Alkoholprobleme, Wissenswertes für Angehörige

Eine Alkoholabhängigkeit ist nicht nur eine große Belastung für den Betroffenen sondern auch für sein Umfeld. Ein Verständnis, dass es sich dabei um eine Erkrankung handelt, die einer Behandlung bedarf, ist dabei sehr wichtig.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Fakten

  • Bei einer Alkoholabhängigkeit haben die Betroffenen keine Kontrolle mehr über ihren Alkoholkonsum und die körperlichen und seelischen Veränderungen, die dadurch entstehen.
  • Einer von fünf Betroffenen hat ein erblich oder sozial bedingtes erhöhtes Risiko für eine Alkoholabhängigkeit.
  • Alkoholabhängigkeit kennzeichnet sich häufig durch: Suchtverhalten, erhöhte Toleranz gegenüber Alkohol, Verlustkontrolle und stets verfügbarer Alkohol.
  • Der Alkohol verteilt sich in allen Organen des Körpers und wirkt sich schädlich auf diese Organe aus. Am anfälligsten sind Leber, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse, Gehirn und Nerven.
  • Alkoholsucht ist eine Erkrankung, die dringend therpeutisch angegangen werden muss, um gesundheitliche, wirtschaftiche und soziale Langzeitschäden zu vermeiden.

Was bedeutet Alkoholabhängigkeit?

Bei einer Alkoholabhängigkeit wird Alkohol weit über das normale Maß hinaus konsumiert. Alkoholiker trinken häufiger Alkohol, und der Missbrauch führt zu gesundheitlichen Schäden und Belastungen in der Beziehung zu anderen Menschen.

Die Gründe weswegen manche Menschen eher anfällig sind für eine Alkoholsucht sind bis heute nicht ausreichend geklärt. Man geht allerdings davon aus, dass sowohl eine genetische Vorbelastung wie auch das soziale Umfeld und die eigene Psyche dabei eine wichtige Rolle spielen. Sind Kindheit und Jugend durch den Missbrauch der Eltern geprägt, besteht bei den Kindern ein erhöhtes Suchtrisiko im Erwachsenenalter. Je gebräuchlicher der Alkoholkonsum zu Hause ist, desto größer ist das Risiko für Alkoholmissbrauch bzw. Alkoholabhängigkeit des Kindes im späteren Leben. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass Alkoholmissbrauch durch schwierige Lebenssituationen entsteht, z. B. nach einer Trennung oder Scheidung. Auch leicht zugänglicher Alkohol erhöht das Risiko für einen Alkoholmissbrauch.

Wodurch kennzeichnet sich eine Alkoholabhängigkeit?

Alkoholabhängigkeit kennzeichnet sich häufig durch:

  • Sucht: ein Alkoholiker kann nicht nach ein oder zwei alkoholischen Getränken aufhören.
  • „Katerbier“: viele Alkoholiker benötigen ein „Katerbier“, d. h. Alkohol am Morgen nach dem Konsum von größeren Mengen Alkohol. Dass der Körper erst nach einem erneuten Alkoholkonsum wieder „normal“ zu funktionieren scheint, ist ein ernstes Anzeichen.
  • Kontrollverlust: Alkoholiker haben keine Kontrolle mehr über ihren Konsum. Die meisten Alkoholiker können relativ genau angeben, wann sie die Kontrolle über ihre Trinkgewohnheiten verloren haben.
  • Leicht zugänglicher Alkohol: Alkoholiker wappnen sich oft gegen den „Tag danach“, indem immer ausreichend Alkohol zur Hand ist.

Siehe auch AUDIT: Fragebogen zur Feststellung von Alkoholmissbrauch.

Hinweise für Partner von Alkoholikern

  • Übernehmen Sie nicht die Verantwortung für Handlungen eines Alkoholikers, die Betroffenen müssen selbst Verantwortung übernehmen.
  • Lassen Sie sich weder körperlich noch seelisch misshandeln, und lassen Sie den Betroffenen wissen, dass Sie das Verhalten unakzeptabel finden. 
  • Pflegen Sie Ihr eigenes soziales Netzwerk.
  • Kümmern Sie sich um Ihre eigene geistige und körperliche Gesundheit.
  • Distanzieren Sie sich von dem irrationalen und unverantwortlichen Verhalten, das Alkoholiker meist zeigen.
  • Trinken Sie nicht zusammen mit einem Alkoholiker.
  • Versuchen Sie, ruhig mit der/dem Partner(in) zu sprechen, ohne sie/ihn zu verurteilen. Sprechen Sie über Ihre Sorgen und Gefühle und versuchen Sie, den Betroffenen zu motivieren, sich in Behandlung zu begeben.
  • Versuchen Sie, Gefühle wie Verbitterung und Hass zu vermeiden. Es hilft nicht, den Alkohol zu verstecken oder in der Spüle auszugießen.

