Parenterale Ernährung

 Allgemeine Informationen

Definition

  • Als parenterale Ernährung wird die Infusion von Nährlösungen direkt in den Blutkreislauf bezeichnet.
  • Die intravenöse Ernährung ist, mit wenigen Ausnahmen, indiziert, wenn die Nahrungsaufnahme durch den Mund oder per Sonde unzureichend ist oder bei nicht funktionierendem Magen-Darm-Trakt.
  • Wenn es irgenwie möglich ist, sollte zusätzlich zumindest eine minimale Nahrungsaufnahme durch den Magen-Darm-Trakt erfolgen, um die Nebenwirkungen zu vermindern.
  • Eine parenterale Ernährung kann über einen langen Zeitraum durchgeführt werden.
  • Totale parenterale Ernährung (TPE)
    • Die parenterale Ernährung stellt die einzige Form der Ernährung dar.
    • Das Ziel der TPE besteht darin, die Patienten ausreichend mit Aminosäuren, Lipiden, Monosacchariden, Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen.
    • Die TPE soll Patienten über eine Situation mit unzureichender Ernährung hinweghelfen, erfolgt jedoch in der Erwartung, dass die Patienten ihren Nährstoffbedarf später wieder auf natürliche Weise decken können.
    • Auf die TPE ist zurückzugreifen, wenn Nährstoffe nicht eingenommen, verdaut oder resorbiert werden können.
  • Partielle parenterale Ernährung
    • Die parenterale Ernährung findet ergänzend zu einer anderen Form der Ernährung, in der Regel der Sondenernährung, statt.
    • Sie ist anzustreben, da Patienten, die Teile ihres Nährstoffbedarfs oral decken können, eine bessere Immunreaktion und Immunabwehr aufweisen.

Indikationen

Erforderliches Material

Zugangswege

Durchführung

Dosierung und Applikation

Komplikationen

Verlaufskontrolle