages gezeigt? Wenn sie diese Fragen mit Ja beantwortet, liegt der Verdacht einer Depression sehr nahe. Angst tritt häufig in den Vordergrund, insbesondere auch Unruhe und Zwangsgedanken, die das Kind betreffen.

Hindert die Depression die Frau daran, ihrer Arbeit nachzugehen, sich zu Hause um Dinge zu kümmern oder fühlt sie sich im Umgang mit anderen Menschen beeinträchtigt? Die Antwort auf diese Frage ist ein Hinweis auf den Schweregrad.

Schlafstörungen sind ein häufiges Symptom bei Depressionen. Leidet die Mutter nach der Geburt anhaltend an Schlafstörungen, kann dies den Verdacht auf eine zugrundeliegende Depression erhärten. Andererseits sind deprimiert wirkende Frauen möglicherweise auch einfach nur müde, da sie aufgrund der Verantwortung und durchgemachter Nächte an einem gravierenden Schlafmangel leiden. Wenn die Betroffene im Hinblick auf ihre Verantwortung für das Kind oder die Kinder entlastet wird und sie die Möglichkeit hat, sich zu erholen, kann sich ihr Zustand rasch bessern.

Mithilfe eines Fragebogens kann die Betroffene selbst eine Einschätzung vornehmen, eine endgültige Diagnose sollte jedoch durch den Arzt gestellt werden.

Therapie

Ziel der Therapie ist eine rasche Normalisierung der Gemütslage und die Vorbeugung eines Rückfalls sowie die Verbesserung der Mutter-Kind-Beziehung.

Leichte bis mäßige Depression

Bei einer leichten Depression sollten Behandlungsmaßnahmen in Form von Entlastung und Beistand unmittelbar erfolgen, beispielsweise durch unterstützende Gespräche mit Familienangehörigen oder Pflegepersonal. Nach zwei bis vier Wochen sollte ein Termin zur Nachkontrolle vereinbart werden. Diese Maßnahmen können auch ohne sichere Diagnose getroffen werden und sollten ärztlich begleitet werden, um mögliche Veränderungen im Schweregrad beurteilen zu können. Bei leichten Depressionen wird in der Regel keine medikamentöse Behandlung empfohlen.

Schwerwiegende Wochenbettdepression

Bei Suizidgedanken oder wenn sich bei der Betroffenen Gedanken aufdrängen, dem Kind Schaden zuzufügen, ist sofortige psychiatrische Hilfe erforderlich. Auch wenn die Frau nicht in der Lage ist, sich um sich selbst oder das Kind zu kümmern, braucht sie Hilfe. Ausgehend von einer Beurteilung der Gesamtsituation mit Berücksichtigung des aktuellen Zustandes, des sozialen Netzwerkes der Betroffenen und dem Zugang zu lokalen Hilfsangeboten wird über eine mögliche Krankenhausaufnahme entschieden. Berichten zufolge kann sich die gemeinsame stationäre Aufnahme von Mutter und Kind positiv auf deren Verhältnis auswirken. Häufig ist eine Behandlung der Erkrankung mit Arzneimitteln gegen Depressionen (Antidepressiva) unerlässlich.

Stillen

Alle gegen Depressionen gerichteten Arzneimittel gehen in die Muttermilch über. Bei Einnahme der geringsten wirksamen Dosis und wenn keine Anzeichen von Auswirkungen auf das Kind vorliegen, kann das Stillen unter engmaschiger Kontrolle des Kindes erwogen werden. Der Arzt berät die Patientin diesbezüglich.

Verlauf

Die durchschnittliche Dauer einer unbehandelten Wochenbettdepression betrug laut einer wissenschaftlichen Studie sieben Monate. In einer anderen Studie beobachteten die Forscher, dass die meisten Episoden innerhalb von drei bis sechs Monaten von alleine abklangen. Darüber hinaus stellten sie fest, dass etwa eine von vier Müttern mit Wochenbettdepression am ersten Geburtstag des Kindes noch unter Symptomen litt.