Wozu kann Alkoholabhängigkeit führen?

Mehr als die Hälfte aller Ehen, in denen ein Partner trinkt, enden mit der Scheidung. Darüber hinaus leidet auch das soziale Netzwerk, und die meisten Alkoholiker verlieren ihren Freundeskreis.

Krankheiten in Verbindung mit Alkoholmissbrauch

Der Alkohol verteilt sich in allen Organen des Körpers und wirkt sich mehr schädlich auf diese Organe aus. Am anfälligsten sind Leber, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse, Gehirn und Nerven. Die Leber reagiert zuerst auf den Alkohol und wächst, was zur sogenannten „Fettleber“ führt. Danach kommt es zu einer Entzündung. Trotz der gestiegenen Größe funktioniert die Leber nicht besser. Im Gegenteil: wird der Missbrauch fortgesetzt, schrumpft die Leber und funktioniert immer schlechter. Dies nennt man Leberzirrhose, eine auf lange Sicht tödliche Krankheit. Auch das Herz wird infolge des Alkoholmissbrauchs geschädigt, und es kann zu Bluthochdruck kommen. Ein vergrößertes Herz kann zu Funktionsstörungen führen. Es kann zu Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie) bzw. anderen schweren Erkrankungen mit einem erhöhten Sterberisiko kommen.

Alkohol kann sich ganz unterschiedlich auf das Gehirn auswirken. Die unmittelbaren Auswirkungen sind „träges“ Denken, langsame Reflexe und ein beeinträchtigtes Urteilsvermögen. Der Missbrauch führt oft zur Ausprägung verschiedener psychischer Erkrankungen, die weiter unten beschrieben werden.

Bei einer Alkoholabhängigkeit kommt es zu einer erhöhten Toleranz gegenüber Alkohol und die Betroffenen vertragen deutlich mehr Alkohol als normale Konsumenten. Mit zunehmender Toleranz steigt auch die Verbrennung von Alkohol im Körper. Bei schweren Schädigungen verträgt der Körper jedoch immer weniger Alkohol.

Psychische Erkrankungen infolge von Alkoholmissbrauch

  • Depression
  • Bei einer Alkoholabhängigkeit kommt es häufig gleichzeitig zu Depression oder depressiven Symptomen. Oft kann nicht eindeutig geklärt werden, ob eine eigenständige Depression vorliegt oder ob die Symptome durch den Alkohol verursacht werden. In den meisten Fällen verschwinden oder verringern sich die depressiven Symptome bei Nüchternheit. Durch eine Depression wird auch die Therapie der jeweiligen Erkrankung erschwert. Das Suizidrisiko ist bei Alkoholmissbrauch deutlich erhöht und die depressiven Symptomen können dies noch verstärken.
  • Alkoholdemenz
  • Dies ist das Endstadium bei Alkoholmissbrauch. Die Betroffenen führen ihre eigenen Probleme auf andere Personen oder die Gesellschaft zurück. „Die anderen sind schuld!“ Die Betroffenen kümmern sich immer weniger um andere (Familie), sind egoistisch (die eigenen Bedürfnisse stehen an erster Stelle) und vernachlässigen sich gleichzeitig. Es kommt zu einer Abstumpfung wie bei einer Altersdemenz. Die Therapie besteht aus der vollständigen Abstinenz und reichlichen Zufuhr von Vitaminen und Nährstoffen.
  • Krankhafte Eifersucht
  • Dies ist bei Alkoholikern im fortgeschrittenen Stadium nicht selten. Dem Zustand liegen wahrscheinlich verschiedene psychologische und psychiatrische Ursachen zugrunde. Ein weiterer Faktor ist die fehlende oder zumindest verringerte sexuelle Potenz, sodass der sexuelle Teil einer Beziehung nicht mehr erfüllt werden kann. Die Wahnvorstellungen führen in den meisten Fällen zu einer erheblichen Belastung der Ehe/Partnerschaft. Die Therapie besteht aus der Abstinenz und medikamentösen Behandlung mit Neuroleptika. Auch Psychotherapie und Familientherapie können angezeigt sein.
  •  Alkoholhalluzinose
  • Diese Erkrankung tritt nur bei chronischem Alkoholmissbrauch auf. Dazu kommt es in der Regel in der Abstinenzphase (sechs bis acht Stunden nach dem Alkoholkonsum). Es treten häufig akustische und optische Halluzinationen auf. Der Zustand wird mit Benzodiazepinen, eventuell in Kombination mit Neuroleptika, behandelt. Es sollte auch reichlich Vitamin B zugeführt werden, und auf den Konsum von Alkohol muss verzichtet werden.

Wie geht der Arzt vor?

Generell gilt: Je früher Betroffene in der Lage sind, den Alkoholkonsum zu reduzieren oder ganz auf Alkohol zu verzichten, desto leichter ist eine vollständige Genesung. Dies hängt auch vom Grad der Abhängigkeit ab, denn je länger der Missbrauch andauert, umso wahrscheinlicher ist es, dass das soziale Netzwerk und die Unterstützung durch Freunde und Familie wegfallen.

Gemeinnützige Vereine bieten u. a. Hilfe und ein eigenes soziales Netzwerk, um aus der Alkoholabhängigkeit zu kommen.

Weitere Informationen

Beratungsstellen

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Alkoholabhängigkeit. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2018. F10.2 Alkoholabhängigkeitssyndrom. Stand 22.09.2017; letzter Zugriff 27.11.2017. www.dimdi.de
  2. Rumpf HJ und Kiefer F. Forum für Praxis und Gesundheitspolitik. Sucht 2011; 57: 45–8. DOI: 0.1024/0939-5911.a000072
  3. Batra A, Müller CA, Mann K, Heinz A. Abhängigkeit und schädlicher Gebrauch von Alkohol - Diagnostik und Behandlungsoptionen. Dtsch Arztebl Int 2016; 113: 301-10. DOI: 10.3238/arztebl.2016.0301 DOI
  4. Falkai P, Wittchen HU, Döpfner M: Diagnostisches und StatistischesManual Psychischer Störungen – DSM-5. Göttingen: Hogrefe 2014.
  5. Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie. Alkoholbezogene Störungen: S3-Leitlinie Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen. AWMF-Leitlinie Nr. 076-001, Stand 2016. www.awmf.org
  6. Bundesministerium für Gesundheit. Sucht und Drogen. Problematik in Deutschland. Stand 26.09.2017; letzter Zugriff 18.11.2017. www.bundesgesundheitsministerium.de
  7. Pabst A, Kraus L, Gomes de Matos E, Piontek D. Substanzkonsum und substanzbezogeneStörungen in Deutschland im Jahr 2012. Sucht 2013; 59: 321–331. DOI: 10.1024/0939-5911.a000275 DOI
  8. Rehm J, Rehm MX, Shield KD, Gmel G, Frick U, Mann K. Reduzierung alkoholbedingter Mortalität durch Behandlung der Alkoholabhängigkeit. Sucht 2014; 60(2): 93-105. DOI: 10.1024/0939-5911.a000299 DOI
  9. Tolstrup JS, Nordestgaard BG, Rasmussen S, Tybjærg-Hansen A, Grønbæk M. Genetisk variation i alkoholdehydrogenase, alkoholdrikkevaner og alkoholisme - sekundærpublikation. Ugeskr Læger 2008; 170: 2672. PMID: 18761854 PubMed
  10. Schumann G, Liu C, O'Reilly P, et al. KLB is associated with alcohol drinking, and its gene product β-Klotho is necessary for FGF21 regulation of alcohol preference. Proc Natl Acad Sci USA 2016; 113: 14372. doi:10.1073/pnas.1611243113 DOI
  11. Egidi G, Lorenz G, Hausärztliche Empfehlungen zur Identifikation und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit alkoholbezogenen Störungen. Sonderkapitel Korrespondenz mit der DEGAM. In: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie. Alkoholbezogene Störungen: S3-Leitlinie Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen. AWMF-Leitlinie Nr. 076-001, Stand 2016; S. 27-29 www.awmf.org
  12. Bundesärztekammer. Früherkennung und Diagnose von Alkoholerkrankungen in der Praxis. Letzter Zugriff 29.11.2017. www.bundesaerztekammer.de
  13. Hacke W (Hrsg.): Neurologie. Berlin, Heidelberg: Springer, 2016.
  14. Conigrave KM, Degenhardt LJ, Whitfield B et al. On behalf of the WHO/ISBRA study on biological state and trait markers of alcohol use and dependence investigators. CDT, GGT, and AST as markers of alcohol use: The WHO/ISBRA collaborative project. Alcohol Clin Exp Res 2002; 26: 332-339. PMID: 11923585 PubMed
  15. Thiesen H und Hesse M. Biological markers of problem drinking in homeless patients. Addict Behav 2010; 35: 260-2. PMID: 19917520 PubMed
  16. Brinkmann B, Köhler H, Banaschak S et al. ROC analysis of alcoholism markers. Int J Legal Med 2000; 113: 293-9. PMID: 11009066 PubMed
  17. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Alkoholdelir und Verwirrtheitszustände. AWMF-Leitlinie Nr. 030-006, Stand 2014. awmf.org
  18. Brown RL, Saunders LA, Bobula JA, Lauster MH. Remission of alcohol disorders in primary care patients. J Fam Pract 2000; 49: 522-8. PubMed
  19. Pani PP, Trogu E, Pacini M, et al. Anticonvulsants for alcohol dependence. Cochrane Database Syst Rev. 2014 Feb 13;2:CD008544. The Cochrane Library
  20. Jonas DE, Amick HR, Feltner C, et al. Pharmacotherapy for Adults With Alcohol Use Disorders in Outpatient Settings. A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA. 2014 14;311(18):1889-900. doi: 10.1001/jama.2014.3628. DOI
  21. Mørland J. Legemidler mot alkoholmisbruk. Tidsskr Nor Lægeforen 2006; 126: 3268-9. PubMed
  22. Heilig M, Egli M. Pharmacological treatment of alcohol dependence: Target symptoms and target mechanisms. Pharmacol Ther 2006; 111: 855-76. PubMed
  23. Bouza C, Magro A, Munoz A, Amate J. Efficacy and safety of naltrexone and acamprosate in the treatment of alcohol dependence: a systematic review. Addiction 2004; 99: 811-8. PubMed
  24. Carmen B, et al. Efficacy and safety of naltrexone and acamprosate in the treatment of alcohol dependence: a systematic review. Addiction 2004; 99: 811-28. PubMed
  25. Rosner S, Hackl-Herrwerth A, Leucht S, et al. Acamprosate for alcohol dependence. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010; 9: CD004332. Cochrane (DOI)
  26. Jonas DE, Amick HR, Feltner C, et al. Pharmacotherapy for adults with alcohol use disorders in outpatient settings. A systematic review and meta-analysis. JAMA 2014; 311: 1889-900. doi:10.1001/jama.2014.3628. DOI
  27. Anton RF. Naltrexone for the management of alcohol dependence. N Engl J Med 2008; 359: 715-21. PubMed
  28. Rösner S, Hackl-Herrwerth A, Leucht S, Vecchi S, Srisurapanont M, Soyka M. Opioid antagonists for alcohol dependence. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 12. Art. No.: CD001867. DOI: 10.1002/14651858.CD001867.pub3. DOI
  29. Zagermann-Muncke P. Medikamente und Alkohol - Ein Gläschen in Ehren. Pharmazeutische Zeitung online 2004 (1); letzter Zugriff 05.12.2017 deximed.de
  30. Johnsen J, Mørland J. Disulfiram implant: A double-blind placebo controlled follow-up on treatment outcome. Alcohol Clin Exp Res 1991; 15: 532-6. PubMed
  31. Palpacuer C, Duprez R, Huneau A et al. Pharmacologically controlled drinking in the treatment of alcohol dependence or alcohol use disorders: a systematic review with direct and network meta-analyses on nalmefene, naltrexone, acamprosate, baclofen and topiramate. Addiction 2017; im Druck. PMID: 28940866 PubMed
  32. Gual A, He Y, Torup L et al. A randomised, double-blind, placebo-controlled, efficacy study of nalmefene, as-needed use, in patients with alcohol dependence. Neuropsychopharmacology 2013; 23: 1432–42. PMID: 23562264 PubMed
  33. Mann K, Bladström A, Torup L et al. Extending the Treatment Options in Alcohol Dependence: A Randomized Controlled Study of As Needed Nalmefene. Biological Psychiatry. 2013; 73: 706–713. PMID: 23237314 PubMed
  34. Palpacuer C, Laviolle B, Boussageon R, et al. Risks and benefits of nalmefene in the treatment of adult alcohol dependence: A systematic literature review and meta-analysis of published and unpublished double-blind randomized controlled trials. PLoS Med. 2015. doi: 10.1371/journal.pmed.1001924 DOI
  35. Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach § 35a SGB V – Nalmefen. Stand 19.02.2015; letzter Zugriff 05.12.2017. www.g-ba.de
  36. Johnson BA, Ait-Daoud N, Bowden CL, et al. Oral topiramate for treatment of alcohol dependence: a randomised controlled trial . Lancet 2003; 361: 1677-85. PubMed
  37. Johnson BA, Rosenthal N, Capece JA, et al, for the Topiramate for Alcoholism Advisory Board and the Topiramate for Alcoholism Study Group. Topiramate for treating alcohol dependence: a randomized controlled trial. JAMA 2007; 298: 1641-51. Journal of the American Medical Association
  38. Mason BJ, Quello S, Goodell V, et al. Gabapentin treatment for alcohol dependence: A randomized clinical trial. JAMA Intern Med 2013. doi:10.1001/jamainternmed.2013.11950 DOI
  39. Foster T. Editorial. Dying for a drink. BMJ 2001; 323: 817-8. PubMed
  40. Gesellschaft für Neuropädiatrie. Fetales Alkoholsyndrom - Diagnostik. AWMF-Leitlinie Nr. 022-025, Stand 2012. awmf.org