Therapie der Alkoholabhängigkeit

Eine Alkoholsucht ist eine Krankheit, die wie jede andere Erkrankung auch eine Therapie verlangt. Beachtet man die sozialen, wirtschaftlichen wie auch gesundheitlichen Schäden, ist es von besonderer Bedeutung der betroffenen Person einen Ausweg aus der Sucht zu zeigen.

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Eine Alkoholkrankheit in den Griff zu bekommen, kann langwierig sein und bedarf der Expertise von Fachleuten, die in der Therapie von Suchtkrankheiten ausgebildet wurden. Ärzte und ärztliches Personal können sich am Besten um Patienten mit körperlichen und seelischen Problemen im Zusammenhang mit der Alkoholabhängigkeit kümmern und Medikamente verabreichen, aber auch psychotherapeutische Maßnahmen bei einer Abhängigkeit einleiten.

Eine Therapie zu Hause ohne Aufsicht durch eine ausgebildete Fachkraft kann aufgrund von Komplikationen beim Alkoholentzug im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. In der Regel kommt es bei alkoholabhängigen Patienten sechs bis acht Stunden nach starker Verringerung des Alkoholkonsums oder vollständigem Verzicht auf Alkohol zu Entzugserscheinungen.

Entgiftung (Entzug) und Rehabilitation

Die Therapie bei Alkoholabhängigkeit ist vielschichtig. In medizinischen Entgiftungs- und Rehabilitationseinrichtungen werden alkoholabhängige Patienten behandelt, die keine weitere ärztliche Überwachung benötigen. Bei der Entzugstherapie (umgangssprachlich „Entgiftung“ genannt) soll alkoholabhängigen Patienten geholfen werden, sicher mit dem Trinken aufzuhören. Es werden die Entzugserscheinungen der ersten Tage behandelt und Symptome gelindert. Auch wird dafür gesorgt, dass der Patient sich der Wichtigkeit einer langfristigen Suchttherapie klar wird. Die Rehabilitation zielt darauf ab, den Patienten zu helfen, die Krankheit zu akzeptieren, Fähigkeiten für ein Leben ohne Alkohol zu erlernen und wenn nötig langfristige Behandlungsansätze und Selbsthilfeprogramme umzusetzen. Des Weiteren sollen gleichzeitig auftretende Erkrankungen erkannt und behandelt werden.

Bei der Abstinenztherapie wird der Patient über einige Tage bei Bedarf medikamentös behandelt. Danach setzt eine langfristig ausgerichtete Suchttherapie ein.

Langfristige Rehabilitation

Vielen alkoholabhängigen Patienten kann mit einem ambulanten, langfristigen Rehabilitationsprogramm mit psychotherapeutischen Ansätzen bzw. Medikamenten geholfen werden. Diese Programme umfassen Kurse, Therapien, das Lösen von Problemen, die mit der Alkoholabhängigkeit in Verbindung stehen könnten und das Erlernen von Fähigkeiten zur langfristigen Überwindung der Abhängigkeit. Diese Fähigkeiten umfassen u. a. das Alkoholverlangen zu erkennen und ihm zu widerstehen genauso wie dem sozialen Druck zum Trinken standzuhalten. Eine gesündere Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und einer entsprechenden Schlafhygiene verhilft auch vom alten Muster abzukommen. Bekannte mit demselben Missbrauchsmuster sowie Orte und Situationen, an/in denen getrunken wird, sollten ebenfalls gemieden werden. Ein Netzwerk zur Unterstützung ist besonders wichtig genauso wie der Mut um Hilfe zu bitten. Es wird erlernt, Warnsignale vor einem Rückfall in den Alkoholkonsum zu erkennen und damit umzugehen.

Medizinische Therapie

Die Alkoholkrankheit muss von Fachärzten behandelt werden. Der Arzt spielt bei der medizinischen Stabilisierung und Erarbeitung eines Therapieansatzes eine wichtige Rolle, während andere qualifizierte Personen wie Berater, Sozialarbeiter, Familientherapeuten und andere Therapeuten und Psychologen für die anschließende Therapie verantwortlich sind. Viele Patienten werden langfristig von Ärzten betreut, da eine psychiatrische Diagnose und Langzeitmedikation bei Alkoholabhängigkeit notwendig sein können.

