Alkoholprobleme – Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Viele alkoholabhängige Menschen gestehen sich nicht ein, dass sie ihren Alkoholkonsum nicht kontrollieren können. Wenn der Verzicht auf Alkohol zu einem Problem wird, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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Bagatellisieren und Verleugnen – wenn die Einsicht fehlt

Das größte Problem bei der Alkoholkrankheit ist die Verleugnung durch die Betroffenen, die eine große Rolle spielt. „Ich habe kein Problem mit Alkohol!“, werden die meisten Alkoholkranken sagen. Daher suchen Menschen mit einem Alkoholproblem nur selten auf eigene Initiative einen Arzt auf.

Häufig verleugnen oder verharmlosen auch Angehörige das Alkoholproblem. Unbeabsichtigt tragen sie dazu bei, dass der Alkoholmissbrauch fortgesetzt wird, indem sie das Problem übergehen oder die Verantwortung für die Familie und die finanzielle Situation übernehmen. Manchmal kommt es zu einer sogenannten Co-Abhängigkeit. In vielen Fällen kann der Alkoholkonsum vor der Familie und dem Pflegepersonal lange geheim gehalten werden.

Frühe Symptome und Anzeichen

Werden alkoholabhängige Personen mit ihrem Alkoholproblem konfrontiert, werden sie dies in der Regel abstreiten. Alkoholabhängigkeit ist eine vielschichtige Erkrankung, die häufig auch von der Persönlichkeit des Betroffenen und andere Umgebungsfaktoren geprägt ist. Daher unterscheiden sich die Symptome und Anzeichen in der Regel von Person zu Person. Es gibt jedoch bestimmte Verhaltensmerkmale und Anzeichen, die auf ein Alkoholproblem hindeuten können.

Beispiele sind Angstzustände, Reizbarkeit, Schlafstörungen, häufige Stürze und andere Unfälle, zahlreiche Hämatome, chronische Depression, unerklärliche Abwesenheit auf Arbeit oder in der Schule, Verlust des Arbeitsplatzes, Scheidung oder Trennung, finanzielle Probleme, häufige Rauschzustände, Gewichtsverlust und Autounfälle.

Späte Symptome und Anzeichen

Späte Symptome und Anzeichen können u. a. folgende Erkrankungen sein:

Kinder von alkoholabhängigen Eltern haben ein erhöhtes Risiko, selbst alkohol- oder drogenabhängig zu werden und Verhaltensstörungen, Angstzustände und emotionale Probleme zu entwickeln.

Alkoholabhängigkeit ist eng mit psychischen Begleiterkrankungen und Suizid verbunden. Die meisten Betroffenen haben Schuldgefühle, schämen sich und leiden unter Depression, vor allem, wenn das Alkoholproblem zu großen Verlusten geführt hat, z. B. Arbeitsplatz, Freundschaften, Partner, Status, finanzielle Sicherheit oder körperliche Gesundheit. Viele medizinische Probleme werden durch Alkoholkonsum verursacht oder dadurch verschlimmert. Darüber hinaus sind viele alkoholabhängige Patienten nicht in der Lage, die vorgeschriebene Medikation einzuhalten.

Meist ist es ein Familienmitglied oder der Arbeitgeber, die den Betroffenen überreden oder zwingen, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch wenn der Betroffene nur auf Druck von Familie, Arbeitgeber oder Ärzten mit der Therapie beginnt, kann dies dennoch zum Erfolg führen. Die Therapie kann den Betroffenen motivieren, das Alkoholproblem zu bewältigen.

Medizinische Probleme

Aufgrund des Alkoholkonsums kann es zu einer Reihe von alkoholbedingten Erkrankungen kommen, die notärztlich behandelt werden müssen.

Verletzungen

Alkohol trägt zu einer großen Anzahl von Verkehrsunfällen, Stürzen, anderen Unfällen   (z.B. Ertrinken), Bränden und Überfällen bei. In diesen Fällen ist sofortige Hilfe nötig. Meist sind die Betrunkenen in einem solchen Zustand, dass sie die Schwere der Verletzung nicht mehr beurteilen können. So können beispielsweise Verletzungen übersehen werden, die schwerwiegende Folgen haben können.

Alkoholentzug

Hört eine alkoholabhängige Person mit dem Trinken auf, kann es zu schweren Entzugserscheinungen kommen, die medizinisch beurteilt und meist auch behandelt werden müssen. In der Regel äußern sich die Entzugserscheinungen durch eine innere Unruhe, Zittern und Schweißausbrüche. Dazu kommen Schlafstörungen, Verwirrtheit bis hin zu Halluzinationen und epileptischen Anfällen.

  • Zittern: In diesem Stadium zittern Hände und Beine der Betroffenen stark. Dies ist einfach festzustellen, wenn die Patienten die Hände ausstrecken oder ruhig halten sollen. Mit dem Zittern treten häufig auch schwere Angstzustände und Unruhe und typischerweise Schlafstörungen, Schwitzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit auf.
  • Epileptische Anfälle („Krämpfe“): Diese treten bei schweren Entzugserscheinungen auf. Bei einem epileptischen Anfall verliert der Patient das Bewusstsein und leidet unter allgemeinen Krämpfen im ganzen Körper. Wie viele alkoholabhängige Patienten während des Entzugs einen epileptischen Anfall hatten, ist schwer einzuschätzen, jedoch kommen diese Anfälle bei hochgradig abhängigen Personen relativ häufig vor.
    Werden Sie Zeuge eines epileptischen Anfalls, müssen Sie die Person nach dem Krampfen auf die Seite legen, damit Erbrochenes nicht in die Lunge gelangen und zu Atemproblemen führen kann. Wenn möglich, sollten Sie auch den Kopf und andere Körperteile des Betroffenen schützen, damit es nicht zu Verletzungen durch den Boden oder andere Gegenstände kommen kann. Dies können Sie bewerkstelligen, indem sie Möbel odere andere Gegenstände, die im Weg sind zur Seite schieben. Versuchen Sie etwas weiches, z. B. ein Kissen, unter den Kopf zu schieben. Sie sollten allerdings nicht die krampfende Person festhalten oder den Kopf stützen, da dies die Verletzungsgefahr erhöhen kann. Führen Sie während eines epileptischen Anfalls keine Gegenstände in den Mund der Person ein!
  • Halluzinationen: Sie können bei hochgradig alkoholabhängigen Personen auftreten und sind häufig Teil der Symptome des Delirium tremens (starker Alkoholentzug). Typischerweise berichten die Personen von Insekten oder Würmern, die an den Wänden oder auf der Haut entlang kriechen. Sie können die Tiere auf der Haut „fühlen“. Einige Patienten berichten auch, dass sie Dinge „hören“, dies ist jedoch seltener. Optische Halluzinationen kommen bei einem Alkoholentzug am häufigsten vor.
  • Delirium tremens: Dies ist die schwerste Form der Entzugserscheinungen. Der Zustand ist seltener als epileptische Anfälle und kommt nur bei sehr schwer alkoholabhängigen Personen vor. Die Komplikation tritt in der Regel 48–72 Stunden nach dem letzten Alkoholkonsum auf. Es kommt zu schwerer Verwirrtheit (Delirium), die während des Alkoholentzugs eintritt. Der Betroffene ist wach, aber sehr verwirrt. Gleichzeitig ist die Person motorisch aktiv, hat Wahnvorstellungen, Schweißausbrüche, Halluzinationen, Herzrasen und Bluthochdruck. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich. Wird er nicht behandelt, ist das Sterberisiko sehr hoch, mit einer angemessenen medizinischen Therapie im Krankenhaus ist die Sterblichkeit jedoch heutzutage sehr gering.

Alkoholische Ketoazidose

Es handelt sich um einen seltenen, akuten Zustand, der schnell behandelt werden muss. Er tritt in der Regel zwei bis vier Tage nach dem letzten Alkoholkonsum auf. Meist haben die Betroffenen infolge einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung und den damit einhergehenden starken Bauchschmerzen über Tage hinweg zu wenig Flüssigkeit und Nahrung zu sich genommen. Alkoholische Ketoazidose und Entzugserscheinungen können gleichzeitig auftreten. Bei der alkoholischen Ketoazidose kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Austrocknung und Acetongeruch der Atemluft. Die Ursache liegt in der Entleerung der Kohlenhydrat- und Wasserspeicher des Betroffenen. Aus diesem Grund verbrennt der Körper Fett und Eiweiß, wodurch sich sogenannte Ketonkörper bilden. Dies sind Säuren, die im Blut gebildet werden und den pH-Wert des Blutes senken. Es entsteht eine Azidose (Übersäuerung des Blutes). Dadurch steigt das Krankheitsgefühl, und die Betroffenen essen und trinken noch weniger, was wiederum die Krankheitssymptome verstärkt.

Andere psychische Erkrankungen

Die Alkoholabhängigkeit geht oft mit anderen psychischen Erkrankungen wie Angstzuständen, Depression und Psychosen (Wahnvorstellungen bzw. Halluzinationen) einher. Diese psychischen Erkrankungen, häufig in Kombination mit einem beeinträchtigten Urteilsvermögen während des Alkoholrauschs, können das Risiko für Suizid, Suizidversuche oder anderes Suizidverhalten von alkoholabhängigen Personen erhöhen. Hat eine Person bereits einen Suizidversuch unternommen oder besteht die Gefahr eines Suizidversuchs, muss schnellstmöglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Die hier erwähnten Krankheiten beziehen sich nur auf notärztlich zu behandelnde Krankheiten. Hinzu kommt eine Reihe von Erkrankungen, die mit dem stetigen Alkoholkonsum voranschreiten können, wie die Leberzirrhose, das Leberzellkarzinom, andere Tumorerkrankungen, Beeinträchtigungen des Nervensystems und viele mehr.

Haben Sie ein Alkoholproblem?

Es gibt einige Fragen, die man sich selbst oder einem vermeintlich Alkoholkranken stellen kann, um einen krankhaften Alkoholkonsum aufzudecken. Dieser sogenannte CAGE- Test dient zur Selbsteinschätzung und ist nur eine Orientierungshilfe.

Stellen Sie folgende Fragen:

  • Haben Sie jemals daran gedacht, weniger zu trinken?
  • Hat Sie schon einmal Kritik anderer über ihr Trinkverhalten geärgert?
  • Haben Sie sich schon einmal wegen Ihres Alkoholkonsums schuldig gefühlt?
  • Haben Sie schon einmal Alkohol am Morgen getrunken, um besser in den Tag zu starten und sich nervlich zu stabilisieren?

Wenn mehrere dieser vier Fragen mit "ja" beantwortet werden, ist eine Alkoholsucht anzunehmen.

Nehmen Sie Hilfe an!

Eine Alkoholabhängigkeit ist eine Suchterkrankung. Wie jede Krankheit, gibt es auch hierfür Therapien, die man in Anspruch nehmen sollte. Die Folgeerkrankungen, der soziale Aspekt, das Auseinanderbrechen von Familiengefügen durch den Alkohol- dies alles sollte nicht verharmlost werden. Ihr Arzt kann Ihnen helfen.

Weitere Informationen

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Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Alkoholabhängigkeit. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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