Bei einer schwerwiegenden Depression und bei wiederholt auftretenden Depressionen ist es wichtig, dass eine gute Nachkontrolle durch fachkundiges ärztliches Personal mit psychiatrischer Ausbildung erfolgt.

Risiken bei einer späteren Schwangerschaft

Trat in der Vergangenheit eine schwerwiegende Wochenbettdepression auf, besteht ein Risiko von etwa 25 %, dass während oder nach einer weiteren Schwangerschaft erneut eine Depression auftritt. Eine gute Nachsorge, engmaschige Kontrollen und Beistand während der Schwangerschaft und den ersten Monaten nach der Entbindung sind daher unerlässlich.

Weiterführende Informationen

  • Depression
  • Fragebogen zur Erkennung einer Depression
  • Peripartale Depression – Informationen für ärztliches Personal

Patientinnenselbsthilfe

Autoren

  • Julia Trifyllis, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Köln
  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Peripartale Depression. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. Unipolare Depression. AWMF-Register-Nr.: nvl-005. Stand 2015 www.awmf.org
  2. Wisner KL, Parry BL, Piontek CM. Postpartum depression. N Engl J Med 2002; 347: 194-9. PubMed
  3. Langan RC, Goodbred AJ. Identification and management of peripartum depression. Am Fam Physician. 2016 May 15;93(10):852-858 PubMed
  4. Brockington I. Postpartum psychiatric disorders. Lancet 2004; 363: 303-10. PubMed
  5. Palladino CL, Singh V, Campbell J, Flynn H, Gold KJ. Homicide and suicide during the perinatal period: findings from the National Violent Death Reporting System. Obstet Gynecol 2011; 118(5): 1056-63. pmid:22015873 PubMed
  6. Wisner Kl, Peindl KS, Hanusa BH. Symptomatology of affective and psychotic illnesses related to childbearing. J Affect Disord 1994; 30: 77-87. PubMed
  7. O'Hara MW, Swain AM. Rates and risk of postpartum depression: a meta analysis. Int Rev Psychiatry 1996; 8: 37-54. PubMed
  8. Cox JL, Murray D, Chapman G. A controlled study of the onset, duration and prevalence of postnatal depression. Br J Psychiatry 1993; 163: 27-31. British Journal of Psychiatry
  9. Hirst KP, Moutier CY. Postpartum major depression. Am Fam Physician 2010; 82: 926-33. American Family Physician
  10. MMWR. Prevalence of Self-Reported Postpartum Depressive Symptoms-17 States, 2004-2005. JAMA 2008. 19: 2268-70.
  11. Kumar R. Postnatal mental illness: a transcultural perspective. Soc Psychiatry Psychiatr Epidemiol 1994; 29: 250-64. PubMed
  12. Eberhard-Gran M, Tambs K, Opjordsmoen S, Skrondal A, Eskild A. Depression during pregnancy and after delivery: A repeated measurement study. J Psychosom Obstet Gynecol 2004; 25: 15-21. PubMed
  13. Lancaster CA, Gold KJ, Flynn HA, Yoo H, Marcus SM, Davis MM. Risk factors for depressive symptoms during pregnancy: a systematic review. Am J Obstet Gynecol 2010 Jan; 202(1): 5-14. pmid:20096252 PubMed
  14. Swendsen JD, Mazure CM. Life stress as a risk factor for pastpartum depression: current research and methodological issues. Clin Psychol Sci Pract 2000; 7: 17-31. PubMed
  15. O'Hara MW, Swain AM. Rates and risks of postpartum depression: a meta-analysis. Int Rev Psychiatry 1996; 8: 37-54. PubMed
  16. Beck CT. A meta-analysis of predictors of postpartum depression. Nurs Res 1996; 45: 297-303. PubMed
  17. Wilson LM, Reid AJ, Midmer DK, et al. Antenatal psychosocial risk factors associated with adverse postnatal family outcomes. CMAJ 1996; 154: 785-99. Canadian Medical Association Journal
  18. Ludermir AB, Lewis G, Valongueiro SA et al. Violence against women by their intimate partner during pregnancy and postnatal depression: a prospective cohort study. Lancet 2010; 376: 903-10. PubMed
  19. Wisner KL, Stowe ZN. Psychobiology of postpartum mood disorders. Semin Reprod Endocrinol 1997; 15: 77-89. PubMed
  20. Bjørk MH, Veiby G, Reiter SC, et al. Depression and anxiety in women with epilepsy during pregnancy and after delivery: A prospective population-based cohort study on frequency, risk factors, medication, and prognosis. Epilepsia 2015; 56: 28-39. doi:10.1111/epi.12884 DOI
  21. Ferber SG, Granot M, Zimmer EZ. Catastrophizing labor pain compromises later maternity adjustments. Am J Obstet Gynecol 2005; 192: 826-31. PubMed
  22. Roy-Byrne PP. Postpartum blues and unipolar depression: Epidemiology, clinical features, assessment, and diagnosis. UpTpDate, sist oppdatert Juli 2014 www.uptodate.com
  23. Paulden M, Palmer S, Hewitt C, et al. Screening for postnatal depression in primary care: cost effectiveness analysis. BMJ 2010; 340: b5203. BMJ (DOI)
  24. Stewart DE. Psychiatric admission of mentally ill mothers with their infants. Can J Psychiatry 1989; 34: 34 - 8. PubMed
  25. Mavrogiorgou P, Brüne M, Juckel G. Ärztlich-therapeutisches Vorgehen bei psychiatrischen Notfällen. Deutsches Ärzteblatt 2011; 108 (13): 222-230. www.aerzteblatt.de
  26. Musters C, McDonald E, Jones I. Management of postnatal depression. BMJ 2008; 337: a736. PubMed
  27. Huybrechts KF, Palmsten K, Avorn J, et al. Antidepressant Use in Pregnancy and the Risk of Cardiac Defects. N Engl J Med 2014; 370: 2397-407. doi:10.1056/NEJMoa1312828 DOI
  28. Furu K, Kieler H, Haglund B, et al. Selective serotonin reuptake inhibitors and venlafaxine in early pregnancy and risk of birth defects: population based cohort study and sibling design. BMJ 2015. doi:http://dx.doi.org/10.1136/bmj.h1798
  29. Lund N, Pedersen LH, Henriksen TB. Selective serotonin reuptake inhibitor exposure in utero and pregnancy outcomes. Arch Pediatr Adolesc Med 2009; 163: 949-54. PubMed
  30. Wisner KL, Perel JM, Peindl KS, Findling RL, Hanusa BH. Effects of the postpartum period on nortriptyline pharmocokinetics. Psychcopharmacol Bull 1997; 33: 243-8. PubMed
  31. Stewart DE, Vigod S. Postpartum Depression. N Engl J Med 2016 Dec 1; 375(22): 2177-2186. pmid:27959754 PubMed
  32. Spigset O, Hägg S. Excretion of psychotropic drugs into breast milk. CNS Drugs 1998; 9: 111 - 34. PubMed
  33. Gregoire AJP, Kumar R, Everitt B, et al. Transdermal oestrogen for treatment of severe postnatal depression. Lancet 1996; 347: 930-3. PubMed
  34. Lee A, Minhas R, Ito S. Safety of St. John's wort during breast-feeding. Clin Pharmacol Ther 2000; 67: 130. PubMed
  35. McCurdy AP, Boulé NG, Sivak A, Davenport MH. Effects of Exercise on Mild-to-Moderate Depressive Symptoms in the Postpartum Period: A Meta-analysis. Obstet Gynecol 2017 Jun; 129(6): 087-1097. pmid:28486363 PubMed
