Suchterkrankung und psychische Komorbidität

Allgemeine Informationen

  • Bei Menschen mit Suchterkrankungen besteht ein 2- bis 3-mal höheres Risiko, eine behandlungsbedürftige psychische Störung zu entwickeln, als in der übrigen Bevölkerung. Ebenso ist auch bei Personen mit psychischen Störungen das Risiko einer gleichzeitigen Suchterkrankung deutlich erhöht.
  • Patienten mit entsprechenden Mehrfachdiagnosen stellen eine besondere Herausforderung für die Behandler dar. Sie weisen häufig schwerere Verläufe auf, haben eine schlechtere Prognose und eine schlechtere Compliance, was die Behandlung erschwert.
  • Es ist ein integratives Therapiemodell empfohlen, d. h. die Therapie der psychischen Erkrankung und der Suchterkrankung sollten gleichzeitig und unter enger Abstimmung der Behandler untereinander stattfinden.

Häufigkeit

Diagnostik

Diagnostik

Therapie

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen