Diabetes, präexistenter in der Schwangerschaft

Zusammenfassung

  • Definition:Von Diabetes mellitus in der Schwangerschaft sind Frauen betroffen, bei denen bereits ein Typ-1- oder Typ-2-Diabetes bekannt ist; davon abzugrenzen ist ein Gestationsdiabetes, der erstmalig in der Schwangerschaft auftritt.
  • Häufigkeit:Der Anteil der Diabetikerinnen (Typ 1 und 2) an allen Schwangeren liegt mit leicht steigender Tendenz bei 0,76 %.
  • Symptome:Hypo- und Hyperglykämiesymptome können wie entsprechend außerhalb der Schwangerschaft auftreten. Ein Schwangerschaftserbrechen erschwert die Blutzuckerregulation insbesondere in der Frühschwangerschaft.
  • Befunde:Ein striktes Blutzuckermonitoring ist wichtig, Bz und HbA1c sollten regelmäßig kontrolliert werden.
  • Diagnostik: Präkonzeptionell bekannter Diabetes mellitus.
  • Therapie:Frauen mit Typ-1-Diabetes müssen ihre Insulintherapie optimieren. Frauen mit Typ-2-Diabetes, die bisher mit oralen Antidiabetika behandelt wurden, müssen auf Insulin umgestellt werden. Orale Antidiabetika sind in der Schwangerschaft nicht zugelassen.
  • Prognose: Eine optimale Behandlung minimiert Risiken für Mutter und Kind.

Allgemeine Informationen

  • Von einem Diabetes mellitus in der Schwangerschaft sind Frauen betroffen, bei denen bereits vorher ein Typ-1- oder Typ-2-Diabetes bekannt ist.
  • Davon abzugrenzen ist ein Gestationsdiabetes, der erstmalig in der Schwangerschaft auftritt und in der Regel mit Beendigung der Schwangerschaft verschwindet.
  • Für die Therapie und Kontrolle beim Typ-1- und beim Typ-2-Diabetes gelten einige Besonderheiten, die im Verlauf der Schwangerschaft zu beachten sind.
  • Mutter und Kind profitieren von einer strengen, möglichst normnahen Blutzuckerregulation in der Schwangerschaft.

Definition

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen