Cannabis, Haschisch, Marihuana

Cannabis ist eine Droge, die aus der Hanfpflanze (Cannabis sativa oder Cannabis indica) gewonnen wird. Die Hanfpflanzen werden zur Produktion von Tauen und Seilen verwendet, aber auch zur Herstellung von Cannabisöl und Drogen wie Marihuana und Haschisch.

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Was ist Cannabis?

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Die Hanfpflanze (Cannabis sativa) hat einen kräftigen Hauptstamm, von dem die charakteristischen, gezackten Blätter ausgehen. Die Pflanze enthält zahlreiche Wirkstoffe, die unter dem Sammelbegriff Cannabinoide zusammengefasst werden. Cannabinoide können aus der Hanfpflanze gewonnen oder synthetisch hergestellt werden. Aus der Hanfpflanze werden verschiedene Produkte hergestellt: Marihuana besteht aus den getrockneten Pflanzenteilen, während es sich bei Haschisch um eine Mischung aus Cannabisharz und Pflanzenfasern handelt, die zu kleinen Klumpen oder Platten gepresst wird. Cannabisöl ist konzentrierter Pflanzensaft, der die fettlöslichen Inhaltsstoffe enthält.

Die Cannabispflanze

Der Gebrauch von Cannabis geht lange zurück, und der medizinische Gebrauch wird in China bereits im 3.–2. Jahrtausend v. Chr. beschrieben. Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Cannabis häufig als Medikament genutzt. Nach der zweiten internationalen Opiumkonferenz (1925) wurde Cannabis im deutschen Opiumgesetz von 1929 zu den illegalen Drogen gezählt. Laut dem aktuellen Betäubungsmittelgesetz ist in Deutschland der Besitz und Verkauf von Cannabisprodukten verboten. Cannabis ist die am häufigsten gebrauchte illegale Droge sowohl in Deutschland als auch weltweit. Der Anteil der Bevölkerung, der zumindest gelegentlich Cannabis konsumiert, hat in Deutschland in den Jahren 1995–2015 zugenommen. 

Der Wirkstoff, der den Rausch auslöst, ist Tetrahydrocannabinol (THC). Daneben enthält die Pflanze noch eine Reihe weiterer psychoaktiver Substanzen. Marihuana enthält bis zu 10 % THC, Haschisch 6–10 % und Cannabisöl 15–60 %. In den letzten Jahren ist der THC-Gehalt in den Hanfpflanzen deutlich angestiegen, neuere Sorten können THC-Konzentrationen von bis zu 20 % aufweisen. Hohe THC-Konzentrationen scheinen mit einem erhöhten Überdosierungs- und Abhängigkeitsrisiko einherzugehen. Zunehmend sind auch synthetische Cannabinoide verbreitet, deren Wirkung oft schlecht vorhersehbar ist.

Wirkung

Die gebräuchlichste Form des Cannabiskonsums ist das Rauchen. Der Rauch von Haschisch und Marihuana hat einen speziellen, süßlichen Geruch. In manchen Ländern wird Cannabis auch in Gebäck verzehrt. Cannabis verursacht in der Regel ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens. Das Rauscherlebnis kann sich je nach Persönlichkeitstyp, Umgebung, Erwartung, Menge und Stärke der Droge stark unterscheiden.

Unmittelbare Rauschwirkung

Der Rausch tritt bereits kurze Zeit nach dem Inhalieren des Rauchs ein und erreicht seinen Höhepunkt nach 20–30 Minuten. Der Rausch führt zu Entspannung, macht gesprächig und verstärkt häufig die Sinneseindrücke, vor allem bei Farben, Geschmack und Musik. Die Cannabis-Konsumenten können sich als offener, sozialer und heiter erleben, Lachanfälle sind häufig. Der Rausch beeinträchtigt das Urteilsvermögen und kann mitunter zu albernem Verhalten und einer gestörten Wirklichkeitsauffassung führen. Auch die Zeitwahrnehmung ist oft verändert. Cannabis hat sowohl eine beruhigende als auch halluzinogene Wirkung.

Der Rausch einer Einzeldosis klingt normalerweise nach einigen Stunden ab, aber die Wirkung auf das zentrale Nervensystem kann noch längere Zeit fortbestehen. Ein geschwächtes Reaktions- und Konzentrationsvermögen kann bis zu 24 Stunden nach dem Rausch auftreten und das Kurzzeitgedächtnis kann bis zu 2 Tage nach dem Rausch beeinträchtigt sein.

Der Cannabiskonsum kann folgende Nebenwirkungen haben:

  • Koordinationsschwierigkeiten
  • eine Verschlechterung des Konzentrations- und Reaktionsvermögens
  • Schwindel und Müdigkeit
  • Körperliche Symptome wie rote Augen, trockener Mund, erhöhter Puls
  • Erhöhter Appetit, v. a. auf Süßes
  • Ängstlichkeit
  • Akute Depression, Panik und Wahnvorstellungen
  • Gestörte Wirklichkeitsauffassung, selten auch akute Psychose
  • Verschlechterung der Aufmerksamkeit sowie des Einschätzungs- und Erinnerungsvermögens.

Wenn Koordination, Konzentration, Reaktionsvermögen und Einschätzungsvermögen beeinträchtigt sind, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für nicht durchdachte Handlungen oder Unfälle, unter anderem aufgrund einer Beeinträchtigung des Fahrvermögens.

Bereits vorhandene psychische Erkrankungen können durch den Cannabiskonsum verstärkt werden. Kurzzeitig können sich Symptome einer psychischen Störung entwickeln, vor allem in Form von Wahnvorstellungen.

Die Wirkung kann sich verstärken, falls die Droge zusammen mit anderen Drogen oder Alkohol konsumiert wird.

Langzeitwirkungen

Hierbei handelt es sich um Wirkungen, die nach einem längeren und regelmäßigen Cannabiskonsum auftreten können. Das Risiko, Langzeitschäden zu entwickeln, ist von der Menge und der Stärke des konsumierten Cannabis abhängig. Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

  • Abhängigkeit, die Unfähigkeit, den Konsum der Droge einzustellen.
  • Fehlende Kontrolle über den Konsum, sodass zunehmend größere Mengen konsumiert werden.
  • Atemwegserkrankungen wie chronische Bronchitis oder Asthma
  • Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses
  • Probleme in der Schule/am Arbeitsplatz oder soziale Probleme
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Angstsymptome
  • Depression
  • Erhöhtes Risiko für das Entwickeln einer psychischen Erkrankung (Psychose) später im Leben.

Genau wie beim Konsum von Tabak gibt es auch hier Unterschiede. Bei manchen führt der Drogenkonsum relativ schnell zu Schädigungen und Problemen, während andere trotz ausgedehntem Konsum kaum Nebenwirkungen haben. Jugendliche, die Cannabis konsumieren, können große Probleme in der Schule bekommen. Bei Frauen, die während der Schwangerschaft Cannabis konsumieren, besteht die erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt oder dass sie ein Kind mit geringem Geburtsgewicht gebären. Außerdem treten bei Kindern, die von Cannabis konsumierenden Müttern geboren werden, häufiger Veränderungen der Hirnentwicklung und Verhaltensauffälligkeiten auf.

Cannabisabhängigkeit

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum häufig Cannabis konsumieren, besteht die Gefahr, eine Abhängigkeit zu entwickeln. Sie sind dann nicht mehr in der Lage, den Konsum zu beenden oder zu reduzieren. Es besteht ein starker Wunsch, die Droge einzunehmen und trotz bereits vorhandener negativer Folgen wird die Droge weiter konsumiert. Die Abhängigkeit zeigt sich auch in einer höheren Toleranz und/oder Entzugserscheinungen.

Schätzungsweise 4–12 % der Cannabis-Konsumenten entwickeln Abhängigkeit und Drogenmissbrauch. Das Risiko ist bei Drogenkonsum in jungem Alter und Einnahme weiterer Drogen erhöht. Auch psychische Erkrankungen können zu Drogenabhängigkeit führen.

Entzugserscheinungen

Ein Entzugssyndrom kann innerhalb von 48 Stunden nach Konsum von Cannabis auftreten. Die Entzugserscheinungen können sich unterschiedlich äußern. Sie sind in der ersten Woche nach Drogenkonsum am stärksten und können bis zu einem Monat lang anhalten.

Nach dem Absetzen sind folgende Symptome häufig: verminderter Appetit, Magen- und Darmbeschwerden, Nervosität, Unruhe, Schlafprobleme, wirre Träume, Aggressivität, Depressionen, Angst, Zittern, Schwitzen, Schüttelfrost, erhöhte Temperatur sowie Kopfschmerzen.

Schwere Entzugssymptome sollten im Krankenhaus behandelt werden.

Therapie und Entzug

Suchen Sie sich Unterstützung, wenn Sie den Konsum von Cannabis reduzieren oder beenden wollen.

Der Cannabisentzug kann meist problemlos ambulant durchgeführt werden. Es wird empfohlen, den Konsum zunächst schrittweise zu senken. Guter Schlaf und Entspannungstechniken können unterstützend wirken. Vermeiden Sie Situationen, die Sie mit Drogenkonsum verbinden! Bei Erwachsenen dauert der Entzug 2–4 Wochen, bei Jugendlichen 4–12 Wochen. Im Anschluss erfolgt eine Rehabilitation über 3–9 Monate, um Rückfällen vorzubeugen.

Begleitend wird eine Psychotherapie durchgeführt. Die besten Behandlungsergebnisse lassen sich mit einer kognitiven Verhaltenstherapie erzielen.

Ist Cannabis legal?

Nein, Cannabis fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und ist in Deutschland nicht legal. In manchen Gegenden der Welt wie zum Beispiel in Uruguay, Ecuador und in einigen US-Bundestaaten ist Cannabis inzwischen legal, aber in den meisten Ländern ist es verboten. Die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Cannabiskonsum ist in den letzten Jahren jedoch gestiegen, was eine Legalisierungsdebatte angestoßen hat. Die Debatte ist noch nicht abgeschlossen und wird vermutlich noch mehrere Jahre andauern. Derzeit ist Cannabis illegal, und der Besitz der Droge kann mit einer Geldstrafe und Gefängnis bestraft werden. Bei geringfügigen Mengen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich definiert sind, wird das Verfahren von der Staatsanwaltschaft jedoch in vielen Fällen eingestellt. 

Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen seit 2017 Medikamente mit Cannabis bei schwerwiegenden Erkrankungen (z. B. begleitend bei Chemotherapie) verschrieben werden.

Cannabis und Autofahren

Das Fahrvermögen ist nach dem Konsum von Cannabis stark beeinträchtigt; das Konzentrations- und Reaktionsvermögen ist bis zu 24 Stunden lang beeinträchtigt. Laut Gesetz ist es verboten, unter dem Einfluss von Cannabis Auto zu fahren. Seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Jahr 2014 wird eine Konzentration von 1,0 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter Blut als Grenzwert angenommen.1 THC wird nur langsam vom Körper abgebaut und kann noch Tage nach dem Konsum in Blut und Urin nachgewiesen werden.

Weitere Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden

Literatur

  1. Berres I, Harder S. Führerscheinentzug wegen Kiffen: Die Folgen des Cannabis-Urteils für Autofahrer. Spiegel online, 24.10.2014 www.spiegel.de

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Cannabisabhängigkeit. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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