Stabilisierung

Alle Erkrankungen in Verbindung mit der Alkoholabhängigkeit werden von einem Arzt behandelt. Infolge der Abhängigkeit kann eine Vielzahl medizinischer und chirurgischer Komplikationen auftreten. Dies gilt auch für die Abstinenz, bei der Komplikationen entstehen können. Es gibt eine Vielzahl anderer Erkrankungen, die durch kürzlichen Alkoholkonsum, den Rausch oder infolge von Komplikationen der Abstinenz auftreten können. Es kann sich um Magen-Darm-Erkrankungen, neurologische Komplikationen, Blutarmut oder fehlende Salze im Blut, Leberschäden, Unfälle oder andere Erkrankungen wie beispielsweise die alkoholische Ketoazidose handeln.

Der Alkoholentzug kann mit Medikamenten unterstützt werden, die die Symptome lindern und Komplikationen wie epileptischen Anfällen und Verwirrtheit vorbeugen können. In der Regel werden zur Therapie beim Alkoholentzug Beruhigungsmittel eingesetzt, meist handelt es sich um Benzodiazepine oder ähnliche Substanzen, die angstlindernd, beruhigend und schlaffördernd wirken. Benzodiazepine können auf lange Sicht ebenfalls abhängig machen. Dies gilt jedoch nicht, wenn sie zur Therapie bei Alkoholentzug vorschriftsmäßig nur über einen kurzen Zeitraum eingesetzt werden. Es kann allerdings schwierig sein, diese Medikamente ambulant zu verabreichen. Auch Carbamazepin wird häufig zur Behandlung eingesetzt. Es handelt sich um ein Medikament gegen Epilepsie, mit dem die Entzugserscheinungen gelindert werden können.

Die alkoholische Ketoazidose wird über die intravenöse Flüssigkeitszufuhr behandelt. Die Komplikation erfordert eine medizinische Notfallversorgung.

Wichtig ist auch die Zufuhr von Vitamin B1 (Thiamin). Bei alkoholabhängigen Menschen ist der Thiaminspiegel meist niedrig und der Mangel an diesem wichtigen Vitamin kann zur Wernicke-Enzephalopathie führen. Diese Erkrankung kennzeichnet sich durch eine Störung der Augenmuskulatur, Koordinationsschwierigkeiten bzw. Verwirrtheit. Wird Thiamin korrekt verabreicht, besteht kein Risiko dieser Erkrankung. In der Regel wird Thiamin über eine Kanüle injiziert. Die Gabe von Tabletten ist in der akuten Phase unzureichend, da die Substanz schlecht über den Darm aufgenommen wird. Meist werden auch Folsäure und Magnesium zugeführt.

Entzugstherapie („Entgiftung“)

In dieser Phase werden die Symptome der Abstinenz infolge des Alkoholentzugs behandelt. Dies ist für alkoholabhängige Patienten eine schwierige Phase, die eine angemessene Therapie und gute Motivation erfordert. Die Therapie wird stationär durchgeführt. Während der Entgiftung werden die Medikamente so dosiert, dass keine Entzugserscheinungen auftreten. Danach wird die Dosis verringert, sodass nur schwache Symptome auftreten und schweren Komplikationen vorgebeugt wird. Die Therapie kann bis zu einer Woche dauern.

Rehabilitation

Mit den kurzfristigen und langfristigen Therapieansätzen soll Menschen mit einer schweren Alkoholabhängigkeit geholfen werden, dem Drang nach Alkohol zu widerstehen, ein soziales Netzwerk zur Unterstützung aufzubauen und Strategien zur Verhinderung eines Rückfalls zu entwickeln.

Kurzfristige Programme können einige Wochen dauern. Langfristige Programme können bis zu einem Jahr oder länger dauern. Dabei handelt es sich um strukturierte Ansätze, die Therapien, Kurse, Erlernen von Fähigkeiten und Hilfe bei der Entwicklung eines langfristigen Plans zur Vorbeugung von Rückfällen umfassen. Meist werden diese Therapien gleichzeitig mit der medikamentösen Behandlung der Suchterkrankung durchgeführt.

Hilfe außerhalb der Einrichtung – einzeln, in der Gruppe oder mit der Familie – ist wichtig und hilft Patienten, die institutionelle oder strukturierte Tagesprogramme abgeschlossen haben. Beratung und Kurse zeigen den Patienten, wie sie es schaffen können, dem Drang nach Alkohol zu widerstehen und frühe Anzeichen für einen Rückfall zu erkennen.

Es gibt viele wirksame individuelle Therapieansätze, die von verschiedenen Institutionen wie den Anonymen Alkoholikern angeboten werden.

Medikamentöse Therapie der Alkoholabhängigkeit

Für den Alkoholentzug können verschiedene Medikamente eingesetzt werden, die unter anderem das Verlangen nach Alkohol mindern und so einen Rückfall unwahrscheinlicher machen. 

Weitere Informationen

Beratungsstellen

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Alkoholabhängigkeit. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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