24h-pH-Metrie und -Manometrie

Definition

  • Messung des pH-Werts in der Speiseröhre über 24 Stunden mit oder ohne gleichzeitiger Impedanzmessung.
  • Die Ösophagusmanometrie untersucht die Druckverhältnisse in der Speiseröhre.
  • Die Standard-24-Stunden-pH-Metrie misst nur den pH-Wert im unteren (ggf. auch im oberen) Teil der Speiseröhre.
  • Kombiniertes Monitoring von pH und Impedanz
    • Erfasst darüber hinaus Veränderungen der intraluminalen elektrischen Impedanz zwischen auf der Sonde angeordneten Elektrodenpaaren.
    • Luft (Aufstoßen) hat eine schlechte Leitfähigkeit, was zu einer erhöhten Impedanz zwischen dem Elektrodenpaar führt.
    • Ein prograder oder retrograder Bolus führt zu einem vorübergehenden Abfall der Impedanz.
    • Die Richtung der Bolusbewegungen (nach oben/nach unten) und die Zeit bis zur Passage des Bolus wird durch die Beobachtung von Impedanzänderungen zwischen den verschiedenen Elektrodenpaaren erfasst.
    • Kann Hinweise auf eine mögliche Dysmotilität geben, indem die Bolus-Transitzeit gemessen wird.
    • Ist bei Verdacht auf Volumenreflux und bei extraösophagealen Refluxsymptomen wie Husten und Heiserkeit angezeigt.

Normbereich

Indikationen

Testeigenschaften

Probennahme

Fehlerquellen

Auswertung anomaler Testergebnisse

Weitere Vorgehensweise bei anormalen Testergebnisse