  36. O´Hara MW, Stuart S, Gorman LL, Wenzel A. Efficacy of interpersonal psychotherapy for postpartum depression. Arch Gen Psychiatry 2000; 57: 1039 - 45. PubMed
  37. Leiknes KA, Cooke MJ, Jarosch-von Schweder L, Harboe I, Høie B. Electroconvulsive therapy during pregnancy: a systematic review of case studies. Archives of Women's Mental Health, November 2013.
  38. Wisner KL, Perel JM, Peindl KS, Hanusa BH et al. Prevention of postpartum depression: a pilot randomized clinical trial. Am J Clin Psychiatry 2004; 161: 1290-2. PubMed
  39. Gamble J, Creedy D, Moyle W, Webster J, McAllister M, Dickson P. Effectiveness of a counseling intervention after traumatic childbirth: A randomized trial. Birth 2005; 32: 11-19. PubMed
  40. Glavin K, Smith L, Sørum R, Ellefsen B. Redesigned community postpartum care to prevent and treat postpartum depression in women - a one-year follow-up study. J Clin Nurs 2010; : PMID: 20726926. PubMed
  41. Dennis CL, Dowswell T. Psychosocial and psychological interventions for preventing postpartum depression. Cochrane Database Syst Rev 2013 Feb 28; 2: CD001134. Cochrane (DOI)
  42. Dennis C-L, Hodnett E, Reisman HM, et al. Effect of peer support on prevention of postnatal depression among high risk women: multisite randomised controlled trial. BMJ 2009; 338: a3064. BMJ (DOI)
  43. Miller BJ, Murray L, Beckmann MM, et al. Dietary supplements for preventing postnatal depression. Cochrane Database Syst Rev. 2013; 10:CD009104. (Review) PMID: 24158923 PubMed
  44. O'Hara MW, Stuart S, Gorman LL, Wenzel A. Efficacy of interpersonal psychotherapy for postpartum depression. Arch Gen Psychiatry 2000; 57: 1039-45. PubMed
  45. Cooper PJ, Murray L. Course and recurrence of postnatal depression. Evidence for the specificity of the diagnostic concept. Br J Psychiatry 1995; 166: 191-5. British Journal of Psychiatry
  46. Kumar R, Robson KM. A prospective study of emotional disorders in childbearing women. Br J Psychiatry 1984; 144: 35-47. British Journal of Psychiatry
  47. Murray L, Cooper PJ. The impact of postpartum depression on child development. Int Rev Psychiatry 1996; 8: 55-63. PubMed
  48. Carter AS, Garrity-Rokous EF, Chazan-Cohen R, et al. Maternal depression and comorbidity: Predicting early parenting, attachment security, and toddler social-emotional problems and competencies. J Am Acad Child Adolesc Psychiatry 2001; 40: 18-26. PubMed
  49. Hay DF, Pawlby S, Sharp D, et al. Intellectual problems shown by 11-year-old children whose mothers had postnatal depression. J Child Psychol Psychiatry 2001; 42: 871-89. PubMed
  50. Appleby L. Suicide during pregnancy and in the first postnatal year. BMJ 1991; 302: 137-40. British Medical Journal
  51. American Psychiatric Association. Guidelines for the treatment of patients with major depressive disorder (revision). Am J Psychiatry 2000; 157 (Suppl): 1-45.
  52. Molyneaux E, Howard LM, McGeown HR, Karia AM, Trevillion K. Antidepressant treatment for postnatal depression. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 9. Art. No.: CD002018. DOI: 10.1002/14651858.CD002018.pub2. DOI
  53. Molyneaux E, Trevillion K, Howard LM. Antidepressant treatment for postnatal depression. JAMA. 2015;313(19):1965-1966. doi:10.1001/jama.2015.2276. DOI